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wildromantischer Weg am Rio  Cares

wildromantischer Weg am Rio Cares

der Weg Richtung Poncebos

der Weg Richtung Poncebos

machen die Schafe den Weg wohl  frei?

machen die Schafe den Weg wohl frei?

Picos vor blauem Himmel

Picos vor blauem Himmel

im Tal des Rio Cares

im Tal des Rio Cares

gutes Schuhwerk empfohlen !

gutes Schuhwerk empfohlen !

Kulminationspunkt erreicht

Kulminationspunkt erreicht

Laga Enol

Laga Enol

Peña Santa (2.596 m)

Peña Santa (2.596 m)

Tourenbeschreibung

Diese Etappe entlang der Hauptroute (lila markiert) ist so gedacht für Abenteuer-Pilger, die mit ihrer Schlafmatte und ihrem Schlafsack irgendwo übernachten können, ganz im Freien oder auch in irgendeinem Unterstand. Andere Pilger werden die Variante A wählen und damit rund 1‘000 Höhenmeter und 3-4 Stunden zu Fuss sparen - die Etappe bis zu den Lagos ist dann immer noch anstrengend genug. Auf beiden Wegen kommen wir von der Rute de la Reconquista auf die Ruta del Cares.
Für Aussteiger: Am Ortseingang von Poncebos gibt es eine Übernachtungsmöglichkeit.
Von Poncebos geht es über die Landstraße bis zum 6 km entfernten Arenas de Cabrales (Übernachtungsmöglichkeit) wo die Möglichkeit besteht mit dem Bus bis Cangas de Onis (Übernachtungsmöglichkeit) zu fahren.
Weiter auf dem Pilgerweg: Der Fluss Cares, der sich tief ins Gebirge eingeschnitten hat, trennt hier das Zentral- und das Westmassiv der Picos de Europa. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel. Doch nach einigen km sind wir wieder in der Einsamkeit der Berge zurückgekehrt.
Bis auf eine lange Steigung und ein Abfallen weist die Ruta del Cares keine Höhenunterschiede aus. Wir brauchen aber reichlich Wasser, da es kaum Quellen gibt.
Kurz nach dem Start an der Brücke La Jaya gehen wir nicht den schönen Weg, sondern steil bergauf. Nach 3,5 km führt der Weg in das immer schmaler werdende Tal. Wir kommen an eine am Felsen klebende Hausruine vorbei und sehen links im Tal einen reißenden Bach, der aus dem Felsen heraus strömt. Sie Schlucht wird sehr eng, so dass man glauben könnte, dass es bald keinen Weg mehr geben wird. Aber nur wenig später weitet sich das Tal und wir erreichen die Häusergruppe Culiembru, wo Ziegen gehalten werden. Der GR-203 führt bald steil aus der Cares-Schlucht heraus. Etwa 1 ½ Stunden dauert der ca. 2 km lange, sehr steile Anstieg auf dem schmalen, manchmal kaum erkennbaren Pfad.
Wir kommen zur Häusergruppe Ostón, wo nur noch der Wächter des Nationalparks lebt.
Es gibt wenige rot-weiße Markierungen aber es geht immer durch das gleiche Tal. Dann kommt eine Gruppe Almhütten mit dem Namen Vega Maor (1.200 m Höhe).
Am Rand einer jetzt folgenden Wiese befindet sich eine unglaublich tiefe, absolut vertikale Höhle, die von einem Zaun umgeben ist. Nur absolut Schwindelfreie sollten sich dieser Höhle nähern.
Nun geht der Weg bis zu Passhöhe Collado Sierra Buena (1.420m Höhe) hoch.
Bei Bedarf können Sie mit entsprechenden Sprachkenntnissen die Bergeinheit der Guardia Cívil anrufen.
Weiter geht es zu den Almhütten von Arnaedu.
Die Route der Reconquista führt zwischen den Felsen geradeaus weiter. Wir müssen uns links halten, um zu den Seen von Covadonga zu gelangen. Steil hinab geht es zu den Almhütten von Parres. Es geht dann zu den Almhütten von Branarredonda, die rechts liegen bleiben. Wir erreichen bald den Rundweg PR-PNPE-8 Richtung Demués und wir erreichen das Bergdorf Belbín. Am Parkplatz befindet sich eine Aussichtsplattform zwischen und über den beiden Seen Ercina und Enol mit einem phantastischen Rundumblick.


Variante(n)

Variante A: Während wir mit der Hauptroute dieser Etappe zwei Aufstiege von je 1‘000 Höhenmeter vor uns haben, können wir mit dieser beinahe flachen Variante (markiert als GR203 Richtung Poncebos/Bildserie) durch die Schluchten des Tejo und des Cares den ersten Berg umrunden. Wir sparen damit rund 1‘000 Höhenmeter und 3-4 Stunden Fussmarsch.


Hinweis(e)

Der Camino del Norte (auch Küstenweg genannt) führt uns von der französisch/spanischen Grenze am Golf von Biskaya aus weitgehend der spanischen Nordküste entlang westwärts, um dann erst wenige Etappen vor Santiago landeinwärts die kantabrische Küste und somit den Atlantik zu verlassen. Dieser knapp 900 km lange Pilgerweg ist historisch gesehen älter als der heutige Camino Francès, da im Mittelalter der muslimische Einflussbereich noch weit in den Norden Spaniens reichte. Erst das Heer der Asturier unter dem Feldherrn Pelayo besiegte im 7. Jh die Mauren zum ersten Mal und drängte sie in den Süden zurück. Der Camino del Norte erlebt neuerdings aber wieder eine Renaissance, da viele Pilger dem Massentourismus auf dem Camino Francès ausweichen möchten.
Diese alternative Streckenführung von San Vicente de la Barquera bis Villaviciosa, wird bis zum Kloster Torribio «Camino de Santo Toribio» genannt, und danach als «Reconquista» (Fluchtweg der Mauren), die uns durch das gebirgige Hinterland führt. Höhepunkte dieser Alternative sind nebst dem gleichnamigen Kloster die beeindruckenden «Picos de Europa» im gleichnamigen Nationalpark, wo wir einige Tage wandern werden. Historisch interessant sind auch die Stätten, wo die Rückeroberung des von den Mauren besetzten Spaniens im 7. Jh. ihren Anfang nahm.


Weitere Etappen

Vorgängeretappe: Camino del Norte: Sotres - Bulnes
Anschlussetappe: Camino del Norte : Lagos de Covalonga - Covadonga


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Orte an der Route: Bulnes - El Castillo - Fuente Del Tornu - Canal de Amuesa - Majadas de Amuesa - Canal de Piedra Bellida - La Quintana - Canal de la Ruiz - Río Cares - Majada Ostón - Canal de la Raya - Vega Maor - Collado Sierra Buena - Arnaedo - La Llomba - Refugio Entrelagos - La Piedra Del Llagu - Lago de Enol - Los Acebos - Lagos de Covadonga


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Verglichen mit allen anderen Pilgerwege in der Region Cantabria

Geschichte der Tour (B03395)

Erste Publikation: Sonntag, 19. Juli 2015

Letzte Aktualisierung: Sonntag, 30. Oktober 2016

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH

Tourencharakter

Distanz: 21.8 km | Zeitbedarf: 16 h
Aufstieg: 2287 m | Abstieg: 1836 m
Höchster Punkt: 1502 m.ü.M.

Schwierigkeit T2 Bergwandern

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