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Das urtümliche Färmeltal

Das urtümliche Färmeltal

Tourenbeschreibung

Bergwanderweg bis Färmelberg. Sehr eindrückliche Bergwanderung hoch über dem Färmeltal an der sonnseitigen Flanke der Spillgerte-Gruppe. Der Rückweg führt abseits der Fahrstrasse im Talboden des Färmeltales dem Färmelbach entlang talauswärts. Nur noch selten trifft man Bergtäler an, die ihren urtümlichen Charakter so unverfälscht bewahrt haben. Im Herbst, wenn die Blätter der Bergahorne goldgelb leuchten und sich ein tiefblauer Himmel über den Bergen wölbt, ist die Farbpalette vollkommen. Naturweg.

Von der Station St. Stephan zur Hauptstrasse und talauswärts ins Dorf Grodey. Nun bergwärts durch den Bifang ansteigen. Links und rechts des Strässchens stehen prächtige Simmentaler Häuser. Dem Graben des Zälgbachs entlang durch Wald und steil aufwärts zur Abzweigung im Gandbodewald und zur ersten aussichtsreichen Terrasse oberhalb Gfellweideni.
Herrlich ist der Ausblick zur Spillgerte-Gruppe, zu Albristhubel und Albristhorn, in die Lenker Bergwelt und ins Grenzgebiet Berner Oberland-Waadt. Fast ebenen Wegs auf weichem Wiesenpfad zum Dachbode (nach Färmel/Stalde 30 min). Die Sicht wird hier noch umfassender und reicht von den nahen Felsen der Spillgerte taleinwärts durchs Färmeltal, in den Lenker Talboden und ins Wildstrubel-Wildhorn-Gebiet.
Ein schmaler Hangpfad zieht sich nun fast horizontal durch Fichtenbestände, Schuttkegel und breite Lawinenzüge - eine beglückende Höhenwanderung. Für besonders Aufmerksame gibt es dabei viel zu entdecken: Orchideen im Felsschutt, Apollofalter im warmen Aufwind, giftige Aspivipern manchmal mitten auf dem Weg! Durch sumpfigen Weideboden ansteigend erreicht man die Alp Am undere Bluttlig (nach Färmel/Büel 45 min). Steil zieht sich der Pfad nun Richtung Grimmifurggi (Übergang ins Diemtigtal) hinauf zur Alphütte Am obere Bluttlig. Die Anstrengung wird mit einer wunderbaren Höhenwanderung durch die Färmelmeder (höchster Punkt der beschriebenen Tour) belohnt: Rauflihorn, Türmlihore, Gsür und Albristhorn schliessen den Talkessel des Färmelberges eindrücklich ab, dessen Talboden man nach steilem Abstieg erreicht. Nun schliesst sich eine ausserordentlich beschauliche, gut eineinhalbstündige Talwanderung an. Ein 1994 eingeweihter Wanderweg ermöglicht es, diese abseits der Strasse zu geniessen. Über Wiesland und durch Wald folgt man dem wilden Färmelbach. An den Streusiedlungen von Färmel/Büel und Stalde vorüber gehts recht steil hinunter nach Matten. Ein Wanderweg gestattet Nimmermüden auch den Rückweg zu Fuss an den Ausgangspunkt der Wanderung in St. Stephan (45 min).


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Orte an der Route: St. Stephan - Dachbode - Bluttlig - Färmelberg - Matten


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Geschichte der Tour (B12041)

Erste Publikation: Mittwoch, 15. Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 12. April 2017

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by Outdooractive GmbH

Tourencharakter

Distanz: 20 km | Zeitbedarf: 6¼ h
Aufstieg: 1200 m | Abstieg: 984 m
Höchster Punkt: 1983 m.ü.M.

Schwierigkeit T2 Bergwandern

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