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Chapfensee

Chapfensee

Tour description

Beliebte Höhenwanderung zum romantischen Chapfensee mit herrlicher Aussicht. Bietet auch für Kinder keine besonderen Schwierigkeiten.

Vom späten Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert war Flums Hauptplatz der Verhüttung des Gonzenerzes. Daran erinnern u.a. noch die zahlreichen schmiedeisernen Grabkreuze des 17. bis 19. Jahrhunderts auf dem Friedhof sowie das Eisenherrenhaus von 1567.
Wir wandern auf der Flumserbergstrasse bis zur Flumserei. Vor der Brücke über den Schilsbach gehen wir links und stossen oberhalb der Flumserei auf den Wanderweg, der in den Wald führt. Nach dem Verlassen des Waldes in Bünt liegt Portels auf dem Kleinberg vor uns. Weiter aufwärts erreichen wir über Margess – Sässli das Kurhaus Sässliwiesen. Auf dem fast ebenen, breiten Alpweg wandern wir zur Alp Cafröa, immer begleitet von der herrlichen Aussicht über das Seeztal und die darüber thronende Bergkette des Alvier. Im Ingerli überschreiten wir den Röllbach, dann wandern wir im angenehm kühlen Wald zum Cholschlager Bach. Von der Brücke entdecken wir darin kleine Gletschermühlen. Und bald stehen wir am idyllischen Chapfensee, ein Stausee, dessen Wasser in einer Druckleitung hinunter nach Plons geleitet wird. Das Naturschutzgebiet um den See weist vom Frühjahr bis zum Herbst eine beachtenswerte Flora auf. Wir spazieren zum südöstlichen Ende und nehmen den Weg, der uns nach Mels ins Tal führt. Auf dem etwas steilen alten Vermölerweg gelangen wir hinunter nach Rüfi, dann wandern wir an den Rebbergen vorbei nach St.Martin mit der berühmten Kapelle und dem Schlösschen Nidberg. Ein kurzer letzter Abstieg zur Seez, und über die Dorfbrücke kommen wir zum Dorfplatz von Mels, auf dem von 1831 bis 1861 die Landsgemeinde stattfand.


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  • Ich habe diese Wanderung Mitte April unternommen. Nach dem ca. einstündigen steilen Aufstieg zum Kurhaus Sässliwiesen sollte mir unerwarteter Weise der anstrengendste Teil der Tour allerdings erst noch bevor stehen. Da es in diesem Jahr in der Gegend besonders viel Schnee gab, war auf dem Alp- resp. Waldweg Richtung Chapfensee bisher noch kein Mensch unterwegs. Einzig einige Rehe haben die Schneefelder schon passiert, die es immer wieder zu queren galt und mich oftmals Wadentief einsinken liessen. Dazwischen entpuppte sich der Weg als grosser Sumpf, wo es galt, jeden Schritt genau zu platzieren. Eindrücklich auch die offensichtliche Gewalt des Sturmes Burglind vom Januar und der angerichteten Schäden: aufgestellte Wurzelstöcke, zerborstene Baumstämme und gefleddertes Geäst kreuz und quer rundherum. Da sich noch kaum Waldarbeiter bis hierhin durchgeschlagen hatten, musste ich einige male über umgestürzte Bäume klettern, welche den Weg versperrten. Der als romantisch beschriebene Chapfensee war dann auch eher eine Enttäuschung: der fast wasserlose Stausee bestand grösstenteils aus Schlamm und Kies. Herrlich dafür der Ausblick vom nahegelegenen Chapfenstein auf den Gonzen und Richtung Rheintal. Der Abstieg auf dem Waldweg nach Mels wurde zu einer farbigen Überraschung, die Schiefergesteinsbrocken schimmerten in verschiedensten rot, blau und lila Tönen, je nach Lichteinfall. Offensichtlich war ich wohl ein paar Wochen zu früh unterwegs. So wurde diese unter normalen Umständen sicher angenehme Wanderung zu einer zum Teil doch ziemlich abenteuerlichen Angelegenheit!



Places along the route: Flums - Pravizin - Portels - Egg - Sässli - Cafröa - Plonbüelrank - Chapfensee - Güetli - Rüfi - St. Martin - Mels


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Tour history (B01124)

First published: Freitag, 11. Mai 2007

Last updated: Montag, 23. Juni 2014

Tour published by: Presented by www.heidiland.com,

Tour characteristics

Distance: 15.1 km | Time requirement: 6 h
Ascent: 842 m | Descent: 806 m
Highest point: 1208 m.a.s.l.

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