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Wildstrubelhütte

Wildstrubelhütte

Barbarabrücke

Barbarabrücke

Siebenbrunnen

Siebenbrunnen

Tourenbeschreibung

Eine 2-Tages-Wanderung von Besonderheit im Gebiet des Wildstrubels, dem Wahrzeichen von Lenk. Der Wildstrubel trägt viele Geheimnisse, Kräfte und Sagen in sich. So als Beispiel die Sage der Wyberschlacht auf der Langermatte, in der die tapferen Lenker Frauen die feindlichen über den Rawilpass kommenden Walliser in die Flucht schlugen. An diese Geschichte wird auf dem Gemeindewappen von Lenk noch heute mit Kunkel und Schwert gedenkt.
Der Zeitbedarf für beide Tage beträgt 10 Stunden.


Das Bild vom beeindruckenden Bergmassiv des Wildstrubels ist ständiger Begleiter dieser Tour. Sie gehört zu den eindruckvollsten von Lenk, ist aber anspruchsvoll und verlangt auf den schmalen Bergwegen Trittsicherheit.

Am ersten Tag führt Sie der Ortsbus vom Bahnhof Lenk bis zum imposanten Iffigfall (Busfahrt von 20 Minuten, Halt auf Verlangen), der sich von ungefähr 100 Metern in die Tiefe stürzt. Beim Iffigfall beginnt der Fussmarsch bergauf zur Iffigenalp, wo ruhig und idyllisch im Hochtal des Naturschutzgebietes Gelten-Iffigen auf 1584 m.ü.M. das Berghaus Iffigenalp gelegen ist. Der Weg steigt weiter an und die beiden idyllischen Rawilseeleni sind sicher ein willkommener Grund für eine Verschnaufpause. Nach einem weiteren anstrengenden Aufstieg bieten auf 2791 m.ü.M. die Wildstrubelhütten SAC die ideale Übernachtungsmöglichkeit. Sie können 76 Personen beherbergen und sind von Februar – Mai sowie von Juli - Oktober ständig bewartet. Die Möglichkeit besteht, sich mit einfachen Mahlzeiten oder Halbpension verpflegen zu lassen wie auch selbst zu kochen. Bei den Wildstrubelhütten kann in der Ruhe der Berge eine einmalige Abendstimmung und das Erwachen des Tags genossen werden (Hüttentelefon +41 (0)33 744 33 39 / Hüttenwart für Informationen und Reservationen Heinz & Margreth Steiger Tel. +41 (0)32 652 33 74 oder +41 (0)78 635 20 51).

Der zweite Tag beginnt mit dem Abstieg zurück zu den Rawilseeleni und von dort rechts weiter über den Tierbergsattel, eine der jüngsten Routen im Wanderwegnetz von Lenk und gleichwohl eine der ältesten. Der Weg durch die Bergwelt führt vorbei am Rezligletscherseeli sowie dem inmitten einer einsamen Steinwüste gelegenen türkisfarbenen Flueseeli. Vom Rezliberg ist der kleine Abstecher zu der Quelle der Simme, den Sibe Brünne, ein Muss. Die sieben Quellen, die hier an die Erdoberfläche treten, sehen aus wie ein breiter Wasserfall und gehören zu den besonderen Plätzen von Lenk. Aus diesem Grund haben sie wohl auch im Gemeindewappen von Lenk ihren Platz gefunden. Der Weg führt der neu entsprungenen Simme entlang bis hin zu den Simmenfällen. Vom Parkplatz bei den Simmenfällen bringt Sie der Ortsbus in 10 Minuten zurück in das Dorf Lenk.

1. Lenk: Zuoberst im Simmental, am Fusse des Wildstrubels, liegt auf 1068 m.ü.M. das Dorf Lenk, welches Ausgangsort dieser eindrucksvollen Wanderung ist.
2. Iffigfall: Der Ortsbus bringt Sie bis zum Iffigfall (Halt auf Verlangen), welcher sich von über 100 m herunterstürzt. Es lohnt sich, das Naturschauspiel zu bewundern, bevor der Fussmarsch beginnt.
3. Iffigenalp: Auf 1584 m.ü.M. steht das gemütliche Berghaus Iffigenalp, wo sich die Familie Gfeller gerne um Ihr Wohl kümmert.
4. Stiereläger: Bei dieser Weggabelung führt links der Weg zu den Wildstrubelhütten SAC und rechts über den Rawilpass, dem einst wichtigen Übergang zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis.
5. Rawilseeleni: Die beiden friedvollen Rawilseeleni unterhalb des Rawilpasses auf 2489 m.ü.M. laden vor dem letzten Aufstieg zu einem Rast ein.
6. Wildstrubelhütten SAC: Die Stille, der Sonnenuntergang, die Nacht sowie das Anbrechen des neuen Tages können hier in einer unvergleichlichen Bergwelt erlebt werden. Es besteht die Möglichkeit, selber zu kochen oder sich vom Hüttenwart mit einfachen Mahlzeiten verwöhnen zu lassen (Hüttentelefon +41 (0)33 744 33 39 / Hüttenwart für Informationen und Reservationen Heinz & Margreth Steiger Tel. +41 (0)32 652 33 74 oder +41 (0)78 635 20 51).
7. Tierberghöhle: Links über dem Wanderweg, oberhalb der Schutthalde, befindet sich die Tierberghöhle, in der schon 1800 v. Chr. Jäger Zuflucht gesucht haben.
8. Flueseehöri: Vor dem Flueseeli steht Linkerhand das Flueseehöri auf 2138 m.ü.M.
9. Flueseeli: Auf 2045 m.ü.M. erwartet Sie ein weiterer Bergsee, das türkisfarbene Flueseeli. Es gehört zu den Lieblingsorten von vielen Einheimischen und strahlt eine eigene Stimmung aus.
10. Bi de sibe Brünne: Die sieben Quellen, die hier an die Erdoberfläche treten, sind der Ursprung der Simme, dem Fluss, der dem Tal seinen Namen gibt. Ein besonderer, geheimnisvoller Ort, wo Sie ein bisschen verweilen sollten.
11. Rezliberg: Im Bergrestaurant Rezliberg kann sich bei der Familie Allemann eine Pause gegönnt werden.
12. Barbarabrücke: Links des Wanderweges steht die bekannte Barbarabrücke. Ein kleiner Halt lohnt sicht!
13. Simmenfälle: Die neu entsprungene Simme bahnt sich durch das Gestein ihren Weg ins Tal. Die bekannten Simmenfälle sind einige Meter oberhalb des Restaurants Simmenfälle zu sehen.
14. Restaurant Simmenfälle: Wieder im Tal angelangt, sollten Sie sich im gemütlichen Restaurant Simmenfälle ein Rast gönnen.
15. Lenk: Vom Restaurant Simmenfälle bringt Sie der Ortsbus in 10 Minuten zurück ins Dorf Lenk.


Hinweis(e)

Zwischen den Rawilseeleni und dem Flueseeli ist die Wegmarkierung nicht immer gut sichtbar. Bei Nebel kann die Orientierung schwierig sein. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit auf den Bergwegen.


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Orte an der Route: Lenk - Iffigfall - Iffigenalp - Rawilseeleni - Wildstrubelhütte - Rawilseeleni - Tierbergsattel - Flueseeli - Bi de sibe Brünne - Simmenfälle - Lenk

  • Schneefall. Höchsttemperatur 1C. Wind aus W mit 10 bis 15 km/h. Schneerisiko 70 %. Schneeakkumulation von weniger als < 2 cm.

  • Teilweise bedeckt. Höchsttemperatur 3C. Wind aus NW mit 10 bis 15 km/h.

  • Meistens klar. Höchsttemperatur 5C. Wind aus NNO mit 10 bis 15 km/h.

  • Meistens klar. Höchsttemperatur 8C. Wind aus W mit 10 bis 15 km/h.


Webcams

Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit September 2014)

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Verglichen mit allen anderen Wanderungen in der Region Bern

Geschichte der Tour

Erste Publikation: Mittwoch, 13. Juli 2005

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 9. April 2014

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH