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Kirche St.Georg mit ottonischen Wandmalereien

Kirche St.Georg mit ottonischen Wandmalereien

Luftbild der Insel Reichenau

Luftbild der Insel Reichenau

Über den von einer Pappelallee gesäumten Inseldamm

Über den von einer Pappelallee gesäumten Inseldamm

Blick auf Mittelzell

Blick auf Mittelzell

Münster St.Maria+Markus mit Kräutergarten

Münster St.Maria+Markus mit Kräutergarten

Eines der ältesten Fachwerkhäuser, das Museum

Eines der ältesten Fachwerkhäuser, das Museum

Kirche St.Peter und Paul

Kirche St.Peter und Paul

Tourenbeschreibung

Schon der Wanderbischof Pirmin wusste, warum er im Jahre 724 ausgerechnet auf der damals noch unwirtlichen Insel im Untersee sein Lager aufschlug und hier ein Kloster gründete. Noch heute zeugen die prächtigen, heute unter UNESCO-Schutz stehenden Kirchen von dieser «Wiege abendländischer Kultur». Berühmt ist die größte Bodenseeinsel auch dank ihres milden Klimas für frisches Gemüse, Salate, Wein und Fisch aber auch für eine intakte Natur, - ein großer Teil der Insel steht unter Natur- und Landschaftsschutz. Beim Erlebnisradeln auf der Insel Reichenau kann man auf anschauliche Art und Weise all diese Vorzüge kennen lernen.

Die Insel-Rad-Tour beginnt bei den Parkplätzen beim Bahnhof Reichenau oder bei den Parkplätzen bei der Kindlebildkapelle. Im Bahnhof Reichenau befindet sich das NABU Naturschutzzentrum Wollmatinger Ried. Wir starten in Richtung Insel, überqueren die B 33, kommen an der Kindlebildkapelle vorbei und befahren den 1838 errichteten Damm. Bei der Ruine Schopflen bietet eine Aussichtsplattform einen wunderbaren Überblick über die weiten Flächen des Naturschutzgebietes Wollmatinger Rieds. Am Bruckgraben begrüßt den Besucher eine überlebensgroße Figur des Hl. Pirmin, der 724 das Kloster Reichenau gegründet hat. Die Insel ist von einem dichten Netz von Straßen und Wirtschaftswegen überzogen, die alle gut mit dem Fahrrad befahren werden können. Der Fahrradweg selbst ist ausgeschildert.
Als nächstes erreichen wir die Kirche St. Georg. Die unter Abt Hatto III. (888 – 913) erbaute Kirche zählt wegen der ottonischen Wandmalereien zu den bedeutendsten frühmittelalterlichen Bauwerken nördlich der Alpen. In nordwestlicher Richtung, nur wenige Meter von der Kirche entfernt, befindet sich an der Seestraße die Fischhandlung Riebel, wo man auch zur Stärkung ein Fischbrötchen bekommen kann. Wir fahren die Seestraße weiter Richtung Reichenau-Mittelzell.
Beim Einbiegen in die Hermannus-Contractus Straße sehen wir die frühere Klosteranlage und das Münster vor uns. Bei der Klostermauer fahren Sie links durch einen Mauerdurchbruch und erreichen den nach dem Gedicht «Hortulus» des Abtes Walahfrid Strabo (842-849) neu angelegten Kräutergarten. Nur wenige Meter davon entfernt befindet sich im historischen Klosterkeller die Kellerei des Winzervereins Reichenau. Dort können Sie die guten Reichenauer Weine kaufen. Nachdem Sie das frühere Klostergebäude (heute Rathaus) umrundet haben, erreichen Sie den Eingang zum Münster St. Maria und Markus. Die ältesten Bauteile der ehemaligen Klosterkirche sind das Ostquerhaus mit Vierung (816) und das von Abt Berno erbaute Westquerhaus mit Turm (1048). Die reiche Schatzkammer des Münsters sollten Sie ebenfalls besichtigen.
Wenn Sie aus dem Münster kommen geht es rechts Richtung Strandbad und Schule weiter auf dem ausgeschilderten Fahrradweg nach Reichenau-Niederzell. Wichtigster Schatz der 793 von Bischof Egino von Verona gegründeten und um 1100 neu erbauten doppeltürmigen Kirche St. Peter und Paul ist ein Wandbild mit dem thronenden Christus.
Wir fahren nun südwärts den ausgeschilderten Weg entlang durch die kleine Allee Richtung Campingplatz, wo Sie bei einem herrlichen Blick auf den westlichen Untersee in der dortigen Gaststätte einkehren können. Wir fahren weiter auf dem Fahrradweg Richtung Schiffslandestelle. Von dort geht es weiter über den Thurgauer Weg, L.-Braumann-Honsell-Weg und die Markusstraße am Schloss Köngsegg vorbei in die Obere Rheinstraße. Auf dem ausgeschilderten Weg geht es auf dem Damm wieder zurück zum Ausgangspunkt.


Variante(n)

Variante A: Sie können links die Burgstraße hoch fahren und wiederum 100 m links erreichen Sie die Ergat mit der historischen Gerichtslinde und dem Museum Reichenau.
Variante B: führt Sie über die Hochwartstraße auf den höchsten Punkt der Insel, die Hochwart. Dort haben Sie einen herrlichen Rundblick über den ganzen Untersee.


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Orte an der Route: Reichenau Bahnhof - Damm - Insel Reichenau - Damm - Bahnhof Reichenau


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Geschichte der Tour (B00693)

Erste Publikation: Dienstag, 13. Juni 2006

Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 14. Juli 2016

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH