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Das Tal des Lago Ghirla - foto: Marco Gemelli

Das Tal des Lago Ghirla - foto: Marco Gemelli

Zollbrücke, Ponte Tresa - foto: Marco Gemelli

Zollbrücke, Ponte Tresa - foto: Marco Gemelli

Radweg ab Lavena - foto: Marco Gemelli

Radweg ab Lavena - foto: Marco Gemelli

Lavena und Malcantone - foto: Marco Gemelli

Lavena und Malcantone - foto: Marco Gemelli

Lavena und Malcantone - foto: Marco Gemelli

Lavena und Malcantone - foto: Marco Gemelli

Mühle im Park von Argentera - foto:Marco Gemelli

Mühle im Park von Argentera - foto:Marco Gemelli

Flüsschen im Park von Argentera - foto: M. Gemelli

Flüsschen im Park von Argentera - foto: M. Gemelli

Tal zwischen Ghirla und Ganna - foto:Marco Gemelli

Tal zwischen Ghirla und Ganna - foto:Marco Gemelli

See von Ganna - foto: Marco Gemelli

See von Ganna - foto: Marco Gemelli

Tourenbeschreibung

Vom Grenzübergang bei der Brücke von Ponte Tresa wandert man dem See entlang weiter und erreicht nach ca. 2 km die schöne Enge von Lavena (Stretto di Lavena).

Laufen sie Richtung Zentrum von Lavena, rechts vom Wasserpark, und folgen der Via Zanzi hinunter bis zur Kirche Madonna della Porta. Man befindet sich nun vor der Kirche, biegt nach links ab, überquert die Hauptstrasse und läuft aufwärts bis zum erst kürzlich erstellten Radweg, einer ehemaligen Eisenbahnlinie, die in den frühen Fünfzigerjahren stillgelegt wurde. Man folgt diesem leicht ansteigenden Weg und durchquert dabei einige Tunnels und Überführungen. Nach ca. 2 km gelangt man nach Cadegliano Viconago im Naturreservat Argentera. In diesem ca. 5 ha grossen Reservat finden sich alte verlassene Mühlen, deren Wände mit Fresken geschmückt sind, jahrhundertealte Bäume, einen künstlich angelegten Weiher sowie eine sehr interessante alte Eisenbahnbrücke, die von der Comunità Montana della Valganna e Valmarchirolo wieder instand gestellt wurde.

Verlassen sie das Reservat und durchqueren den Weiler Gaggio, um zu dem alten Schienenweg zurückzukehren. Nach der Bahnüberführung, einem technischen Meisterwerk des frühen 20. Jahrhunderts, wendet man sich nach rechts und folgt einem steilen Weg, der durch einen Hainbuchenwald bis nach Marchirolo führt. Laufen sie nun auf der Via Dante bis zum Dorfzentrum und wandert dann aufwärts auf den mit Porphyr gepflasterten Gassen von Trentino, dem ältesten Quartier von Marchirolo. Man geht an den imposanten Stufen der St. Martinskirche vorbei und folgt der Hauptstrasse, die durch Cugliate und Fabiasco führt. 50 Meter unterhalb des Rathauses von Marchirolo sollte man unbedingt einen Abstecher zum Waschplatz von Cugliate machen. Etwas weiter, in Fabiasco, ist die Kapelle Purificazione della Beata Vergine Maria sehr sehenswert. Von dort aus geniesst man eine wunderschöne Aussicht auf das Valganna-Tal.
Vom Zentrum von Fabiasco aus wandert man leicht abwärts weiter durch Wiesen zu den Alpen von Castelvecchio. Folgen sie dem Waldweg der zum Buchenwald von Pianeggi führt. Dann steigen sie nach Cunardo ab und nehmen die Via S. Abbondio, vorbei an der S. Abbondio-Kirche aus dem 18 Jhd. Von dort geniesst man eine atemberaubende Aussicht auf Valcuvia, den Monte San Martino, Campo dei Fiori, den Lago Maggiore und das Piemont. Nun beginnt der steile Abstieg auf den Pflastersteinstrassen im historischen Zentrum von Cunardo. Von dort aus nimmt man die Via Leopardi um zurück zum Radweg, der ehemaligen Eisenbahnstrecke, zu gelangen. Im Zickzack durchquert man die Wohnquartiere von Ponte Nativo. Auf dieser Strecke kann man beobachten, wie der Fluss Margorabbia in die Schlucht von Cunardo (Orrido di Cunardo) mündet. Dieser Abschnitt, der zu den spektakulärsten Karstlandschaften in der Lombardei zählt, ist eine Attraktion für Höhlenforscher und Touristen. Folgen sie wieder dem Radweg und wandern vorbei an den Weiden von Tenda, welche im Winter als Langlaufloipe genutzt werden. Auf der Brücke Ponte delle Lische überquert man den Fluss nochmals in 800 m Entfernung von der Schlucht. Man folgt dem Radweg, dann der Hauptstrasse und überquert den Fluss zwei weitere Male. Wieder auf der alten Eisenbahnstrecke zurück führt diese an Rigamonti vorbei, noch heute in Betrieb. Nachdem man den Fluss Margorabbia zum fünften Mal überquert hat, erreicht man Ghirla. Hier lohnt sich ein Besuch des Ghetto-Quartiers und der alten Schmiede: Die bereits früher erwähnte Mühle, in der man auf traditionelle Art hergestelltes Mehl kaufen kann. All diese Sehenswürdigkeiten befinden sich innerhalb einer Entfernung von nur gerade 100 m vom Smaragdweg.

