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Tour description

Pontresina, romanisch Puntraschigna, befindet sich im romanischen Sprachgebiet, es liegt auf 1800 m, Einwohner um 2000 Personen. Pontresina wurde erstmals 1139 urkundlich in der Gamertinger Urkunde «ad Pontem Sarasinam» erwähnt.
Das Engadin war bereits zur Bronzezeit besiedelt. Auch die Römer durchquerten das Tal ca. 63 J. vor Chr., sie bauten Passstrassen wie Julier, Septimer und Maloja, den Bernina allerdings nur als Saumpfad.


Ereignis A: Rondo-Vorplatz
Das Kongress-, Kultur- Informationszentrum Rondo wurde 1997 eröffnet. Neben dem Rondo befindet sich die ref. Kirche San Nicolo, erbaut 1640, 1720 durch einen Brand teilweise zerstört, wurde sie 1740 wieder aufgebaut. Anlässlich der Renovation des Turmes im 1997 wurden in der goldenen Turmkugel wichtige Daten über Pontresina aus dem Jahre 1887 gefunden, z.B. existierten 1887 bereits 8 Hotels mit 800 Gästebetten. Im Dorfteil Laret befindet sich auch das Hotel Saratz, die Besitzerfamilie Saratz ist das älteste noch heute existierende Geschlecht.

Ereignis B: Foto Flury Brücke
Ein Blick bergwärts zeigt den Schutzdamm Giandains, der für gut 8 Millionen CHF zum Schutze gegen Rüfen und Lawinenniedergang gebaut wurde. Messungen in diesem Gebiet zeigen Permafrost-Vorkommen.

Ereignis C: Sporthotel
Pontresina besitzt eine sehr traditionelle Hotellerie. Bereits bei der Anreise weist das Dorfbild mit seinen dominaten Hotelbauten darauf hin. Zwischen 1880 und 1910 enstanden 18 dieser Hotelbauten. Um 1850 besuchten die ersten Gäste den Kurort. Vornehmlich Engländer besuchten Pontresina im Sommer und blieben zum Teil die ganze Saison. Bis 1975 befand sich die englische Kirche hinter dem Sporthotel.
Der Tourismus ist die Einnahmequelle der Einheimischen. Früher lebten die Pontresiner von der Landwirtschaft, im 17. Jahrhundert wanderten viele Junge aus und arbeiteten als Zuckerbäcker vorwiegend in Italien und Frankreich. Nach ihrer Rückkehr bauten sie sich eine «Altersresidenz»; Häuser wie das Gebäude der Credit Suisse, Villa Gredig und Villa Clivia zeugen davon.

Ereignis D: Hotel Post
Gegenüber befindet sich das alte Schulhaus «Chesa da scoula» sowie das ref. Pfarrhaus. Beide Gebäude wurden 1871 eingeweiht. Im Schulhaus befindet sich auch das Kino (seitl. Eingang). Pontresina besitzt sehr gute Infrastrukturen, auch was das Schulwesen betrifft – im Ort befinden sich Kindergarten, Primarschule, Realschule, Sekundarschule, integrierte Kleinklasse, sep. Kleinklasse sowie die regionale Heilpädagogische Sonderschule. Die zweisprachig geführte Schule (Romanisch und Deutsch) besuchen ca. 200 Kinder. Die Pontresiner Einwohner deklarieren ihre Muttersprache wie folgt: 65% D, 17% R, 16% I, 2% diverse.

Blick auf Munt da la Bês-cha (Schafberg). Hier weideten früher bis zu 1000 Schafe. 16 km (Stein, Stahl, Beton) Lawinenverbauungen schützen den Ort. Zu oberst am Schafberg steht die Segantinihütte, hier arbeitete der berühmte Maler Giovanni Segantini im Jahre 1899 am Tryptchon SEIN, erkrankte und starb.

Ereignis E: Hallenbad
Dieser Haltepunkt befindet sich auf dem Dach des öffentlichen Hallenbades. Vor dem Hallenbad befinden sich im Winter der Eisplatz, im Sommer 2 Beachvolleyball-Felder. Der freie Blick schweift hier zum Taiswald, wo von Mitte Juni bis Mitte September täglich das Kurorchester spielt. Am Konzertplatz vorbei führt ein wunderschöner Wanderweg ins berühmte wildreiche Rosegtal. Dieses Tal kann auch mit dem fahrplanmässigen Pferdeomnisbus und mit Privat-Kutschen erreicht werden.

Auf der anderen Strassenseite steht das jüngste Pontresiner Hotel, das Hotel Allegra. Allegra ist ein romanischer Gruss und bedeutet «Freue dich», «Grüss Gott».
Der Ski- und Sessellift Languard kann von hier aus bequem zu Fuss erreicht werden. Im Languardgebiet befindet sich die grösste Steinwildkolonie der Alpen, die Albris-Kolonie zählt um die tausend Tiere.

Ereignis F: Kath. Kirche San Spiert 1924 (neben Gruber Sport)
Früher stand hier ein Restaurant und Casino, die katholische Messe wurde in Sta. Maria gefeiert. San Spiert heisst übersetzt Heilig Geist. Nur noch eine Gedenktafel – angebracht an der Chesa Aebli (auf der linken Strassenseite) – erinnert an die 1485 an der Via Maistra erbaute San Spiert-Kapelle.

