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Blick vom Gehrenberturm auf See und Alpen

Blick vom Gehrenberturm auf See und Alpen

Bei Riedern auf dem Weg nach Markdorf

Bei Riedern auf dem Weg nach Markdorf

Der Latschebrunnen in Markdorf

Der Latschebrunnen in Markdorf

Jakobus Denkmal in Unterteuringen

Jakobus Denkmal in Unterteuringen

Rückblick auf den Gehrenberg von Unterteuringen

Rückblick auf den Gehrenberg von Unterteuringen

Tourenbeschreibung

Der langgestreckte Moränenrücken des Gehrenbergs mit seiner höchsten Erhebung von 754 m ist der Hausberg des Linzgau-Städtchens Markdorf und gleichzeitig eine erste Aussichtsterrasse über dem Obersee. Vom Gehrenbergturm hat man einen einzigartigen Blick über die Bodenseeregion und die Alpenkette von der Zugspitze bis zu den Eisriesen des Berner Oberlandes.

Die Tour startet bei der Tourist-Information am Bahnhof in Friedrichshafen in Richtung Westen zur Schlosskirche - hier schon lohnt sich ein Besuch. Bei km 2,9 verlassen wir nach der Unterführung der B31 den klassischen Bodensee-Radweg in nördlicher Richtung. Am ehemaligen Kasernen-gelände der Franzosen vorbei geht es auf einer leichten Geländestufe, die auch immer wieder Ausblicke auf den See bietet, durch Obstanlagen, Wiesen und Waldabschnitte auf Markdorf zu. Vor Erreichen des Städtchens passieren wir bei km 10,5 den Campingplatz Wirthshof und überqueren dort die B33 Markdorf-Ravensburg. Es lohnt sich, den kurzen Anstieg nach Möggenweiler zu nehmen, denn wir befinden uns hier auf einem Abschnitt des Jakobus-Pilgerwegs durch Oberschwaben, wovon Rötelkritzeleien in der Mauritiuskapelle am Obertor von Markdorf Zeugnis ablegen. Durch das Obertor fahren wir in die Stadt hinunter an Marktplatz, Kirche St. Nikolaus, Bischofsschloss vorbei durch das Untertor aus der Altstadt wieder hinaus. Nehmen wir uns aber hier ruhig ein wenig Zeit zur Besichtigung und zum Verschnaufen, denn ab jetzt geht es zur Sache, es folgt der Anstieg zum Gehrenberg, auf dem unser Trainingszustand gnadenlos aufgedeckt wird. Unterwegs gibt es noch eine Einkehrmöglichkeit im «Wirtshaus am Gehrenberg» mit seiner schönen Aussichtsterrasse und mit Biergarten. Nach dem steilsten Abschnitt in Allerheiligen ist dann bald der höchste Punkt der Tour erreicht und wir sehen 200 m links von uns bei km 16,0 den Gehrenbergturm, den wir bei guter Sicht (und Schwindelfreiheit?) unbedingt besteigen sollten.
Von nun an geht es (fast) nur noch bergab. Kurz hinter Harresheim lohnt sich ein Abstecher zum Hammerhof, wo man nicht nur gut einkehren kann, um Dinnele zu essen, sondern man kann dort auch im «Heuhotel» übernachten, und für die Kiddies gibt es einen Streichelzoo.
Weiter über Roggenbeuren gelangen wir dann kurz ins Deggenhauser Tal, aber schon bald bei Urnau und Fuchstobel an die Rotach, die ja in Friedrichshafen in den See mündet. In Fuchstobel verlassen wir jedoch die Rotach vorerst und nehmen im Tobel den letzten nennenswerten Anstieg der Tour in Richtung Bitzenhofen. Hier haben wir den See dann wieder vor uns und eine schöne Aussicht auf Oberteuringen. Wir rollen durch Bitzenhofen, unterqueren die B33, gelangen wieder an die Rotach und nach Unterteuringen, wo uns der Hl. Jakobus persönlich begrüßt. Bald sind wir auf Höhe der Weilermühle, wo sich ein Streuobstmuseum befindet - eine für die Landschaft früher typische Wiese mit Obstbaum-Hochstämmen. Von der Hauptstrasse biegen wir bald nach rechts ab und erkennen auf dem schnurgeraden Weg in Richtung Berg, dass wir uns hier auf der Trasse einer ehemaligen Eisenbahnlinie - der Teuringer Talbahn - befinden. Diese Bahn sollte Anfang der 1920er-Jahre Oberteuringer Arbeiter in die durch Zeppelin und Nachfolgebetriebe aufstrebende Industriestadt Friedrichshafen bringen. Über Jettenhausen erreichen wir dann wieder den Stadtbereich und versuchen, auf der vorgegebenen Route möglichst verkehrsfrei zu unserem Ausgangspunkt zu gelangen.

Diese Tour wird gefördert durch Interreg IIIA.


Hinweis(e)

Keine Bodenseetypische Flachlandtour. Es ist vor allem ein längerer (ca. 4 km) und stellenweise steiler Anstieg zum Gehrenberg zu bewältigen. Nach Roggenbeuren hinab starkes Gefälle, welches ein technisch einwandfreies Fahrrad und sichere Fahrtechnik verlangt. Die Strecke führt über befestigte Wege (90% Asphalt).

Mountainbiker finden ab Mögenweiler Gelegenheit, sich auf Schotter über Muldenbachweg und Grafenschachenweg auf den mit 754 m wahren «Gipfel» des Gehrenbergs zu kurbeln - allerdings ohne Aussicht. Von dort kann man entweder den Weg zum Gehrenbergturm nehmen und sich hier wieder in die ursprüngliche Route einfädeln, oder man steuert gleich den Hammerhof, Roggenbeuren oder Urnau an.


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Orte an der Route: Friedrichshafen - Schnetzenhausen - Riedern - Bergheim - Möggenweiler - Markdorf - Allerheiligen - Gehrenbergturm - Harresheim - Roggenbeuren - Urnau - Fuchstobel - Bitzenhofen - Oberteuringen - Unterteuringen - Weilermühle - Berg - Jettenhausen - Friedrichshafen


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Geschichte der Tour (B10031)

Erste Publikation: Donnerstag, 15. Februar 2007

Letzte Aktualisierung: Dienstag, 11. Februar 2014

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by Outdooractive GmbH