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Es ist ein unbeschwertes, erlebnisreiches Dahinsch

Es ist ein unbeschwertes, erlebnisreiches Dahinsch

Tourenbeschreibung

Lange, aussichtsreiche Höhenwanderung ohne grosse Höhendifferenzen vom idyllischen Kiental über das sonnig gelegene Faltsche und durch den schattigen Suldgraben zum Aussichtsbalkon Aeschiried. Hoch über dem tiefblauen Thunersee führt die Route durch Wälder und über Alpweiden nach Därligen hinunter und gewährt unterwegs viele Aus- und Tiefblicke. Aber auch die Nähe geizt nicht mit Schönheit: Die Blumenpracht im Vorsommer ist kaum zu beschreiben! Ideale Wanderwege, Forststrässchen und Erschliessungssträsschen wechseln in unregelmässigen Abständen. Kurze Hartbelagteilstücke auch ausserhalb der Siedlungen.

In Kiental verlässt man die Bushaltestelle talauswärts und steigt, zuweilen auf dem Alpsträsschen, dann wieder über Abkürzungen zu den Häusern von Hubel auf. Genussvoll ist die anschliessende Wanderung durch blühende Heuwiesen, wo über Kerbel, Salbei und Skabiose Schwärme von Bläulingen gaukeln. Zurückblickend gewahrt man die in der Sonne gleissenden Firnfelder der Blüemlisalp. In leichtem Ab und Auf gehts zur grossen Sennerei Härggis-Allmi, von wo sich der Blick auf die spielzeugkleinen Häuser im Kandertal und auf die Niesenkette weitet. Durch den 1990 während eines Wirbelsturms arg gebeutelten Haaselewald wird über den Richebach-Graben gewechselt und bald auf (leider) asphaltiertem Strässchen hinunter nach Faltsche gestiegen (nach Reichenbach 50 min). Prächtige nach alter Weise bemalte und geschnitzte Hausfassaden beweisen, dass alte Zimmermannskunst auch heute noch in Ehren gehalten wird.
Über Weeggers gehts nun fast ebenen Wegs ins Suldtal hinein. Auf der Suldweid (nach Suld 30 min) wechselt man über den Bach und geniesst während des talauswärts Wanderns die überaus üppige Vegetation, in welcher sogar seltene Knabenkräuter gedeihen (Naturschutz-Gebiet). Nach dem kurzen Anstieg zur Talstrasse ist die Aussichtswarte Aeschiried bald erreicht. Überwältigend ist der Tiefblick auf den Thunersee mit den weissen Segelbooten und den die Seefläche furchenden Kursschiffen, deren Hornsignale auch hier oben zu vernehmen sind. Angenehm ist die Fortsetzung über alte Alpwege und neuere Forststrässchen zum Hellbode (nach Krattigen 35 min) und dem unteren Rand der sumpfigen Lammweid entlang hinunter zum Chüngstuel (nach Leissigen 1h), dessen Name allen einleuchtet: Haben sich unterwegs Sigriswilgrat, Sieben Hengste, Beatenberg, Niederhorn und Harder nur bruchstückweise gezeigt, so ist jetzt die ganze Seenlandschaft von Thun im Westen bis nach Brienz im Osten zu überblicken. Noch gilt es zwar, die nach Gewittern und während der Schneeschmelze berüchtigten Leissiger Bachgräben zu queren (teilweise auf recht eindrücklichen Gitterrostbauten), doch kann man ab Meielisalp das nahe Ziel der langen Wanderung schon erahnen. Bei prächtiger Aussicht aufs Bödeli und zum Harder gehts über Egghubel hinunter nach Därligen am Thunersee.


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Orte an der Route: Kiental - Faltsche - Aeschiried - Meielisalp - Därligen

  • Regen. Höchsttemperatur 12C. Wind aus WNW mit 10 bis 15 km/h. Regenrisiko 90 %. Niederschlag ca. ~ 12 mm. Örtlich starker Regenfall möglich.

  • Teilweise bedeckt. Höchsttemperatur 14C. Wind aus NNW mit 10 bis 15 km/h.

  • Meistens klar. Höchsttemperatur 16C. Wind aus NNO mit 10 bis 15 km/h.

  • Meistens klar. Höchsttemperatur 18C. Wind aus NO mit 10 bis 15 km/h.


Webcams

Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit September 2014)

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Geschichte der Tour

Erste Publikation: Mittwoch, 15. Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 1. August 2012

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH

Tourencharakter

Distanz: 21 km | Zeitbedarf: 6¼ h
Aufstieg: 830 m | Abstieg: 830 m
Höchster Punkt: 1208 m.ü.M.

Schwierigkeit T1 Wandern

Drucken, Daten

Siehe auch

Berner Wanderwege
Moserstrasse 27
3000 Bern 25
Tel: +41 (0)31 340 01 01
E-Mail: info@beww.ch
Internet: www.bernerwanderwege.ch