Zur Startseite Gratis-Tourenführer mit über 7500 GPS-Touren und Karten-Overlays (MTB, Alpin, Ski, Transalp, Bike, Wandern, Velo, Mountainbike, ...)
Der Napf ein prächtiger Aussichstpunkt

Der Napf ein prächtiger Aussichstpunkt

Tourenbeschreibung

Rundwanderung um den Fankhusgraben zur «Rigi des Emmentals», dem Napf. Teilstück des Grenzpfads Napfbergland. Der Napf ist ein riesiger Schuttkegel, der von einer Ur-Aare während des Miozäns abgelagert wurde. In der letzten Eiszeit blieb die Spitze dieses Kegels eisfrei, so dass sich die abfliessenden Wasser länger als anderswo in die Nagelfluh einschleifen konnten. Die Hauptbäche bilden einen vom Gipfel ausstrahlenden «Talstern». Um eines dieser Haupttäler führt die hier beschriebene anspruchsvolle, aussichtsreiche Route. Wenig Hartbelag.

Von der Bus-Haltestelle Fankhaus im Leen wendet man sich ostwärts über den Bach und steigt durch Wald und über Weiden an den Gehöften Steli und Ober Stutz vorbei recht steil zum Chrüzbode auf. Im Grenzbereich der Kantone Bern und Luzern folgt der angenehme Weg nun mehr oder weniger der Grathöhe nordwärts. Die paar Schritte auf die freie Kuppe des Champechnubels lohnen sich: Besonders schön ist der Blick südwärts zu den Vor- und Hochalpen. Ostwärts sieht man ins luzernische Grosse Fontannetal, wo (hobbymässig) eifrig Gold gewaschen wird. Der Kretenweg folgt auch weiterhin mehrheitlich der Vermarchung zur Trimle. Erkennbar ist der Grenzverlauf auch an den unterschiedlichen forstpolitischen Strategien der beiden Kantone: Während Bern das Sturm-Schadenholz von 1999 wegräumte und den Borkenkäfer bekämpfte, liess Luzern im schwierig zugänglichen Napfgebiet der Natur freien Lauf. Hunderte vom Borkenkäfer befallene, abgestorbene Rottannen zeugen davon. Auf der Grathöhe geht es weiter zum Berggehöft Stächelegg und in kurzem Aufstieg zum Napf.
Hier bietet sich ein umfassender Rundblick. Das unendlich verzweigte Gräbengewirr des Emmentals und des Luzerner Hinterlands zeigt sich sonst nirgends so klar. Simon Gfeller vergleicht die strahlenförmig auseinanderstrebenden Gräben und Grate am Napf treffend mit den Wurzeln eines mächtigen Tannenstocks. Auch die Fernsicht zum Jura und zur Alpenkette ist überwältigend. Der anfänglich sehr steile Abstieg zu Pkt. 1277 wandelt sich im Grüebli zum prächtigen Panorama-Weg, der über Unter Höhstullen und Buechli nach Fankhaus zurückführt.


Erstelle einen eigenen Tourenbericht

Wie froh wäre man selbst schon gewesen, man hätte von einer Tour oder einem Gebiet einen Tipp oder Hinweis gehabt.

Sei die erste Person, die zu dieser Tour einen Bericht verfasst! Ein Bericht ist in 3 Minuten erstellt - Du kannst damit eine Tour entscheidend aufwerten und Anderen helfen.



Orte an der Route: Fankhaus - Chrüzbode - Napf - Höhstullen - Fankhaus


Webcams

Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit März 2016)

2749

Einblendungen

Listen-Anzeige (ohne GEO-Map) der Tour zusammen mit anderen Touren
1351

Detail-Tourenaufrufe

Anzeige der Detailinformationen der Tour (z.B. diese Seite)
45

Begehungen

Bezüge des Tourenblattes
106

Mobile-Bezüge

Mit der GPS-Tracks iPhone oder Android App

Popularitäts-Index

Verglichen mit allen anderen Wanderungen in der Region Bern

Geschichte der Tour (B12094)

Erste Publikation: Montag, 19. März 2012

Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 12. März 2015

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH