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Wasseregrat

Wasseregrat

Tourenbeschreibung

Überaus lohnende, jedoch sehr anspruchsvolle Höhenwanderung, die landschaftlich und botanisch viel bietet. Kernstück ist der Wasserngrat, ein in Nord-Süd-Richtung verlaufender, ziemlich schmaler und ausgesetzter Grat. Obwohl die exponierten Wegstellen mit Seilen gesichert sind, ist diese Tour nur für trittsichere und schwindelfreie Berggänger geeignet. Bei nasser Witterung, Nebel oder Schneefall ist von der Begehung abzusehen. Ausserhalb des Siedlungsgebiets durchwegs Naturweg.

Vom Bahnhof Gstaad die Bahnüberführung unterqueren und durch die Fussgängerzone an den Louibach. Auf dem Spazierweg dem Bach entlang taleinwärts und ostwärts nach Bisse ansteigen. Hier führt ein Pfad unter den Tragseilen der Wasserngrat-Bahn durch und mündet ins Scheidbachsträsschen. Nach wenigen Metern wird dieses hangwärts verlassen. Immer steiler zieht sich der Weg in die Höhe. Heumatten werden von Alpweiden abgelöst. Über Dürrifäng und Bissedürri gelangen wir zur Bergstation am Dürrischilt auf dem Wasserngrat. Durch dichtes Erlengebüsch, über Grashänge und Felsbänder gehts weiter aufwärts. Der Pfad ist schmal, an exponierten Stellen jedoch mit Seilen gesichert. Er führt um Felstürme herum, steilen Wandfluchten entlang und schliesslich direkt über den Grat zur Ruhebank auf der Wandeliflue, dem höchsten Punkt der Wanderung. Herrliche Weitblicke übers Saanenland bis zu den Gastlosen und Tiefblicke ins Lauenen- oder Turnelstal. Im Süden reihen sich die Gipfel und Gletscher der Wildhorn- und Diableretsgruppe auf. Nach dem Abstieg zur Schutzhütte am Brüeschegrat sind die Problemstellen bewältigt. Ab Turnelssattel - in der Landeskarte mit Baumersberg bezeichnet - (nach Bachberg-Scheidbach-Gstaad 2h20; nach Lauenen 1h30) einzigartige Höhenwanderung, die ihresgleichen sucht. Zunächst quert man den Wildheu- und Gemsweidehang am Lauenehore. Beim Türli bieten sich nochmals verschiedene Abstiegsvarianten an (nach Turbach-Gstaad 3h, nach Lauenen 1h30). Unterhalb des Gipfels der Tube gehts zum Trütlisbergpass hinüber und südwärts weiter. Der Weg führt bald durch eine einzigartige Kraterlandschaft. Dutzende von teilweise beeindruckend grossen Einsturztrichtern sind im Laufe der Zeit hier in den Gryden - einer ausgedehnten Gipsregion - entstanden. Vor dem höchsten Punkt an der Stübleni durch deren Nordflanke zum Wegweiser Gryde und nun ebenen Wegs zur Bergstation Leiterli auf dem Betelberg. Dabei geniesst man den prächtigen Ausblick zum Wildstrubel und zu den Gipfeln links und rechts des Rawilpasses.


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Orte an der Route: Gstaad - Wasserngrat - Turnelssattel - Trüttlisbergpass - Lenk/Betelberg


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Geschichte der Tour (B12023)

Erste Publikation: Mittwoch, 15. Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 12. März 2015

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH