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Berghaus Diavolezza

Berghaus Diavolezza

Tourenbeschreibung

Ein gut ausgebauter, aber schmaler Bergweg führt von der Diavolezza Bergstation auf den Munt Pers. Zum Teil ist das Gelände etwas steil und erfordert eine gewisse Trittsicherheit, jedoch ist der Weg für ältere Kinder gut machbar. Der traumhafte Ausblick über den Pers- und Morteratschgletscher, Piz Palü, Piz Bellavista und Piz Bernina - dem mit 4049 m höchsten Berg der Ostalpen, bringt jeden zum Staunen. Zurück geht man den gleichen Weg. Das i-Tüpfelchen aber setzt man der Wanderung, wenn noch vor Sonnenaufgang (mit Stirnlampe) losmarschiert wird, denn das Schauspiel eines erwachenden Tages am Berninamassiv ist unvergesslich. Übernachten kann man direkt auf der Diavolezza. Den Munt Pers umgibt eine Sage, die der Diavolezza den Namen gab: «La Diavolezza» - Die schöne Teufelin. Da oben hauste vor vielen vielen Jahren eine wunderbare Bergfee. Sie lebte in ihrer Felsenburg hoch oben zwischen Chapütschöl und Munt Pers, dort wo - eingefasst von Felsentürmen und grossen Geröllhalden- mitten in einer blumenbedeckten Bergweide, ein tiefblauer See die Sonne widerspiegelt, dort wo ganze Rudel von munteren Gämsen sich tummeln und im saftigen Gras weiden, dort wo die Berghühner gackern, hochfliegen, dann im elegantem Gleitflug landen, um zu weiden und weiter zu gackern, dort wo die Schneehasen mit offenen Augen träumen und schliesslich aufgeschreckt in gestrecktem Galopp davon sausen. Das Weib wurde nur selten und flüchtig von Jägern erblickt und mit Vorliebe dann bestaunt, wenn sie über die Felsbände des Munt Pers zum «Lej da la Diavolezza» hinüberwechselte, um dort ein erfrischendes Bad zu nehmen. Dann allerdings wurden die jungen Jäger ganz vernarrt und unvorsichtig. Sie folgten ihr, die stets vor ihrer Gämsherde bewacht war, über die Felshänge bis hinüber zu ihrem Felsenschloss. Was dann dort geschah, das weiss man nicht, man ahnt es nur. Ein Jäger nach dem anderen verschwand und verlor sich am Munt Pers (verlorener Berg). So auch Aratsch, ein stattlicher Jüngling aus dem Dorf. Er kehrte von der Jagd nicht mehr zurück. Überall wurde vergeblich nach ihm gesucht und schliesslich musste man annehmen, er sei auch in die Gletscherbrüche am Pers gefallen oder irgendwo abgestürzt. Denn wer bis Einbruch der Nacht sich in der Region des Bernina-Massivs aufhielt, hörte, vom Winde getragen, die Klagestimme der Diavolezza, die ausrief: «mort ais Aratsch» (Aratsch ist tot). Das erzählte man sich von Generation zu Generation und nannte dann die schöne Alp im Kessel der Berninagruppe Alp Morteratsch. Aber die Diavolezza hatte keine Ruhe bis nicht der Gletscher vorrückte und die ganze Alp bis hinunter ins Tal mit Eis und Geröll zugedeckt war. Dann verlies sie die Gegend mit dem Klageruf : «davent dal Munt dal Pers» und wurde nie mehr gesehen.


Hinweis(e)

Die Tour ist für Familien geeignet.


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  • Wie in der Beschreibung schon gesagt - eine wenig anstrengende Wanderung an dessen Panorama man sich nicht satt sehen kann. So viel Aussicht für so wenig Schweis gibt es wohl sonst nirgends. Sehr empfehlenswert !
    Tendenz: Der Weg führt teilweise über geröllartige Felder mit grossen Steinen die beim drauftreten auch mal etwas wackeln können, aber ungefährlich.
    Besonderes: Empfehlenswertes Berggasthaus auch zum Übernachten.



Orte an der Route: Bergstation - Munt Pers - Diavolezza


Webcams

Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit Dezember 2015)

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Geschichte der Tour (B00164)

Erste Publikation: Donnerstag, 21. April 2005

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 16. März 2016

Tour publiziert von: Presented by www.engadin.stmoritz.ch

Tourencharakter

Distanz: 3.6 km | Zeitbedarf: 2½ h
Aufstieg: 274 m | Abstieg: 274 m
Höchster Punkt: 3207 m.ü.M.

Schwierigkeit T2 Bergwandern

Drucken, Daten

Siehe auch

Engadin St. Moritz
CH-7500 St. Moritz
Tel: +41 (0)81 830 00 01
Fax: +41 (0)81 830 08 18
E-Mail: allegra@estm.ch
Internet: www.engadin.stmoritz.ch