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Menzingen

Menzingen

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Tourenbeschreibung

Menzingen
Die erste gesicherte Erwähnung des Namens Menzingen findet man im Einsiedler Urbar von 1217/22: Meincingin. Bevor die vielen versprengten Höfe und der Weiler zum Dorf wurden, sprach man schlicht vom Berg und von den Leuten vom Berg. Alois Staub schildert in seinem Buch erlebtes und geschichtliches aus seinem Heimatdorf. Von der Prägung durch das Christentum, von Schlachten und der Besetzung durch Franzosen, von der Entstehung des Dorfkerns mit der Strassenbahn, welche Menzingen mit Zug verbunden hat, von der Qualität als Kurort mit ehemaligem Urseeli sowie von Sagen und Hexengeschichten ist die Rede. Das Buch ist bei der Gemeindekanzlei Menzingen erhältlich.

Mutterhaus Schwestern vom Heiligen Kreuz
An der Hauptstrasse von Menzingen steht das Mutterhaus der Schwestern vom Heiligen Kreuz, das 1897 vollendet wurde. Seine 32 Meter hohe Kuppel, die gänzlich aus Menzinger Holz gefertigt ist, ragt als Wahrzeichen hoch über den Dorfkern. Weltweit wirken 2‘150 Schwestern aus dem von Bernarda
Heimgartner († 1863) gegründeten Kloster als Lehrerinnen, Erzieherinnen, Krankenschwestern, Sozialarbeiterinnen sowie in der Seelsorge. Eine Ausstellung der Gründerin sowie eine Missionsausstellung mit Exponaten aus dem südlichen Afrika, Chile, Argentinien, Indien und Sri Lanka sind nach Voranmeldung zu besichtigen: Tel. 041 757 40 40.

Ochsenwald - Naherholungswald Menzingerholz / Barfussweg
Im dorfnahen Wald ist an mehreren Feuerstellen Bräteln möglich. Der Barfussweg, 2005 durch eine Schulklasse erbaut, lädt zum Erleben natürlicher Materialien mit blossen Füssen ein.

Pfarrei St. Johannes der Täufer
Bis 1479 gehörte Menzingen zum Pfarrsprengel Baar. Die Einweihung der ersten Pfarrkirche erfolgte 1480, nachdem der Gemeinde durch Papst Sixtus IV die Errichtung einer eigenen Pfarrei zugestanden wurde. 1625 begann man mit dem Bau des heutigen Gotteshauses. Dieses weist unterschiedliche Baustile auf: so zum Beispiel das spätgotische Chorgewölbe (aus der alten Pfarrkirche von 1480), der im Renaissance-Stil gehaltene Hochaltar, die klassizistischen Seitenaltäre oder das spätbarocke Kirchenschiff. Zusammen mit dem kunstvoll gearbeiteten Hauptportal und der 2003 eingeweihten neuen 40 Register- Orgel präsentiert sich die Pfarrkirche als künstlerisch interessantes Gotteshaus.

Alpengarten Institut Menzingen
Über 60 Jahre pflegte der Menzinger Anton Fähndrich das Alpinum, das 1932 auf Anstoss seines damaligen Lehrmeisters entstand. Mit Kalksteinen aus Morschach und einfachen Alpenblumen, die mit Pferd und Wagen transportiert wurden, entstand auf 800 m.ü.M. ein erster kleiner Steingarten. Nach mehrmaligen Erweiterungen mit Steinen aus der Fürschwand gedeihen heute auf knapp 200 m2 schätzungsweise 4500 Pflanzen, welche zum grossen Teil unter Naturschutz stehen. Die Sammlung, liebevoll zu Gesamtbildern gruppiert, dient mit Samen und Stecklingen dem Erhalt seltener Arten, und ist weit über die Schweizer Grenzen hinaus bekannt.

Naturschutzgebiet Egelsee
In der einzigartigen Geländemulde liegt ein ursprüngliches und pflanzenreiches Hochmoor von nationaler Bedeutung. Vom Torfabbau verschont, bietet das Kleinod in der Zuger
Moränenlandschaft Wissenschaftlern Einblick in die Entstehungdes Moores und dessen Pflanzenvielfalt in den vergangenen 17000 Jahren. Broschüren gibt es bei der Gemeindekanzlei
Menzingen. (Das Betreten des Naturschutzgebietes ist verboten und gefährlich.)

Sonnhalde/Edlibach
Im Zentrum Sonnhalde lädt eine Cafeteria mit kleinem Streichelzoo und einem Spielplatz zum Verweilen ein. Der Bachweg entlang dem fischreichen Edlibach, welcher einstmals Hauptabfluss des Linthgletschers war, führt zurück zum Dorf Menzingen.


Hinweis(e)

Teilweise Naturstrasse, Kinderwagen möglich, Einschränkung Treppe Gutschstrasse. Wegweiser finden sich im Gegenuhrzeiger dem Weg entlang.
Dieser führt durch Privat- und Weidegrund. Wir bitten um entsprechende Rücksichtnahme.


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Orte an der Route: Mutterhaus Schwestern vom Heiligen Kreuz - Ochsenwald/Naherholungswald, Menzingerholz/Barfussweg - Pfarrei St. Johannes der Täufer - Alpengarten Institut Menzingen - Naturschutzgebiet Egelsee - Sonnhalde/Edlibach


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Geschichte der Tour (B04121)

Erste Publikation: Montag, 3. Januar 2011

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 15. Januar 2014

Tour publiziert von: Presented by www.zug-tourismus.ch

Tourencharakter

Distanz: 5 km | Zeitbedarf: 2 h
Aufstieg: 95 m | Abstieg: 95 m
Höchster Punkt: 820 m.ü.M.

Schwierigkeit T1 Wandern

Drucken, Daten

Siehe auch

ZUG TOURISMUS
Reisezentrum Zug
Bahnhofplatz
6304 Zug

Tel. +41 (0)41 723 68 00
Fax +41 (0)41 723 68 10
Email: tourism@zug.ch
Internet: www.zug-tourismus.ch

Verein mänzigeHELL: www.maenzigehell.ch
Routenbeschrieb als PDF: »