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Tourenbeschreibung

«Dann biegt man, schon auf der Höhe der Ortschaft, um eine Felsenecke und steht ganz plötzlich vor einem Anblick, wie er mir nie und nirgends begegnet ist. Man steht am Ende der Welt und zugleich an ihrem Ursprung, an ihrem Anbeginn und in ihrer Mitte. Gewaltiger silberner Rahmen, im Halbrund geschlossen, nach Süden von Schneegipfeln in einer Anordnung von unerklärlicher Harmonie, nach Weste von einer Kette gotischer Kathedraltürme. Zuerst kann man nur da hinaufschauen, es verschlägt einem den Atem.» Dies sind die ersten Eindrücke des Schriftstellers Carl Zuckmayer von Saas Fee. - Und wahrlich, er hat recht. Es lohnt sich, in Saas-Fee zu verweilen und dieses Dorf näher kennenzulernen.
Etwas oberhalb des Dorfes angesetzt, führt der Dorfrundweg ohne grossen Anstieg über Wanderwege, Wald- und Dorfstrassen. Er ist bestens geeignet für Familien, denn er bietet, abgesehen vom traumhaften Panoramablick in die Berge und übers Dorf, spannende Höhepunkte mit geschichtlichem und kulturellem Hintergrund. Unvergesserlich sind natürlich auch die abenteuerlichen und genüsslichen Erlebnisse.

Vogelwaid: Wohnhaus des Schriftsteller Carl Zuckmayer, wo er seine letzten Bücher geschrieben und seinen Lebensabend verbracht hat.
Bärenfalle: Man vergegenwärtige sich hier die besonders schöne Sicht auf die gegenüberliegenden Berge und auf die Dörfer im Tal. Den Namen dieses Ortes, Bärenfalle, stammt vermutlich aus der Zeit, als man hier die Bären mit Fallen einfing. Wie lange im Wallis noch Bären gelebt haben, ist kaum zu erheben. Die letzte Datenquelle beruht auf 1830, als ein Bär sich die Trauben eines Rebberg ob Siders schmecken liess und anschliessend erschossen wurde.
Melchboden - Biotop: Auf dieser ebenen Waldlichtung befinden sich sonnige und sonnengeschützte Ruhe- und Picknickplätze. Für die Kinder findet man auf diesem kleinen Plateau, das in einer Mulde liegt, nette Spielplätze. Diese erfreuen sich ebenso an den Wasserbächlein oder am gestauten Seelein. Zwischen den Lärchenbäumen hindurch haben Sie freie Sicht auf die weisse Kuppel des Allalinhorns.
Gedenkstein Carl Zuckmayer: Sie sehen hier einer von insgesamt fünf Serpentinsteinen. Diese Steine enthalten Zitate des Schriftstellers Carl Zuckmayer, die aus der Ansprache der Einbürgerung von Zuckmayer stammen. Zu Ehren des Schriftstellers, der Saas-Fee zu seiner zweiten Heimat machte, wurde der Carl-Zuckmayer-Weg 1996 angelegt. Fast täglich beging Carl Zuckmayer diesen Waldweg. Fünf Serpentinsteine zitieren Zuckmayer aus der Ansprache anlässlich seiner Einbürgerung. Start: Haus Vogelweid, ehemaliges Wohnhaus von Carl Zuckmayer. Dauer 2.5 Stunden.
Hohenegge: Liebliche Siedlung am westlichen Hang oberhalb des Gletscherdorfes mit bestens erhaltenen Häusern und Stadeln, die ein besonders beliebtes und bekanntes Fotomotiv abgeben. Ihren Namen erhielt die Hohenegge von der «hohen Ecke», wo uns ein gewaltiger Panoramablick auf die ganze Mischabelkette auftut.
Weissenflue: Das Gestein im Saaser Tal besteht aus Granit. Für die Gegend ungewöhnlich erscheint deshalb dieses Kalkband, dieses «Weisse Gestein (flue)».
Schaffäriga: Dachfreie Stallungen: Bis 1963 war es Brauch, dass die Schafe, welche im Frühjahr auf der Hannigalp und deren Umgebung ihre Weideplätze hatten (im Sommer weilten die Schafe im Mattmarkgebiet), jeden zweiten Samstag von der Höhe zu diesen «Färiga» heruntergetrieben wurden. Jeder Schafbesitzer suchte dann in diesem Rechteck seine Schafe heraus, brachte sie in seinen «Färig», wo sie dann eine Mischung von Salz und Mehl erhielten. Nach einer halben Stunde wurden die Schafe vom Hirten erneut hinauf zur Hannigalp geführt, bis sich dann nach zwei Wochen das gleiche Schauspiel wiederholte. - Eine recht aufwändige wie komplizierte Prozedur. Deshalb änderte man nach 1963 dieses Ritual. Die Schafe erhielten von da an den Leckerbissen auf den Alpen. Doch noch heute werden die «Färiga» in gleicher Weise gebraucht, jedoch nur 2x im Jahr, beim frühsommerlichen Weidewechsel und bei der herbstlichen Rückkehr.
Lawinenverbauung: 1955/56 wurde hier eine lange und hohe Lawinenschutzmauer zur Sicherung der daruntenliegenden Dorfweiler gebaut. Anlass zu dieser Sicherheitsmassnahme gaben die furchtbaren Lawinenniedergänge von Mitte Januar 1955. - Die grosszügigen Lawinenschutzdämme wurden an den zwei kritischen Stellen nach den gewaltigen Lawinenniedergänge von 1981.
Wasserleitung: Vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere an den Film «An den heiligen Wassern». Die freiliegenden Wasserleitungen sind typisch für den Kanton Wallis. Sie wurden genutzt, um das Wiesland zu wässern. Im Saastal bestand ein genauer Stundenplan, damit jeder Eigentümer die Wässerungszeit seiner Grundstücke genau kannte und sie auch ausnutzte. Diese Einteilung richtete sich zeitlich nach der Grösse der jeweiligen Parzelle. Seit 1973 wird jedoch dieser alte Brauch in Saas Fee nicht mehr praktiziert.
Rodelbobbahn «Feeblitz»: Eine Freizeitanlage, die sich grossartig in die Landschaft integriert und Spass sowie Adrenalin pur für die ganze Familie verspricht. Jumps, 360-Grad-Kreisel und Schanzenkurven sind die typischen Merkmale der Rodelbobbahn Feeblitz.
Abenteuerwald: Hier erwartet Sie ein wirklich besonderes Erlebnis: Sie begeben sich auf originelle, verschiedene Arten und in völliger Sicherheit, mit Leitern, Hängebrücken, Lianen, Tyroliennes und vielem mehr von Baum zu Baum. Dies ist in verschiedenen Parcours in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden möglich.


Hinweis(e)

Der Rundweg ist natürlich auch in umgekehrter Richtung gut begehbar.


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Orte an der Route: Saas-Fee Tourismus - Wildi - Bärenfalle - Melchbode - Obere Hohenegg - Alte Hohenegg - Oberer Hoheneggweg - Stafelwald - Tunnel - Lawinenmauer - Lehnlift - Damm - Wassermühle - Talstation Felskinn - Wasserleitung - Post - Saas-Fee Tourismus.


Webcams

Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit Dezember 2015)

2644

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Listen-Anzeige (ohne GEO-Map) der Tour zusammen mit anderen Touren
2291

Detail-Tourenaufrufe

Anzeige der Detailinformationen der Tour (z.B. diese Seite)
94

Begehungen

Bezüge des Tourenblattes
21

Mobile-Bezüge

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Popularitäts-Index

Verglichen mit allen anderen Wanderungen in der Region Wallis

Geschichte der Tour (B00027)

Erste Publikation: Montag, 13. Dezember 2004

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 27. August 2014

Tour publiziert von: Presented by www.saas-fee.ch

Tourencharakter

Distanz: 7.2 km | Zeitbedarf: 2½ h
Aufstieg: 227 m | Abstieg: 227 m
Höchster Punkt: 1955 m.ü.M.

Schwierigkeit T1 Wandern

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Siehe auch

Saas-Fee/Saastal Tourismus
Obere Dorfstrasse 2
3906 Saas-Fee
Tel.: +41 (0)27 958 18 58
E-Mail: info@saas-fee.ch
Homepage: www.saas-fee.ch