Ereignis G: Dorfteil San Spiert /Hotel Müller
Die Häuser von Pontresina waren früher in Brunnenbezirke eingeteilt, der Dorfbrunnen wurde zugeteilt. Im Dorfteil San Spiert stehen wunderschöne alte Engadinerhäuser, dekoriert mit eindrücklichen Sgraffiti und kleinen Erkern, sowie den obligaten Ruhebänken vor dem Haus, genannt «baunchin da las manzögnas» (Lügenbänkchen).

Ereignis H: Museum Alpin/Chesa Delnon (Öffnungszeiten gemäss Anschlag)
Das Museumsgebäude, erbaut 1716, beinhaltet in den Räumlichkeiten des alten Engadinerhauses spannende Sammlungen an Mineralien, Tierpräparaten, Bildern, Bergsteige- und Jagdrequisiten, interessante Wechselausstellungen sowie die SAC-Bibliothek.
Ereignis I: Hotel Bernina Parkplatz
Auf der gegenüberliegenden Strassenseite steht die Chesa Puntschella, erbaut 1654, ein typisches Walserhaus. Die Pferdeköpfe auf dem Dachgibel sollen die bösen Geister vertreiben. Bei der Vertiefung zwischen den oberen zwei kleinen Fenstern war früher die Öffnung des «Seelenfensters» angebracht, damit die Seele der im Hause verstorbenen Person ihren Frieden finden konnte.
An der Via da Mulin steht in der Kurve die Chesa Vegl Mulin (vis-a-vis COOP). Von 1772-1837 wohnte hier Gian Marchet Colani, der «König der Bernina», weltbekannt als Romanfigur Markus Baltram im Buch von J.C. Heer. Colani führte bereits Gäste auf die Berggipfel, zudem war er ein ausgezeichneter Büchsenmacher und soll bis zu seinem Tod 2700 Gämsen, 2 Wölfe, 3 Bären und einige Hirsche erlegt haben.

Ereignis J: Hotel Steinbock
Dieses geschichtsträchtige Hotel wurde 1651 erbaut und hiess damals «Zu den Gletschern». Früher fand ein reger Warenverkehr über den Berninapass statt. Pontresina und Poschiavo besassen die Portenrechte; sie durften Wegzoll einziehen, waren aber auch für die ganzjährige Öffnung des Säumerpfades verantwortlich.
1872 wurde das Hotel vergrössert und neu «Steinbock» genannt.

Ereignis K: Dorfteil Giarsun
In diesem Dorfteil befinden sich wunderschöne Engadinerhäuser wie – auf der linken Strassenseite - die Chesa Thom (erbaut 1650), Chesa Rähmi (erbaut 1640) sowie rechts unterhalb des Spaniola-Turmes die Chesa Veglia (erbaut 1557). Bei der Chesa Veglia ist auch noch der frühere Holzstrickbau des ursprünglichen Engadinerhauses sichtbar.

Ereignis L: Spaniola-Turm
Der ehemalige 4-stöckige Wohnturm der einstigen Herren von Pontresina stammt aus dem Jahre 1210. Zum Schutz gegen Lawinen und Steinschlag wurde er fünfeckig gebaut. In der Erstehungszeit gab es oberhalb an den Hängen keinen Schutzwald.
Der Turm wurde durch die Gemeinde 1994 renoviert.

Ereignis M: Bergkirchlein Sta. Maria (bitte Öffnungszeiten beachten)
Der Höhepunkt des Dorfrundganges bildet sicher ein Besuch des wunderschönen, vollständig mit Fresken aus dem 13. und 15. Jahrhundert ausgeschmückten Kirchlein Sta. Maria. Der ursprüngliche Bau stammt aus dem 12. Jahrhundert. Bei einem Bergsturz wurde die Häusergruppe um das Kirchlein zerstört, vom Bergkirchlein selbst blieben nur der Turm und die Westwand stehen. Diese wurden beim Wiederaufbau der Kirche integriert.

Der sechsterrassige Bergfriedhof gewährt nicht nur den verstorbenen Pontresinern die letzte Ruhe, sondern auch Gästen und vielen verunglückten Bergsteigern aus den Anfängen des hochalpinen Tourismus.


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Places along the route: Pontresina Rondo - Foto Flury Brücke - Sporthotel - Hotel Post - Hallenbad - San Spiert - Museum Alpin - Hotel Bernina Parkplatz - Hotel Steinbock - Giarsun - Spagnolaturm - Sta. Maria


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Tour history (B00096)

First published: Donnerstag, 21. April 2005

Last updated: Mittwoch, 15. Januar 2014

Tour published by: Presented by www.engadin.stmoritz.ch

Tour characteristics

Distance: 1.4 km | Time requirement: ¾ h
Ascent: 74 m | Descent: 74 m
Highest point: 1876 m.a.s.l.

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Engadin St. Moritz
CH-7500 St. Moritz
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E-Mail: allegra@estm.ch
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