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Tourenbeschreibung

1. Tag: Wasen i. E. (Stegmatt) – Fritzeflue - Ahorn – Höchänzi – Napf.
reine Wanderzeit ca. 5½ Std., 950m rauf, 310m runter

Ein paar Schritte zurück von der Postautohaltestelle beginnt die Wanderung kurz der Strasse entlang Richtung Löchlibad und Ahorn (2½Std.). Schnell geht der Weg zuerst in ein steiles Strässchen über, dann auf einen Feldweg und schliesslich auf dem Wanderweg Richtung Fritzefluh, wo man oben auf der Grete die getunnelte Strasse überquert. Weiter geht’s im Wald auf immer wieder wechselnden Wegen (mal Wanderweg, mal Forstweg, mal Strässchen) Richtung Ahorn (Strassenzugang mit Ausflugrestaurant). Nach Pause und Verpflegung geht’s zuerst dem Fahrweg entlang auf gleicher Höhe weiter. Ab dem Ahorn befindet man sich auf dem Napf Grenzpfad (Luzern – Bern). Diesem folgend gelangt man nach einigem auf und ab zum Naturfreundehaus „Aemmital“, welches schön an einem Hang gelegen, sehr einladend wirkt
Weiter auf der Kantonsgrenze wandernd kommt schon bald der Napf und darunter der Hof Niederänzi ins Blickfeld. Auf der Hügelkette wandernd mit eindrücklichem Rundumblicken über die Täler und Ebenen gelangen wir zum Höchänzi, wo uns die Schilder den Napf in 1½ Std. ankündigen. Weiter geht’s den sehr steilen Fahrweg weiter zum Aenzisattel runter (130m auf knapp 500m Wegstrecke) und wieder ansteigend weiter zum Niederänzi. Jetzt geht’s noch durch den Wald um die Felsenkette herum und nach einem kurzen steilen Aufstieg im Wald erreicht man das Berghaus Napf, dem Ziel des heutigen Tages.

2. Tag: Napf – Höchänzi – Lüderenalp – Tällihüttli – Rotebüehl – Geilisguet – Zollbrück
reine Wanderzeit ca. 5½Std, 380m rauf, 1165m runter

Den gleichen Weg wie am Vortag zurück, diesmal aber das steile Stück vom Aenzisattel rauf bis zum Höchänzi. Ab hier die nächsten fast 2 Std. auf abwechslungsreichen Wanderwegen, mit weiterhin schönen Weitblicken zu den Voralpen, bis zur Lüderenalp (Strasse mit Ausflugrestaurant und Postautoanschluss ab Langnau bis Oktober).
Von der Lüderenalp zuerst noch ein kurzes Stück Wanderweg bis Ober Rafrüti, dann aber leider praktisch nur noch steinige und langweilige Fahrwege bis runter nach Zollbrück.

Charakter der Wanderung.
Die Wanderung ist einfach was die technischen Schwierigkeiten betrifft, erfordert aber ein bisschen Kondition. Die Wege gehen immer wieder rauf und runter, das erfordert ebenfalls Ausdauer. Die Wege selbst wechseln zwischen einfachen Fahrwegen, verwurzelten Waldstücken, einfachen, lieblichen Wegen über grasige Hügelkuppen und steilen steinigen ausgewaschenen Fahrwegen (eher mühsam). Es hat von allem was dabei. Ausgesetzte, heikle Stellen sind selten, bei Nässe uns sumpfigem Terrain, wie nachher beschrieben ist aber trotzdem Vorsicht geboten. Im April11 hat es bereits seit einem Monat kaum Niederschläge gegeben und daher ist alles sehr trocken. Aus anderen Beschreibungen, konnte ich aber feststellen, dass gewisse Stellen auf der Wanderung sehr matschig und nass sein können. Dies ist auch immer wieder an den Vorkehrungen der Wegebauer ersichtlich. Gutes Schuhwerk (keine Turnschuhe) sind bei solchen Verhältnissen dann sicherlich zu empfehlen. Im Napfgebiet ist es oft windig und es kann teilweise eine kalte Biese über die Kämme blasen. So ist eine Windjacke oder warmes Sweatshirt auch bei sonnigem, warmem Wetter zu empfehlen.

Besonderes:
Beeindruckend ist immer wieder die Rundumsicht ins Emmental und auf die unheimlich langen Hügelketten. Auf der einen Seite Voralpen und Alpen, auf der anderen Seite die Jurakette. Der abweselnde Charakter der Wege über Wiesen, Wald und Greten, und das häufige auf und ab fand ich ebenfalls sehr interessant. Unterwegs gibt es neben den bereits erwähnten Ausflugrestaurants unzählige Möglichkeiten für ein Picknick an einer der der Feuerstellen. Im Berghaus Napf ist Selbstbedienung für die Gäste der Nacht gibt es am Abend auch à la carte Gerichte.
Die letzten 2 Std. der Wanderung runter auf steinigen Wegen und Fahrwegen war dann irgendwann eher eine Geduldsache als freudiges, pfeiffendes Dahinschreiten. Aber im Napfgebiet gibt es eben unzählige verteile Höfe und die Wege dazu müssen eben auch Forst- bez. Landwirtschaftfreuzeugtauglich sein.
Alles in Allem eine schöne Wochenend-Wanderung ohne grössere Schwierigkeiten für Leute, die nicht gleich auf 2000m rauf wollen.
Wer den eher etwas langweiligen Abstieg auslassen möchte: Auf die Lüderenalp fährt vom
2.5 bis 31.Oktober der Bus 285 nach Langnau.


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Orte an der Route: Wasen i. E - Fritzefluh - Ahorn - Höchänzi - Napf (17km (5½ Std.) , Napf - Höchänzi - Lüderenalp - Zollbrück ( 20km (5½ Std.)


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Geschichte der Tour (E04126)

Erste Publikation: Montag, 19. November 2012

Letzte Aktualisierung: Montag, 19. November 2012

Tour publiziert von: tom notz

Tourencharakter

Distanz: 38.9 km | Zeitbedarf: 11 h
Aufstieg: 1335 m | Abstieg: 1475 m
Höchster Punkt: 1407 m.ü.M.

Schwierigkeit T2 Bergwandern

Partnerinfos

Wahnsinn in Saas-Fee!

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Siehe auch

Uebernachtungsmöglichkeit: www.hotelnapf.ch/
Naturfreundehause Aemmital: www.gruppenhaus.ch/objekte/d/99.html