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Tourenbeschreibung

Mountainbiker lassen sich durch Asphaltstrassen selten begeistern. Die Bergfahrt zur Alp Sura macht da eine lo¨bliche Ausnahme – die fantastische Aussicht auf Surselva und Churer Rheintal macht na¨mlich mehr als nur wett, dass man nicht auf Singletrails dahinrollt. Auf ihre Kosten kommen TrailAficionados spa¨testens, nachdem der Bergru¨cken oberalb der Alp da Sarn erreicht ist. Immer der Krete folgend erreicht man zuerst den 2163 Meter hohen Tguma, spa¨ter in rauschender Abfahrt die Bischolalp. Die Endorphine, die beim Anblick des Panoramas ausgeschu¨ttet wurden, werden spa¨- testens in der finalen Abfahrt ins Safiental durch das ko¨rpereigene Adrenalin u¨berlagert. Nicht dass der Singletrail derart anspruchsvoll wa¨re. Im Gegenteil: Flu¨ssig zu fahren ermutigt er aber geradezu, mit hoher Geschwindigkeit dem Talboden entgegenzubrausen. Die Fahrt wird spa¨testens an den Ufern der Rabiusa abrupt gebremst. Der kurze Gegenanstieg zur Hauptstrasse kann einem den Tag allerdings nicht mehr verga¨llen – zu sehr klingen die positiven Eindru¨cke noch nach.

Strecke:
Postautohaltestelle Neukirch (1292 m) der Hauptstrasse talauswa¨rts folgen bis km 11,2 Versam (901 m) – auf der Hauptstrasse Richtung Rha¨zuns in die Rabiusaschlucht abfahren – 150 Meter nach der Bru¨cke rechts dem Wanderwegweiser folgend die Forststrasse hochfahren – in Parstogn links nach Sigl Ault – auf der Asphaltstrasse, spa¨ter Schotterstrasse via Scombras, Alp Sut bis Alb Sura hochfahren – km 23,3 Alp Sura (1771 m) – links auf Schotterstrasse abfahren – nach 200 Meter links in Singletrail – km 24,7 auf Schotterstrasse weiterfahren bis km 27,7/ Punkt 1614 m – auf Asphaltstrasse via Prau da l’Alp weiterfahren bis km 29,4 (1770 m) – in der Spitzkehre geradeaus weiter auf Schotterstrasse bis zur Alp da Sarn (1948 m) – auf dem Wan- derweg zum Endpunkt des Skilifts hochfahren/hochschieben – Punkt 2075 links auf Singletrail alles entlang der Krete via Tguma (2163 m) bis 35,0 Alp Bischol (2001 m) – auf Singletrail ab- fahren und immer dem Wanderwegweiser «Safien-Platz» folgen – am Talboden angelangt bis Ru¨ti hochfahren und rechts auf der Hauptstrasse (nicht asphaltiert) zuru¨ck zum Ausgangspunkt.


Hinweis(e)

Der Grat zwischen Punkt 2075 und Tguma ist fahrtechnisch anspruchsvoll und stellt
auf der Tour die grösste Herausforderung dar – die Strecke ist mit eineinhalb Kilometer jedoch sehr u¨berschaubar.


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  • Landschaftlich sehr schöne Tour, hat mir super gefallen. Bin auch schon oft Glaspass gefahren und dies ist eine lohnende Alternative, vor allem weil man schon am Anfang viel Höhe gewinnt und nicht so lange am u.U. sehr warmen Heinzenberg zugange ist. Ausblicke sowohl beim Anstieg als auch vom Weg am Grat (Gipfel Tguma) super, siehe auch Bilder. Die Schiebepassage am Grat als auch der Zugang von der Sarner Alp sind schon ein wenig zäh. Umfahrung wäre möglich, der Bischolpass lässt sich auf besser fahrbarem Weg auch von Osten anfahren. Abfahrt Bischolpass speziell bei den Tobeldurchquerungen schlecht fahrbar. Die Schwierigkeiten halten sich in Grenzen, würde sogar sagen einfacher als Glaspass, wenn man die Tobelquerungen schiebt. Der Rest sehr gut fahrbar, aber immer Vorsicht geboten denn steiler Hang und sehr schmaler Trail. Bei der Rückfahrt durchs Safiental würde ich die rechte Talseite ab Stausee Egschi empfehlen. Am besten dann anstelle nicht in Versam sondern unten an der Brücke starten. Wer noch ein paar Hm sparen will, verlegt den Startort an die Sculmer Strasse (Zufahrt von Bonaduz, Parkmöglichkeiten in geringer Zahl vorhanden).

  • Der Aufstieg zuerst auf Asphalt, dann auf Schotterwegen beginnt recht gemütlich, wird aber bis zu Alp da Sarn immer steiler. Ab hier ist Schluss mit Fahren. Der Wanderweg zum Grat hinauf und diesem entlang ist steil und ausgesetzt und stellenweise so schmal, dass das Bike getragen werden muss. Dafür ist die Aussicht vor allem Richtung Safiental gigantisch. Bis zum Tguma geht es ständig auf und ab. Der erste Teil der Abfahrt zur Alp Bischol veräuf auf steilem und stark erodiertem Wanderweg, ist aber durchgehend fahrbar. Ab der Alp Bischol führt der Weg zunächst über Almwiesen und ist duch das Vieh so stark zertrampilt, dass man streckenweise schieben muss. Richtung Wald wird es besser, allerdings ist der Weg hier ziemlich zugewachsen und einige Bachquerungen hemmen den Fahrfluss. Erst im Tannenwald kommt richtig Fahrspass auf. Höchste Konzentration ist aber dennoch geboten, da der Trail sehr schmal, und der Abhang sehr steil ist, zudem lauern ständig Wurzeln und kleine Felsen, die bei Nässe gefählich rutschig sein können. Etliche enge Kehren verlangen gutes Fahrkönnen.
    Tendenz: Im Vergleich zu Glaspass stellt die Tour nach meiner Einschätzung deutlich höhere Anforderungen an Kondition und Fahrkönnen. Man sollte genügend Zeit einplanen. Wir waren von Bonaduz bis Turahus fast neun Stunden unterwegs. Die Tour wird wenig begangen und stellt für Individualisten, die den Glaspass schon kennen, eine lohnende Alternative dar, vor allem wegen ihrer landschaftlichen Reize.



Orte an der Route: Neukirch - Versam - Parstogn - Sigl Ault - Alp Bischol - Rüti - Neukirch


Webcams

Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit Januar 2016)

4535

Einblendungen

Listen-Anzeige (ohne GEO-Map) der Tour zusammen mit anderen Touren
2523

Detail-Tourenaufrufe

Anzeige der Detailinformationen der Tour (z.B. diese Seite)
77

Begehungen

Bezüge des Tourenblattes
36

Mobile-Bezüge

Mit der GPS-Tracks iPhone oder Android App

Popularitäts-Index

Verglichen mit allen anderen Mountainbike-Touren in der Region Graubünden

Geschichte der Tour (B04174)

Erste Publikation: Mittwoch, 23. Februar 2011

Letzte Aktualisierung: Dienstag, 10. März 2015

Tour publiziert von: Presented by www.surselva.info

Tourencharakter

Distanz: 40.8 km | Zeitbedarf: 5½ h
Aufstieg: 1920 m | Abstieg: 1920 m
Höchster Punkt: 2163 m.ü.M.

Schwierigkeit S2

Drucken, Daten

Siehe auch

Surselva Tourismus
Tel. +41 (0)81 920 11 00
Email: info@surselva.info
Internet: www.surselva.info

Safiental Tourismus
7104 Versam
Tel: +41 (0)81 630 60 16
Email: info@safiental.ch
Internet: www.safiental.ch