Wanderung: Die anspruchsvollste Etappe des Sentiero Smeraldo bringt uns aus den Tiefen der Gondoschlucht über Alpen auf einen Höhenweg im schweizerisch-italienischen Grenzgebiet. Die Aussicht auf die Berggipfel und der Tiefblick in die Valle Divedro sind atemberaubend. Am Passo delle Possette blüht eine wunderbare Alpenflora. Über die Alpweiden von Vallè und einen schönen Fichtenwald mit Weisstannen geht’s hinunter nach Nembro. Auf einem Natursträsschen erreichen wir die Alpe Veglia
Wegbeschreibung: Die Wanderung beginnt bei der alten Kaserne in der Gondoschlucht. Wir folgen dem asphaltierten Bergsträsschen hinauf nach Alpjen, wobei wir wo immer möglich Abkürzungen nehmen. Der Aufstieg ist mässig attraktiv. Vielleicht lässt sich in Gondo ein Taxi bestellen… Die Mühe ... »
Gabi - Alte Kaserne - Stäg - Erblatte - Alpe Vallescia - Alpe Le Balmelle - Alpe Veglia.
Es ist empfehlenswert, den offiziellen Wegweisern zu folgen:
- Alpjen
- Corwetsch – Alpjderung
- Passo delle Balmelle – Passo delle Possette
- Vallè
- Nembro
- Alpe Veglia
Hinweis(e):
SEHENSWÜRDIGKEITEN
Historische und volkskundliche Aspekte
Die Alpe Veglia diente und dient vorab als Sömmerungsweiden für das Vieh. Die Milch wird zu Käse verarbeitet, der unter dem Namen „Nostrano“ vermarktet wird. 1884 wurde auf Veglia das erste Hotel gebaut: das „Albergo Monte Leone“, etwas unterhalb des heutigen „Monte Leone“ (Eröffnung 1928). In den dreissiger Jahren kamen weitere einfache Berggasthäuser sowie das Rifugio „Città di Arona“ des italienischen Alpenclubs CAI hinzu. Der Kalkofen, in dem der Mörtel für die Alpenclubhütte und das Albergo Lepontino hergestellt wurde, steht noch heute unmittelbar beim Wasserfall des Rio Frua. Oberhalb der Alpe Veglia auf einem Plateau erstreckt sich der Lago d’Avino (2246 m ü. M.). Es ist der einzige Stausee auf Veglia, errichtet anfangs des 20. Jahrhunderts. Die Pläne anfangs der siebziger Jahre, die Ebene in einem Stausee zu ertränken, wurden aus geologischen Gründen aufgegeben. 1875 entdeckten zwei Soldaten im Bachbett des Rio Mottiscia eine eisenhaltige Quelle. Das natürliche Mineralwasser erwies sich als vorzüglich, nur war die Schüttung der Quelle derart gering, dass sich eine wirtschaftliche Ausbeute nicht lohnte.
• Albergo Monte Leone in Ponte • Wasserfall des Rio Frua bei Cornù • Kalkofen beim Wasserfall bei Cornù • Gletschertöpfe oberhalb von Cianciavero • Lagi delle Streghe im Lärchenwald bei Cianciavero • Mineralquelle im Lärchenwald bei Aione/Ponte • Informationsstelle des Parco Naturale Veglia Devero bei Portea