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Blick durchs Kiental zur Blüemlisalp

Blick durchs Kiental zur Blüemlisalp

Tourenbeschreibung

Bergwanderweg ab Spiggegrund/Schwand bis Golderli. Abwechslungsreiche Wanderung durch Wälder und über Alpweiden zum Aabeberg, welcher eine überraschend schöne Rundsicht bietet. Dieser Aussichtsrücken bildet die Scheide zwischen den tief eingeschnittenen Tälern des Spiggebachs und des Gornerewassers. Auf- und Abstieg sind sehr steil, jedoch kurz. Einen wohltuenden Kontrast hierzu bilden die Talwanderungen den wilden Bergbächen entlang. Hartbelagteilstücke in Siedlungsnähe und in den Tälern.

Wenige Schritte von der Postauto-Haltestelle Post in Kiental zweigt der Wanderweg hangwärts von der Hauptstrasse ab und führt ebenen Wegs dem Waldsaum entlang taleinwärts, später stärker ansteigend unter die Fluh. Im tiefen Tobel dröhnen und stieben die Wasser des Spiggebachs, an welchen sich im Spiggegrund ein neu erstellter Wanderweg legt, der fortan dem rauschenden Bergbach folgt. Später entfernt sich der Weg mehr und mehr vom Bachlauf und gewinnt zusehends an Höhe. Kurz vor Schwand wird der Bach überschritten. Nun zweigt der Aabeberg-Weg rechtwinkling von der Talroute ab, windet sich in vielen Kehren zu den Häusern hinauf und steigt darauf durch eine Runse und durch Wald zur Chanzel hoch. Der Tiefblick in die Täler des Spigge- und des Gorneregrund mit ihren Weiden, Wäldern und Alpen und die Rundsicht auf die Gipfel sind schon jetzt überwältigend. Zwischen den hellen Kalkfelsen steigt man hinauf zur Sennhütte und zum höchsten Punkt des Aabebergs (zum Golderehorn 10 min; Vorsicht: steil abfallende Fluhwände!). Man ist überrascht, hier oben eine so sanfte, weite Alp zu finden. Die Sennen nennen den rundlichen Grasbuckel «dr Näcke» (Nacken). Und was für eine Rundsicht bietet er: Nordwestwärts bilden Gipfel und Taleinschnitte sich wiederholende Dreiecksformen. Von den Griesalpkehren (der steilsten Postauto-Strecke Europas) tönt der melodische Dreiklang des Posthorns herauf. Talüber tosen die Dündefälle, ostwärts donnern die Wasser von Hohkien zu Tale, und Gspaltenhorn und Blüemlisalp bilden den krönenden Talabschluss.!
Nach Rückkehr in den Gratsattel bei der Chanzel gehts gleich steil wie im Aufstieg auf der Gornere-Seite abwärts. Einzig im Gälmli werden bei einer kurzen Hangtraverse die Kniegelenke etwas geschont, und schon windet sich der Weg erneut steil zum Golderli (zur Griesalp 10 min; durch die Griesschlucht, Pochtefall, an den Tschingelsee 40 min; über Griesalp-Mittelberg zum Hotel Alpenruhe, Bergwanderweg, 1h45). Ohne den Bach zu überschreiten diesem entlang abwärts steigen, das Strässchen kreuzen und auf dem Fahrweg, der sich nach und nach zum Pfad verengt, in die Flanke der Gornere umschwenken. Der Tschingelsee ist erst 1972 entstanden, als in einem heftigen Gewitter der Talboden 6 m hoch mit Geröll und Schlamm zugeriegelt wurde. Am nördlichen See-Ende über das Gornerewasser und Bir Alperue am Hotel vorbei, mal links, mal rechts des rauschenden Bergbachs über Losplatte zurück ins Dorf Kiental.


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Orte an der Route: Kiental - Spiggegrund - Aabeberg - Tschingelsee - Kiental


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Geschichte der Tour (B12049)

Erste Publikation: Mittwoch, 15. Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 12. April 2017

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by Outdooractive GmbH