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Tourenbeschreibung

Ein kleines Tal mit einer grossen Anzahl an Mooren! Diese Moorlandschaft, die grösstenteils durch die Kleine Entlen entwässert wird, weist viele kleinräumige Fromen auf. Bemerkenswert sind die grossflächigen Flachmoore, die als Streuewiesen genutzt werden. Die ursprüngliche Bewirtschaftung ist noch immer präsent. Die bäuerliche Architektur weist viele Formen auf: Ganzjahresbetrieb mit Haus und Scheue ist ebenso vertreten wie der einfachste Alpstall.

Diese Tageswanderung verläuft auf historischer Strasse. Die Strecke ist konditionell anspruchsvoll. Prächtige Aussichtspunkte belohnen die Strapazen zweier markanter Steigungen.

Spezielles in der Moorlandschaft Klein Entlen:
H: Im abgebrannten Kurhotel Schimbrig-Bad (1933) ist die Schwefelquelle.
I: Auf dem Angstboden befinden sich zahlreiche alte Streuehütten.
J: Strasse zum Juchmoos, wo früher Torf abgebaut wurde und zum Fichtenhochmoor im Müllerenmösli, welches als eines der wenigen in der Schweiz noch wachsen soll.
K: Im Rossloch sind 1994 gewaltige Erdmassen in Bewegung geraten.
L: Alpkäserei Baumgarten
M: Auf den Alpen Äschi und Äschischwand sind zahlreiche und stattliche Bergahorne.
N: Der Weiher auf der Schwandalp ist eine der schönsten und grössten Kneippanlagen in der Schweiz.


Erlebnisse Moorlandschaft Klein Entlen:

2: Turmfalke - Akrobat in luftiger Höhe (Vorkommen Mai-Oktober)
Suchen Sie den Himmel ab und halten Sie Ausschau nach einem in der Luft «stehenden» Vogel. Mit gefächertem Schwanz und rüttelnden Flügelbewegungen sucht der Turmfalke den Boden nach Mäusen ab, die er dann im Sturzflug erbeutet.

6: Steinadler - Kreis um Kreis über dem Berg ( Vorkommen Januar-Dezember)
In unserem Steinadler-Revier befinden sich Moorlandschaften, die er, auf der Suche nach Nahrung, überqueren muss. Im Entlebuch sind drei Paare heimisch. Schauen Sie also zwischendurch mal nach oben, vielleicht entdecken Sie ihn, denn sein Nest (Horst) ist ganz in der Nähe.

8: Baumpieper - Fallschirmvogel (Vorkommen Mai-August)
Der Baumpieper ist recht selten geworden und brütet gerne am Rande von Mooren. Er hat einen typischen Singflug. Er startet singend von einem Baum aus steil in die Höhe und gleitet zum Schluss, wie ein kleiner «Fallschirm», mit hängenden Beinen zu einer neuen Baumwarte herab. Entdecken Sie einen?

10: Flachmoor - Blumenpracht im Vorsommer (Volle Blüte Juni / Juli)
Da die Pflanzen im Flachmoor Grundwasserkontakt haben und der Säuregrad tiefer liegt als in einem Hochmoor, ist der Artenreichtum um ein Vielfaches grösser. Flachmoore werden beweidet oder gemäht. Das Mähgut wird gedörrt und kann je nach Qualität als Futter (Futtermoos) für Jungvieh oder als Streue (Streuemoos) verwendet werden.

12: Spechte - Totholz sichert ihr Überleben (Vorkommen Januar-Dezember)
Abgestorbene Bäume sind voller Leben. Insekten , wie etwa Bockkäfer, legen ihre Eier in solchem Totholz ab. Die herangewachsenen Larven bieten dem Specht eine grosszügige Nahrungsgrundlage.

14: Brennessel und Kleiner Fuchs - Zwei, die sich mögen (Vorkommen April-September)
Die Brennessel ist die einzige Futterpflanze der haarigen gelbschwarzen Raupen des Kleinen Fuchses. Sie erhalten diesen farbenprächtigen Sommervogel, wenn Sie die Brennesseln stehen lassen.

15: Binsen - Flatterbinse oder Blaugrüne Binse? (Vorkommen Mai-Oktober)
Öffnen Sie einen Halm, und Sie können beide Arten mit Leichtigkeit bestimmen. Die Flatterbinse ist voll und ganz mit weissem Mark gefüllt, die Blaugrüne Binse dagegen hat nur vereinzelte Scheiben und erinnert an eine Leiter.

21: Duftende Kräuter - Die «Würze» unserer Alpweiden (Vorkommen Mai-September)
riechen Sie an Thymian, Baldrian und Minze. Zerreiben Sie ein Blatt und riechen Sie nochmals. Was stellen Sie fest? Ein Minzenblatt gibt auch noch Geschmackspfropfen frei, wenn Sie es zerkauen.

28: Hochmoor - Verletzt und malträtiert (siehe Mai-September)
Obwohl hier jedes Jahr die Mähmaschine fährt, sind noch einige typische Hochmoorpflanzen zu sehen. Beachten Sie besonders die sternförmigen Köpfchen der Torfmoose und die verschiedenen Kleinsträucher!

29: Uralte Fichte - Trotzt Wind und Wetter
Betrachten Sie den zum gewaltigen Stamm gewordenen Seitenast! Verfolgen Sie die verschlungenen Äste! Messen oder schätzen Sie den Umfang knapp über dem Boden! Staunen Sie über die Lebenskraft dieser Wettertanne!


Variante(n)

Variante A: Diese relevante Abkürzung (Sie sparen 45Minuten) führt vom Angstboden direkt nach Finishütten.
Variante B: Aus- und Abstieg nach Heiligkreuz. Hier fährt der Rufbus (041/485 88 52) nach Hasle, wo Sie auf den Zug umsteigen können.


Hinweis(e)

Die Route ist mit dem Signet «Moorlandschaftspfad» markiert und kann auch in umgekehrter Richtung begangen werden.
Fahrplaninformationen können unter www.postauto.ch
bezogen werden.

Den Startort Gfellen erreichen Sie von Entlebuch aus, indem Sie den Rufbus (041/480 23 30) mindestens sechzig Minuten vor der Abfahrt bestellen.

In Flühli, dem erreichten Etappenziel, stehen Ihnen weitere Möglichkeiten zur Verfügung: Mit dem Postauto zum Bahnhof Schüpfheim fahren oder nach einer ausgeruhten Nacht den Moorlandschaftspfad «Glaubenberg» in umgekehrter Richtung (mit Variantenanstieg C) oder den Moorlandschaftspfad «Hilferenpass» in Angriff zu nehmen .


Weitere Etappen

Vorgängeretappe: Glaubenberg
Anschlussetappe: Hilferenpass


Erstelle einen eigenen Tourenbericht

Wie froh wäre man selbst schon gewesen, man hätte von einer Tour oder einem Gebiet einen Tipp oder Hinweis gehabt.

Sei die erste Person, die zu dieser Tour einen Bericht verfasst! Ein Bericht ist in 3 Minuten erstellt - Du kannst damit eine Tour entscheidend aufwerten und Anderen helfen.



Orte an der Route: Postautohaltestelle Gfellen - Schimbrig Bad - Angstboden - First - Längegg - Finishütte - Salzbüel - Postautohaltestelle Flühli.


Webcams

Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit Dezember 2015)

7041

Einblendungen

Listen-Anzeige (ohne GEO-Map) der Tour zusammen mit anderen Touren
1951

Detail-Tourenaufrufe

Anzeige der Detailinformationen der Tour (z.B. diese Seite)
15

Begehungen

Bezüge des Tourenblattes
31

Mobile-Bezüge

Mit der GPS-Tracks iPhone oder Android App

Popularitäts-Index

Verglichen mit allen anderen Wanderungen in der Region Luzern

Geschichte der Tour (B00011)

Erste Publikation: Samstag, 2. Oktober 2004

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 22. Januar 2014

Tour publiziert von: Presented by www.biosphaere.ch

Tourencharakter

Distanz: 21.3 km | Zeitbedarf: 7½ h
Aufstieg: 905 m | Abstieg: 1029 m
Höchster Punkt: 1446 m.ü.M.

Schwierigkeit T1 Wandern

Drucken, Daten

Siehe auch

Schriftliche Informationen (Prospekt «Moorlandschaftspfad» und «Seelensteg») erhalten Sie unter:
UNESCO Biosphäre Entlebuch, Biosphärenmanagement, Chlosterbüel 28, CH-6170 Schüpfheim
Telefon: 0041 (0)41 485 88 50, Mail: zentrum@biospaere.ch, page: www.biosphaere.ch
Weitere Informationen erhalten Sie im Tourismus Schüpfheim, Entlebuch oder Flühli