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Wanderungen Glattalphütte SAC

Die Wahl zwischen Geröll und Karst


Von der Glattalp aus gibt es zwei Varianten, um nach Braunwald zu kommen. Die erste ist technisch recht anspruchsvoll, weil sie auf der Furggele über steile und grosse Geröllfelder führt. Eine Herausforderung ist auch der Bärentritt. Der sehr steile Weg schlängelt sich durch ein Felsband, das von unten her gesehen unpassierbar aussieht. Wer sich für diese Variante entscheidet, sollte trittsicher, frei von Höhenangst und recht gut trainiert sein. Die Belohnung für die Strapazen sind tolle Aussichten auf die Schwyzer und Glarner Alpen. Freude bereiten auch die bis 500 Meter langen Schneefelder, die sich mit einem Plastiksack unter dem Hintern abrutschen lassen. Von der Furggele (2395 Meter) aus lässt sich in 45 Minuten auch noch der Ortstock besteigen (2717) (Variante B). Von dort aus sieht man über 400 Gipfel der Alpen.

Wer weniger Wert auf sportliche Herausforderungen legt (Variante A) und karstige Landschaften mag, schlägt bei der Bergstation der Glattalpbahn den Weg nach Norden ein. Nach einem kurzen Aufstieg erreicht man die Charetalp, wo es spektakuläre Ausblicke gibt auf die Karstfelder um den Pfannenstock und den Bös Fulen. Ohne nennenswerte Aufstiege und auf recht einfach zu begehenden Wegen gelangt man auf die malerische Erigsmatt. Anschliessend ist auch auf dieser Route Trittsicherheit gefragt, denn auf den Steinfeldern im Gebiet Nösseli und Bützi lauern Spalten. Auf der Terrasse des Berggasthauses Gumen füllt man seine hungrigen Bäuche, bevor man mit der Seilbahn hinunter nach Braunwald fährt.

Zeit: 5.50 h Länge: 15 km
Höhendiff: 755 m Max. Höhe: 2'395 m.ü.M.

Quelle: www.GPS-Tracks.com

Glattalphütte SAC


Zustieg:
Von Schwyz bringt uns zuerst ein grosses, dann ein ganz kleines Postauto nach Sali, wo wir eine Luftseilbahn besteigen. So kommen wir gut ausgeruht auf der Glattalp an, aber von einem See ist nichts zu sehen! Also nichts wie los auf einem Wanderweg gegen Osten, wo wir endlich nach einer guten Viertelstunde unseren See entdecken. Um gar nichts zu verpassen, umrunden wir ihn (Zeitaufwand: 1.5h). Dabei stellen wir fest, dass er wohl einen Zufluss, aber keinen Abfluss hat. Aber keine Angst, unterirdische Bäche sorgen dafür, dass er nicht überbordet!

Wenn uns der Hunger zu quälen beginnt, kehren wir zurück bis fast zum Ausgangspunkt. Hier laden gar zwei Häuser zum Rasten ein: die Glattalphütte SAC und das Berggasthaus Glattalp.

Abstieg:
Für den Abstieg folgen wir dem Weg, der uns steil aber ohne Schwierigkeiten über Mütschen hinunter nach Sali bringt; 1 ½ Std. Natürlich können wir auch die Seilbahn wählen.

Zeit: 3.00 h Länge: 11 km
Höhendiff: 84 m Max. Höhe: 1'896 m.ü.M.

Quelle: www.GPS-Tracks.com