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Schloss Büren an der Aare

Schloss Büren an der Aare

Tourenbeschreibung

Reizvolle Wanderung über die drei Höhenzüge des stark bewaldeten Bucheggberg-Gebiets. Der sich zwischen Limpach und Aare hindehnende Hügelrücken bildet eine in sich geschlossene Einheit, die zum grossen Teil zum Kanton Solothurn gehört, im Landschaftscharakter und in der Sprache aber viel bernisches Wesen in sich birgt. Bauerndörfer, ein markanter Burgturm und ein mittelalterliches Städtchen bilden die Stationen unterwegs. Wenig Hartbelag ausserhalb der Siedlungen.

Vom Bahnhof Bätterkinden erst der Bahnlinie entlang jurawärts halten. Topfeben dehnt sich das weite Limpachtal bis an den Fuss des Bucheggberges. Durchs Underfeld hält man auf den bewaldeten Hügelrücken zu. Schön schmiegen sich die Ortschaften Aetingen und Kyburg- Buchegg an den Hang. Eine weiträuimige Strassenschlaufe führt hinauf zum Schloss Buchegg. Unterwegs prächtige Sicht aufs nahe Bätterkinden, über das weite Tal der Emme und zur Stadt Burgdorf. Die Grafen von Buchegg wer - den schon 1130 erstmals urkundlich erwähnt. Hoch angesehen waren Hugo von Buchegg, später Schultheiss von Solo - thurn (gestorben 1347) und dessen Brüder Berchtold (später Bischof von Strassburg) und Matthias (Erzbischof von Mainz). Bei den letzten Häusern des Dörfchens steigt ein Forstweg waldwärts an zur Wegspinne beim Wolftürli.
Wieder entzückt der Blick über die sanfte Hügelwelt mit den eingestreuten Bauerndörfern zum mächtigen Wall des Jura. Nun führt ein Strässchen am Schützenhaus vorüber nach Mühledorf hinunter. Die sehenswerte Kirche wurde 1857 an Stelle einer Margarethenkapelle erbaut, die 1384 in einer Urkunde des Klosters Fraubrunnen erwähnt wird. Einer Quelle in unmittelbarer Nähe schrieb man Heilkräfte zu. Mühledorf besitzt auch ein hübsches Schwimmbad. Westwärts ansteigend erreicht man einen weiteren Aussichtspunkt, der einerseits einen einzigartigen Überblick über die drei Hügelwellen des Bucheggbergs vermittelt, andererseits die Sicht über Aetigkofen und das Limpachtal zu den Alpen frei gibt. Von Ober Gächliwil gehts durch den Riederewald ins bernische Oberwil. Einzigartig im Bernbiet ist der freistehende Glockenstuhl auf dem Friedhof, wo die grösste der drei Kirchenglocken hängt, während sich die beiden anderen im Kirchturm befinden. Durch den Eichwald gelangt man zum Bürener Forsthaus, wo ein vorzüglich angelegter Eichen-Lehrpfad über die se hier noch stark vertretene Baumart Auskunft gibt. In Oberbü re befand sich einst die Kapel le mit einem Marienbild, das im Ruf stand, ungetauft gestorbene Kinder wenigstens so lange zum Leben zu erwecken, dass sie noch getauft werden konnten. Eine sich bewegende Flaumfeder, die auf den Mund des Kindes gelegt wurde, diente dabei als Beweis der Wiederbelebung. Zu Tausenden strömten verzweifelte Eltern zu dieser Gnadenstätte, bis das Bild 1528 auf obrigkeitlichen Befehl verbrannt und die Kapelle 1532 abgebrochen wurde. Einen prächtigen Ausblick auf die sich breit durch die Ebene windende Aare geniesst man vom sogenannten Bellevue aus, bevor man über einen Treppenstufenweg ins malerische Büren hinunter steigt. Sehenswert: Schloss, Rathaus, Spittel (mit Heimatmuseum), Kirche, Bürger hausfassaden und Aare brücke.


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Orte an der Route: Bätterkinden - Schloss Buchegg - Mühledorf - Oberwil - Büren a. A.


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Geschichte der Tour (B12102)

Erste Publikation: Montag, 19. März 2012

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 12. April 2017

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by Outdooractive GmbH

Tourencharakter

Distanz: 16 km | Zeitbedarf: 3¾ h
Aufstieg: 300 m | Abstieg: 300 m
Höchster Punkt: 650 m.ü.M.

Schwierigkeit T1 Wandern

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