Wegbeschreibung: Paolo Sartorio, Forstbeamter, Comunità Montana della Valganna e Valmarchirolo.



Landschaft:

Die Cunardo-Schlucht ist eines der bedeutendsten Karstgebilde der Lombardei.


Fauna und Smaragdarten:

Fische: Finte (Alosa fallax lacustris), Frauennerfling (Rutilus pigus), Italienische Nase (Chondrostoma soetta)
Amphibien: Italienischer Springfrosch (Rana latastei), Alpen-Kammmolch (Triturus carnifex)
Vögel: Habicht (Accipiter gentilis), Gebirgsstelze (Motacilla cinerea), Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus), Alpensteinhuhn (Alectoris graeca), Kuckuck (Cuculus canorus), Birkhuhn (Tetrao tetrix), Wanderfalke (Falco peregrinus), Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapillus), Turmfalke (Falco tinnunculus), Uhu (Bubo bubo), Eisvogel (Alcedo atthis), Wasseramsel (Cinclus cinclus), Schwarzmilan (Milvus migrans), Grünspecht (Picus viridis), Schwarzspecht (Dryocopus martius), Sperber (Accipiter nisus), Dorngrasmücke (Sylvia communis), Haubentaucher (Podiceps cristatus), Wendehals (Jynx torquilla)

Weitere interessante Arten:
Säugetiere: Fuchs, Dachs, Gämse, Rothirsch, Wildschwein


Schutzgebiete, WWF-Smaragd-Kandiatsgebiete, NATURA2000:

- Argentera Naturpark
- Die Region ist ein prioritäres Schutzgebiet des europäischen Alpenprogrammes des WWF



WWF Tipps für Wanderer:

Wanderer sollten über eine Karte im Massstab 1:25’000 verfügen und jede Etappe sorgfältig planen. Empfohlen ist leichte, aber robuste Bekleidung und Ausrüstung. Sie sollten ausreichend Verpflegung und Getränke mit sich führen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, regionale und biologische Produkte von Bauernbetrieben oder Restaurants entlang des Weges zu probieren. Hinterlassen Sie keinen Abfall, pflücken Sie keine Blumen, nehmen Sie keine Steine mit und verlassen Sie die sicheren, markierten Wege nicht, damit die empfindliche Tier- und Pflanzenwelt nicht gestört wird.


Hinweis(e)

Sehenswürdigkeiten:

- Der Bau der Kirche „Chiesa del Crocifisso“ geht zurück in die 1950er Jahre. Hier können sie verschiedene Arbeiten moderner Kunst bewundern, darunter Hochreliefs von A. Bianchini sowie ein „Abendmahl“ aus Keramik von M. Moscardini. (Lavena Ponte Tresa)
- Die Kirche „San Pietro e Paolo“ wurde im Jahre 1200 erstmals erwähnt und 1950 zerstört. Jedoch blieb der ursprüngliche Glockenturm bis heute erhalten. (Lavena Ponte Tresa)
- Die barocke „Madonna della Porta“ Kirche wurde zwischen 1550 und 1570 erbaut. Hier findet sich ein Freskogemälde der Taufe Jesu, eine Holzstatue der Heiligen Jungfrau Maria aus dem 16. Jhd. und ein Altar aus dem 18. Jhd. (Lavena Ponte Tresa)
- Kirche von San Martino
- Kirche von S. Abbondio, Cunardo
- Benediktiner-Kloster von S. Gemolo, Ganna

Quelle: Interreg Charta Itinerum und Paolo Sartorio


Weitere Etappen

Anschlussetappe: Smaragdweg Tessin-Provinz Varese: Etappe 17
Vorgängeretappe: Smaragdweg Tessin-Provinz Varese: Etappe 15


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Orte an der Route: Ponte Tresa - Lavena - Ardena - Forcorella - Ghirla. Bitte folgen sie den offiziell gekennzeichneten Wegen.


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Geschichte der Tour (B01388)

Erste Publikation: Samstag, 12. April 2008

Letzte Aktualisierung: Freitag, 27. Februar 2015

Tour publiziert von: Presented by www.gps-tracks.com