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Vor Punkt 1573 Val dils Calusters

Vor Punkt 1573 Val dils Calusters

Wasserfälle unterhalb Bauns

Wasserfälle unterhalb Bauns

Im Hochtal Val Strem

Im Hochtal Val Strem

Auf dem Chrüzlipass

Auf dem Chrüzlipass

Etzlihütte SAC

Etzlihütte SAC

Mittelplatten

Mittelplatten

Gletscherhahnenfuss

Gletscherhahnenfuss

Bei Milà

Bei Milà

Camischolas Sedrun

Camischolas Sedrun

Tourenbeschreibung

Der Chrüzlipass stellte früher die wichtigste Verbindung zwischen dem Kloster Einsiedeln und dem Kloster Disentis dar und wurde im Mittelalter in der Fortsetzung über den Lukmanierpass als Pilgerweg benützt. Vor der «Erschliessung» der Schöllenenschlucht diente er ebenso als Säumerpfad. Gleich zweimal durchquert man das Aaremassiv, das die ältesten Gesteinsformationen der Alpen miteinschliesst. Eine phantastische Bergwelt mit von Gletschern ausmodellierten Tälern und herrlicher Alpenflora belohnt die steilen Auf- und Abstiege.

Vom Bahnhof Sedrun geht es zuerst westwärts bis Camischolas. Dann folgen wir dem Strembach in das unberührte Val Strem, vorbei an den beeindruckenden Wasserfällen bei Bauns. Mit etwas Glück können an den Hängen Steinböcke beobachtet werden. Je weiter wir ins Hochtal vorstossen, desto schöner zeigt sich das Gletschervorfeld mit der Bachauen- und Moorlandschaft und den Seitenmoränen des Glatscher da Strem. Der steile Aufstieg auf den Chrüzlipass wird mit herrlichen Ausblicken zu Oberalpstock und Piz Ault sowie zum Sunnig und Schattig Wichel belohnt. Durch das Chrüzlital, über Blockhalden und durch Zwergstrauchvegetation, erreichen wir Müllersmatt mit dem lieblich mäandrierenden Etzlibach.

Die Etzlihütte eignet sich gut als Übernachtungsmöglichkeit, wenn die Route lieber in zwei Tagen bewältigt werden möchte. Hier lässt man sich kulinarisch verwöhnen, oder es bietet sich gar die Gelegenheit, ein Bad im Alpenkräuter Holzbottich nehmen. Der Aufstieg zur Mittelplatten kann dann am anderen Tag gemacht werden, wenn der Hang noch im Schatten liegt.

Der Weg zur Mittelplatten verläuft teilweise auf grösseren flachen Felsplatten und ist durchgehend gut markiert. Vom Übergang geht es zuerst steil hinunter durch herrliche Felsformationen des Aaremassivs bis zur Alpstafel Paliu Cotschna. Durch das Val Milà stetig bergab erreichen wir die Häusergruppe von Milà und folgen der Fahrstrasse über Rueras, Zarcuns und Camischolas zurück zum Bahnhof Sedrun.


Variante(n)

Variante A: Vom Bahnhof Sedrun in östlicher Richtung, dann dem Drunbach entlang und über Valtgeva bis zum Val dils Calusters (kleine Brücke).
Variante B: Ab Bauns in westlicher Richtung zur Alp Caschlè mit der Hexenplatte (Platta dil Barlot), einem sagenumwobenen Stein, auf dem sich herrlich picknicken lässt. Abstieg über Alp Milà nach Milà und Rueras usw.
Variante C: Abstieg von der Alp Caschlè mit der Hexenplatte (Platta dil Barlot) über Foppa Verda nach Milà und Rueras usw. (ab Bauns: Länge 6.2 km / Wanderzeit: 3-4 h).
Variante D: Kurz unterhalb Mittelplatten Abstecher in östlicher Richtung in etwa 30 Min. zum Lai della Stria (Hexensee). Dieser Rundhöckersee liegt unterhalb des Chrüzlistocks eingebettet in helle, abgeschliffene Felsen. Bei klarblauem Himmel ist der Farbkontrast wunderschön, und wenn es dazu noch windstill ist, spiegelt sich die Bergkulisse im See. Der See ist allerdings erst ab Ende Juli schneefrei. Es bestehen keine Wegmarkierungen.
Variante E: Bei der Abzweigung Milà geradeaus weiter durch den Uaul Flurin, ins Val L’Ondadusa und über Sum Praus, Clavaniev, Camischolas zum Ausgangspunkt. Dieses Stück verläuft auf der Senda Sursilvana (Etappe 1).


Hinweis(e)

Geeignete Wanderzeit: Mitte Juni bis Oktober (je nach Schneeverhältnissen).


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Orte an der Route: Sedrun - Camischolas - Val dils Calusters - Bauns - Chrüzlipass - Müllersmatt - Mittelplatten - Paliu Cotschna - Abzweigung Milà - Rueras - Sedrun


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Geschichte der Tour (B00256)

Erste Publikation: Donnerstag, 7. Juli 2005

Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 18. August 2016

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH