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Lauenensee

Lauenensee

Tourenbeschreibung

Genussreicher, jedoch recht anstrengender Übergang aus dem hinteren Lauenental über den Tungelpass ins Iffigtal. Ausserordentlich abwechslungsreich sind die landschaftlichen Gegebenheiten unterwegs: Feuchtgebiete, Alpweiden, Flachmoore, karge Fels- und Gerölllandschaften, ein stiller Bergsee und lichter Bergwald liegen am Wege. Südlich des Tungelpasses felsige, ausgesetzte jedoch mit Halteseilen gesicherte Wegstrecke. Einzig zu Beginn der Wanderung etwas Hartbelag.

Von der Post Lauenen wenige Schritte auf der Hauptstrasse taleinwärts. Nach der markanten Rechtskurve dem Bächlein entlang waldwärts ansteigen. Über Usseri und Inneri Tüüffi entfernt man sich sanft ansteigend mehr und mehr vom Talboden, in welchem die weiten Schilfflächen auffallen. Herrlicher Blick zu den Firnen am Wildhorn, ins Geltental und zur Felspyramide des Spitzhorns. Am Gehöft Gürütschi vorüber erreicht man die Abzweigung nach Twäregg bei Pkt. 1418, einer Abstiegsmöglichkeit zur Postbus-Haltestelle. Der Pfad steigt nun stärker an und windet sich im Zickzack durch die Felsbänder der Holzersflue hinauf zur Alp Chüetungel (über Burgbüel zum Stigelschafberg, Pkt. 2300, 1h30; Vorsicht in den Felsbändern der Stigle!). Über den steil abfallenden Hang der Holzersflue gehts nun meist pfadlos aufwärts zur Hütte und anschliessend in grossem Bogen durch die weite Alp Stieretungel. Fast ebenen Wegs erreicht man, ein ausgeprägtes Flachmoor umgehend, den Tungelpass (über den Stigelberg nach Pöschenried/Färiche 2h). Eine Steinmauer markiert hier die Grenze zwischen den Amtsbezirken Saanen und Obersimmental. Die Lenker bezeichnen den Pass als «Stigellegi». Mächtig türmt sich die 700 m hohe Wand des Niesehorns auf. Direkt auf diese zuhalten und ins unterste Band der Stigle einsteigen. Der Weg ist in den Felsen eingesprengt und mit Drahtseilen gesichert. Vorsicht ist dennoch angebracht! Im Zickzack steigt man zum Stigelschafberg auf. Wunderschön die Blumen im Gesteinsschutt und in den Felsen am Wegrand. Durch eine felsige Mulde gehts zum höchsten Punkt der Wanderung auf 2381 m (zur Wildhornhütte SAC 45 min). Nun wird der gut 300 m tiefer liegende Iffigsee sichtbar, zu dem man über Schaf-, Murmeltier- und Rinderweiden absteigt. Kurz nach See-Ende verzweigt sich der Weg. Die angenehmere Variante führt an einem Tümpel vorbei über die aussichtsreiche Egge hinunter zum Groppi und über einen Alpfahrweg im Talgrund zur gastlichen Iffigenalp.


Variante(n)

Variante A: Für weniger geübte Bergwanderer wird der Abstieg über den Stigelberg nach Pöschenried/Färiche empfohlen (2h).


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Orte an der Route: Lauenen - Chüetungel - Tungelpass - Iffigsee - Lenk/Iffigenalp


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Geschichte der Tour (B12022)

Erste Publikation: Mittwoch, 15. Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 7. Oktober 2015

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH