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Bikergruppe mit Panorama

Bikergruppe mit Panorama

Kirche von Cavajone mit Tirano im Hintergrund

Kirche von Cavajone mit Tirano im Hintergrund

Biker auf Naturweg

Biker auf Naturweg

Schutzhütte Capanna Anzana

Schutzhütte Capanna Anzana

Lagh dal Mat (See des Narren)

Lagh dal Mat (See des Narren)

Lagh da la Regina (See der Königin)

Lagh da la Regina (See der Königin)

Aufstieg in Richtung Col d’Anzana

Aufstieg in Richtung Col d’Anzana

Biker entlang der Grenze zwischen CH und IT

Biker entlang der Grenze zwischen CH und IT

Biker auf flachem Weg

Biker auf flachem Weg

Tourenbeschreibung

Die Tour Col d'Anzana ist eine erfreuliche Überraschung für alle Bikers die sie zum ersten Mal bezwingen. Trotz der relativ geringen Höhe von 2212 m ü.M. bietet der Col d'Anzana eine faszinierende Abfahrt über rund 1800 Höhenmetern. Die Tour beginnt in der Nähe des Sportplatzes von Campascio. Ab hier führt eine schmale Asphaltstrasse zum 800 Meter höher liegenden Dorf Cavajone, wo diese endet und geht in einen gut ausgebauten Schotterweg über der bis zur Schutzhütte Rifugio Anzana führt. Dort beginnt der nicht sehr steile Pfad hinauf, über Hochgebirgsweiden, bis zum Col d'Anzana. Der flache Übergang bietet ein fantastisches Panorama und ist gleichzeitig die Grenzlinie Schweiz-Italien. Ausser den Schafhirten wird man hier oben kaum jemanden antreffen. Für den Wanderer ist es einfach zu weit und für den Bergsteiger unattraktiv. Das ideale Bikegebiet also. Die Abfahrt beginnt mit einem wunderschönen Panoramatrail der an der Bergflanke entlang nach Osten führt. Das Panorama reicht von der Ortlergruppe bis zu den Bergamasker Alpen und tief unten der Talboden des Veltlins. Einzelne Lärchen, die hier bis auf über 2000 m ü.M. wachsen, säumen den Pfad der allmählich in eine alte Militärstrasse übergeht. Unendliche Serpentinen mit Trockensteinmauern führen bergab und die Erbauer dieser Wege konnten sich damals wohl kaum vorstellen, dass sie dereinst anderen Menschen soviel Spass vermitteln würden. Ab der Ortschaft Lughina kann man die neue, gut ausgebaute Schotterstrasse benutzen oder dem alten Weg mit den grossen Pflastersteinen folgen. Letzterer ist für Fahrtechniker ein wahrer Genuss. Auf den letzten 200-300 Höhenmetern gibt es eine reiche Auswahl an Pfaden und Wegen die durch Obstgärten und Reben bis nach Tirano hinunterführen. In Tirano ist der Besuch der Basilica della Madonna (Wallfahrtskirche) und der Altstadt mit den historischen Palazzi empfehlenswert. Die Rückkehr nach Campascio erfolgt hauptsächlich auf Naturwegen und Nebenstrassen, dabei werden ca. 200 m Höhenunterschied überwunden. Bemerkenswert ist die Durchfahrt bei dem aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirchlein Santa Perpetua, welches auf einem Naturbalkon mit Aussicht auf Tirano errichtet worden ist. Wer sich jedoch von einem der hervorragenden Veltliner Weine die es hier gibt verführen lässt oder sich die Anstrengung der letzten Aufstieg ersparen will, kann mit der Rhätischen Bahn ins Valposchiavo zurückfahren.


Hinweis(e)

Cavajone: Auf der westlichen Talseite oberhalb von Brusio liegt der Weiler Cavajone, der sich an den steilen Südhang des Giümelin anschmiegt. Cavajone ist die jüngste Ortschaft der Schweiz: Dank der Grenzänderung zwischen der Schweiz und Italien von 1865 wurde Cavajone in die Gemeinde Brusio aufgenommen und 1873 erhielten ihre Bewohner das Schweizer Bürgerrecht. Zuvor konnten sich die Einwohner von Cavajone oftmals der Steuer- und Militärpflicht entziehen, indem sie sich mit Bauernschläue zu dem jeweils anderen Land als zugehörig erklärten.

Lagh dal Mat und Lagh da la Regina: Von der Capanna Anzana aus erreicht man nach etwas mehr als einer halben Stunde Wanderzeit den Bergsee Lagh dal Mat (See des Narren) und mit einer weiteren 30minutige-Wanderung den Lagh da la Regina (See der Königin). Diese entzücken für die Klarheit und das einzigartige Farbspektrum des Wassers. Zusätzlich bieten beide eine atemberaubende Aussicht auf die östliche Talflanke des Valposchiavo, auf das Städtchen Tirano und das üppige Veltlin.

Verpflegung: Die Schutzhütte Capanna Anzana ist während den Sommermonaten meistens bewirtet, trotzdem kann nicht davon ausgegangen werden. Die telefonische Vereinbarung eines Besuche ist empfohlen.

Bitte beachten: Die Tour ist grenzüberschreitend - Personalausweis oder Pass mitnehmen.

Shuttlebus: Man kann die Tour abkürzen indem man mit dem Shuttlebus von Poschiavo nach Cavajone fährt. Auskunft und Reservation beim Postauto.

Rhätische Bahn: Ab Tirano bietet die Rhätische Bahn die Möglichkeit an mit dem Zug ins Valposchiavo zurückzufahren. Fahrplan beachten, nicht alle Züge können Fahrräder mitnehmen.


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  • Ein kleiner Geheimtipp den man sich allerdings mit einem Aufstieg von knapp 1700Hm doch erarbeiten muss. Dafür gibt es ab dem Col dAnzana bis Lughina einen Singeltrail und eine Abfahrt vom feinsten. Flowig ,aber auch technisch sowie Spitzkehren zum üben gibt es genügend. Ab Lughina kann man entweder auf Schotter oder auf dem alten Säumerpfad bis Novaglia brettern. Der Säumerpfad ist steil und verlangt technisches Fahren und volle Konzentration. Wem es dann zuviel wird, kann ohne Probleme aussteigen, da der Weg immer wieder die Schotterstasse kreuzt. Wir sind danach über Madona di Tirano retour nach Campocologna gefahren.
    Besonderes: Das Refugio war auch an diesem schönen Sonntag geschlossen, deshalb lieber schon auf der Pescia Bassa ein Stück Alpkäse mit Brot und etwas zu Trinken bestellen. Offiziell keine Beiz, aber wer fragt wird ohne Probleme bedient. Wir haben auf dieser langen Tour gerade mal 4 weitere Biker und eine Handvoll Wanderer angetroffen !! Eine einsame, schöne Gegend.



Orte an der Route: Campascio - Cavajone - Pescia Bassa - Col d’Anzana - Frontalone - Lüghina - Tirano - Campocologno - Campascio


Webcams

Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit Mai 2016)

5481

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1548

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54

Begehungen

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40

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Popularitäts-Index

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Geschichte der Tour (B05179)

Erste Publikation: Samstag, 14. April 2012

Letzte Aktualisierung: Montag, 30. Mai 2016

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by Outdooractive GmbH

Tourencharakter

Distanz: 33.9 km | Zeitbedarf: 4 h
Aufstieg: 1775 m | Abstieg: 1775 m
Höchster Punkt: 2222 m.ü.M.

Schwierigkeit S2

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