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Die drei Kreuze - foto: Manuela Varini

Die drei Kreuze - foto: Manuela Varini

Santa Maria del Monte - foto: Manuela Varini

Santa Maria del Monte - foto: Manuela Varini

Piazzale Pogliaghi - foto: Manuela Varini

Piazzale Pogliaghi - foto: Manuela Varini

Heuschrecke - foto: Manuela Varini

Heuschrecke - foto: Manuela Varini

Blick auf S. Maria del Monte - foto:Manuela Varini

Blick auf S. Maria del Monte - foto:Manuela Varini

Die Via Sacra - foto: Manuela Varini

Die Via Sacra - foto: Manuela Varini

Tannenwald - foto: Manuela Varini

Tannenwald - foto: Manuela Varini

Eingang Cittadella delle Scienze - foto: M. Varini

Eingang Cittadella delle Scienze - foto: M. Varini

Sternwarte G. V. Schiaparelli - foto: M. Varini

Sternwarte G. V. Schiaparelli - foto: M. Varini

Tourenbeschreibung

Dies ist eine eher angenehme, aber relative lange Etappe. Daher sollten sie entweder früh am Morgen starten oder eine kürzere Variante wählen (z.B. indem sie vom “Piazzale Belvedere” losgehen, erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln).

Der Weg beginnt in Santa Maria del Monte. Laufen sie zum Piazzale Pogliaghi am oberen Dorfende, auch eine Haltestelle des öffentlichen Verkehrs von Varese. Vom Piazzale hat man eine wundervolle Aussicht auf das Valle della Rasa, den Monte Martica und die Alpen. Nördlich des Piazzale folgen sie der Via Monte Tre Croci, einem der beliebtesten Wege der Besucher von Sacro Monte. Nach ein paar Metern führt rechts ein Weg nach Pizzelle (Parkwege 1 und 8). Laufen sie hoch zum Naturreservat Campo dei Fiori mit den für die Region typischen Trockenwiesen auf der rechten Seite. Bei der ’Valico delle Pizzelle‘ (926 m.ü.M) nimmt man die Abzweigung zum Parkweg Nr. 1 Richtung Forte Orino und läuft zur Endstation der alten Gondelbahn. Die Station ist, zusammen mit dem alten Ristorante Panoramico und dem Grande Albergo („Grand Hotel“) Campo dei Fiori, ein imposanter Beitrag zum Jugendstil des frühen 20. Jhd. All diese Gebäude sind heute verlassen. Vor dem Grande Albergo befindet sich die Grotta Marelli, eine der wichtigsten Karsthöhlen des Reservats. Der Saumpfad nördlich der alten Station führt sie in 15 min zu den Kalksteinhängen des ‚Palestra di Roccia‘ (Kletterpark). Nehmen sie die Treppe über dem Grand Hotel in den Tannenwald und erreichen den Vorhof einer kleinen Kirche. Direkt darüber erhebt sich der Monte Tre Croci („Hügel der drei Kreuze“), den sie über den Gedenkpfad (gewidmet den im ersten Weltkrieg gefallenen italienischen Soldaten) erreichen. Die drei riesigen Kreuze sind eine symbolische Rekonstruktion von Golgatha. An den Kreuzen vorbei führt der Weg auf die Hügelspitze. An der Weggabelung laufen sie hoch zum wundervollen Aussichtspunkt des Piazzale della Batteria, einer Stellung der alten Verteidigungslinie Linea Cadorna. Der Weg über die gepflasterte Via al Forte führt rechts am Ristorante Irma vorbei.

Hier befindet sich der mit öffentlichem Verkehr zugängliche, alternative Einstieg zur Etappe 18. Kurze Zeit später erreicht man den Piazzale Belvedere, einem weiteren Aussichtspunkt mit Bänken. Der Piazzale ist auch Zugang zum „Cittadella di Scienze della Natura“ („Zitadelle der Naturwissenschaften“), mit der Sternwarte G.V. Schiaparelli am Gipfel vom Cima Paradiso. Mehrere Informationstafeln führen sie in die Besonderheiten der Region ein. Nach Besichtigung des Parks kehrt man zurück zum Piazzale Belvedere und läuft Richtung Forte Orino, entlang eines Fitness-Weges, der hier beginnt. Der Höhenweg schlängelt sich unter den Gipfeln des Campo dei Fiori Reservats hindurch, durch Gestrüpp, Tannen- und Lärchenwälder. Gehen sie an den Wegkreuzungen jeweils Richtung Forte Orino. An schönen Tagen geniesst man hier eine atemberaubende Aussicht auf die Voralpen, das Piemont und die Zentralalpen, den Lago Maggiore, die Po-Ebene und die Seen von Varese. Von hier laufen sie runter nach Gavirate am Varese-See zum Parkweg Nr. 13. Achten sie auf die Schilder und laufen sie vorsichtig, da der Weg uneben ist, vor allem im Gebiet von Gavirate auf Parkweg Nr. 13. Gavirate, ein kleines Städtchen am Varese-See, ist auch Ausgangspunkt des Rad- und Wanderweges, der in der nächsten Etappe beschrieben ist.

