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Ausblick auf den Aletschwald und den Gletscher

Ausblick auf den Aletschwald und den Gletscher

Jahrhunderte alte Arve

Jahrhunderte alte Arve

Der Gletscher - ein Eisstrom

Der Gletscher - ein Eisstrom

Arvenwald und Gletscher

Arvenwald und Gletscher

Arnika

Arnika

Eine Seitenmoräne des Gletschers

Eine Seitenmoräne des Gletschers

Gebirgs-Vergissmeinnicht

Gebirgs-Vergissmeinnicht

Ein Blick zurück (Matterhorn)

Ein Blick zurück (Matterhorn)

Natur pur

Natur pur

Tourenbeschreibung

Einfach atemberaubend ist diese Aletsch-Tour!
Nicht weit von der Gondelbahnstation Riederalp-West kann man beim Wanderwegweiser das GPS auf die exakte Höhe von 1905 M.ü.M. kalibrieren.
Auf breitem Weg gehts nun zuerst leicht hinauf auf die Riederfurka mit seiner etwas kurios wirkenden Villa Cassel, in welcher englische Herrschaften in früheren Zeiten ihre Ferien verbrachten. Heute beherbergt es das erste alpine Umweltbildungszentrum der Schweiz. Hier auf der Riederfurka möchte ich allen durstigen Seelen empfehlen, Einkehr zu halten, denn es wird für längere Zeit die letzte Möglichkeit sein. Erst beim Märjelensee, in der Gletscherstube, ist die nächste bewirtschaftete Hütte anzutreffen.

Von der Riederfurka, dem Tor zum Aletschwald, gehts nun auf bequemem Wege durch eine der wohl schönsten Waldlandschaft der heutigen Zeit. Jahrhunderte alt Arven säumen den Weg und immer wieder muss man einfach stehen bleiben um sich einen Augenschein zu nehmen, wie vielfältig dieser Wald ist. Kann man sich doch kaum satt sehen an dieser einmaligen Waldlandschaft, da gibt der Wald dann plötzlich auch noch die Sicht frei auf den Aletschgletscher, den längsten Gletscher Europas. Ich weiss nicht mehr, wie oft ich angehalten habe, um meinen Blick in alle Richtungen schweifen zu lassen, um diese gewaltige Energie in Form von schönster Natur in mich aufzusaugen. Weit weit unten kann man von hier auch sehr schön das Matterhorn erkennen. Fast wie auf Wolken schwebe ich auf diesem Weg entlang und als der Wald sich lichtet, so bereichern Pflanzen und Blumen in Hülle und Fülle den Weg und wieder muss ich da und dort einfach verweilen und staunen, wie jede Planze und Blume für ihren Platz kämpft und dafür mein Auge erfreut. Leider, das stellte ich fest, begehen viele Wanderer diesen einmaligen fast wie mit Scheuklappen; ich aber nicht!

Kurz vor dem Märjelensee führt der Weg dann immer weiter hinab zum Aletsch-Gletscher und man bekommt da schon einen fantastischen Eindruck über die wirkenden Kräfte des ewigen Eisstroms. Beim Durchgang zum Märjelensee wird dann der Blick frei in Richtung Konkordiaplatz und der Jungfrauregion (von hinten). Sicher ein Platz zu Verweilen und zum Rasten. Wenn man Glück hat, so kann man auch die von Berführern geführten Gruppen bei der Gletscherwanderung beobachten.
Nun ist es aber an der Zeit, an den Rückweg zu denken, denn der Weg über die bewirtschaftete Gletscherhütte und weiter zum Zielort nimmt von hier doch noch etwa 2 1/2 Stunden Zeit in Anspruch.
Leider, die moderne Zeit hat das leider mit sich gebracht, ist der Weg bis zur Gletscherhütte eher mit Volkslauf vergleichbar, denn seit der Erschliessung des Märjelensees mit einem begehbaren Tunnel, wurde diese Region zu einem beliebten touristischen Ausflugsziel. Hat man dann aber die Gletscherhütte hinter sich, so ist der Rummel schnell vergessen und man freut sich wieder an «Natur pur». Der Fieschergletscher zeigt sich dem erfreuten Bergwanderer und schon bald gibt die Bergflanke den Blick frei ins Tal hinunter nach Bellwald, dann auch nach Fiesch. Satte Bergwiesen sind hier der Unterschied zum bisherigen Verlauf der Wanderung.
Nun gehts kurz nochmals ein paar Höhenmeter tiefer, dann aber nur noch auf ebenem, breitem Weg zur Station der Luftseilbahn Fiescher Alp.

Meine Empfehlung:
Der Weg braucht mehr Zeit als empfohlen, ausser wenn man einfach «durchrasen» möchte!
Eine atemberaubende Tour, diese Aletsch-Tour!


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Orte an der Route: Riederalp West - Riederfurka - Märjelensee - Fiescher Alp


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Geschichte der Tour (E00452)

Erste Publikation: Montag, 4. August 2008

Letzte Aktualisierung: Samstag, 9. August 2008

Tour publiziert von: Heinz Stöffler