Wegbeschreibung: Regionalpark Campo dei Fiori



Landschaft:

Der Regionalpark Campo dei Fiori wurde 1984 gegründet und umfasst das Bergmassiv von Campo dei Fiori und Monte Martica. Der Park überblickt die Po-Ebene und die malerische Hügellandschaft der Provinz Varese mit ihren kleinen Bergseen. Er liegt zwischen dem Valcuvia-Tal im Norden und Nordwesten sowie dem Valganna-Tal im Osten, während der südliche Teil des Parks an die Stadt Varese und die Hauptstrasse nach Laveno grenzt. Die beiden Hauptmassive sind durch das Rasa-Tal getrennt, welches das Valcuvia-Tal mit dem Olona-Flusstal verbindet. Innerhalb des Parkareals sind die wertvollsten Lebensräume in sechs ausgeschiedenen Naturreservaten geschützt.

Das Lago di Ganna Naturreservat, Lago di Brinzio Naturreservat, Pau Majur Moor und das Carecc Moor sind die wichtigsten Feuchtgebiete im Park. Das Monte Campo dei Fiori Naturreservat umfasst ein komplexes Karsthöhlen-System, zerklüftete Kalksteinfelsen und ausgedehnte Buchen- und Fichtenwälder. Im Martica-Chiusarella Naturreservat finden sich die letzten sauren Trockenwiesen, die eine extrem hohe Tier- (insbesondere Wirbellose) - und Pflanzenwelt aufweisen. Die acht Naturdenkmäler - echte Perlen der Natur! – sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Der Park kann ganz einfach über sechzehn klar gekennzeichnete Wege entdeckt und erlebt werden. Ebenfalls führen Weitwanderwege durch den Park, so z.B. E1 der europäischen Fernwanderwege, der Jubiläumspfad, die Via Verde Varesina und der Rundweg von Valcuvia. (Quelle: parcocampodeifiori.it)


Fauna und Smaragdarten:

Insekten und Krebstiere: Austropotamobius pallipes, Cerambyx cerdo, Lucanus cervus, Euplagia quadripunctaria
Fische: Cottus gobio
Amphibien: Triturus carnifex, Rana latastei
Vögel: Pernis apivorus, Milvus migrans, Circaetus gallicus, Falco peregrinus, Alcedo atthis, Caprimulgus europaeus, Dryocopus martius, Circus cyaneus, Circus pygargus, Lanius collurio
Fledermäuse: Myotis bechsteinii, Myotis capaccinii, Myotis emarginatus


Schutzgebiete, WWF-Smaragd-Kandiatsgebiete, NATURA2000:

- Campo dei Fiori Regionalpark
- Monte Legnone und Chiusarella, Natura2000-Gebiet
- Versante Nord del Campo dei Fiori, Natura2000-Gebiet
- Grotte del Campo dei Fiori, Natura 2000-Gebiet
- Monte Campo dei Fiori, Natureservat
- Die Region ist ein prioritäres Schutzgebiet des europäischen Alpenprogrammes des WWF



WWF Tipps für Wanderer:

Wanderer sollten über eine Karte im Massstab 1:25’000 verfügen und jede Etappe sorgfältig planen. Empfohlen ist leichte, aber robuste Bekleidung und Ausrüstung. Sie sollten ausreichend Verpflegung und Getränke mit sich führen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, regionale und biologische Produkte von Bauernbetrieben oder Restaurants entlang des Weges zu probieren. Hinterlassen Sie keinen Abfall, pflücken Sie keine Blumen, nehmen Sie keine Steine mit und verlassen Sie die sicheren, markierten Wege nicht, damit die empfindliche Tier- und Pflanzenwelt nicht gestört wird.


Hinweis(e)

Sehenswürdigkeiten:

- Alte Seilbahn
- Grande Albergo Campo dei Fiori
- Gedenkpfad für die gefallenen Soldaten des 2. Weltkrieges
- Die 3 Kreuze
- Cittadella di Scienze della Natura – “Zitadelle der Naturwissenschaften”
- G.V. Schiaparelli Sternwarte


Weitere Etappen

Anschlussetappe: Smaragdweg Tessin-Provinz Varese: Etappe 19
Vorgängeretappe: Smaragdweg Tessin-Provinz Varese: Etappe 17


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Orte an der Route: Santa Maria del Monte - M. Campo - Gavirate. Bitte folgen sie den offiziell gekennzeichneten Wegen.


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Geschichte der Tour (B01390)

Erste Publikation: Donnerstag, 10. April 2008

Letzte Aktualisierung: Freitag, 27. Februar 2015

Tour publiziert von: Presented by www.gps-tracks.com