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Tour description

Dieser Rundkurs verbindet ausgewählte realisierte Projekte zur Nutzung von Sonnenenergie.
Der «Sonnenweg Zentralschweiz» - wie die bis 2003 beschilderte Route hiess - wurde 1996 eröffnet und möchte die Besucher für die umweltfreundliche, erneuerbare Nutzung der Sonnenenergie sensibilisieren und gleichzeitig motivierend wirken. Die auf dem Sonnenweg zu sehenden Anlagen machen auf den hohen technischen Stand sowie auf die optimale Integration ins Gebäude aufmerksam.

Dieser Sonnenweg war eine Aktion anlässlich des 20jährigen Jubiläums der schweizerischen Vereini-gung für Sonnenenergie (SSES) und wurde damals von der Zentralschweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie (Zensol) initiiert.

Die folgenden, auf dem Sonnenweg zu sehenden Anlagen sollen auf den hohen technischen Stand sowie auf die optimale Integration ins Gebäude aufmerksam machen. Wie die verschiedenen Beispiele zeigen, sind thermische Sonnenkollektoren, fotovoltaische Zellen sowie Wintergärten immer häufiger anzutreffen, in privaten wie in öffentlichen Bauten. Neben historischen Bauten wie beispielsweise dem Schloss Heidegg sind auf diesem Weg auch wunderschöne Rebberge zu sehen. Im besonderen auf der Höhe des Lindenberges kann das prachtvolle Naherholungsgebiet Seetal mit dem idyllischen Baldegger- und Hallwilersee bewundert werden.

Vom Bahnhof Hitzkirch führt die Route dorfwärts. Das erste Etappenziel, ein unübersehbarer Ge-werbebau, befindet sich am Ende der Industriestrasse. Diese imposante netzgekoppelte Fotovoltaikan-lage lehnt an das Firmengebäude Thali AG, Hitzkirch an. Auf einer Fläche von total 270 m2 wird eine Leistung von 29,95 kWp erreicht. 1992 gewann diese Anlage den Solarpreis.

Der Weg führt nun weiter in Richtung Gelfingen und dort dorfaufwärts, vorbei am majestätisch wirken-den Schloss Heidegg. Die Schlossanlage lädt zum Verweilen ein. Bewundernswert sind die Rosenkulturen und das prächtige Blumenmeer sowie der Rebberg.

Frisch gewagt, ist halb gewonnen; jetzt geht es weiter bergwärts mit einer relativ grossen Steigung. Bald wird Sulz erreicht. Von dort führt der Weg Richtung Hämikon nach Müswangen. Beim Schulhaus befindet man sich in 800 Meter Höhe, in der oberen Hanghälfte des Lindenbergs.

Auf die Dachfläche des Kindergartens in Müswangen wurde 1991 die Fotovoltaikanlage mit einer Fläche von 12,5 m2 realisiert. Es können pro Jahr etwa 1100 kWh gewonnen werden.

Von Müswangen führt der Weg Richtung Schongau, wo sich die wunderschöne Landschaft des Seetals und der Innerschweiz bis zu den Alpen präsentiert. Auf diesem Teil des Weges werden hauptsächlich ländliche Gegenden durchquert. Schon bald sieht man prächtige, gepflegte Bauernhäuser, die eine Zierde darstellen.

Beim Lukelhof der Familie Jost, Schongau sieht man das dachintegrierte Kollektorenfeld schon von weitem. Dieses 24 m2 grosse Kollektorenfeld erwärmt das Brauchwasser ganzjährig und unterstützt die Raumheizung vor allem in der Übergangszeit. Mit dieser Solaranlage werden pro Jahr etwa 12000 kWh produziert.

Auch auf dem Peierhof, bei Familie Herzog, Schongau wurden im Zusammenhang mit der Haus-dachisolierung 9 m2 Sonnenkollektoren in die Dachfläche eingebaut. Die gewonnene Sonnenenergie für das Warmwasser erreicht einen Jahresdeckungsgrad von etwa 70 %.

Bergwärts, weniger beschwerlich und den Wind im Gesicht erreicht man bald den Rast- und Vergnü-gungsplatz des Schongi-Land. Die Alte Mühle Mettmen-Schongau im Schongi-Land wurde erst-mals in einem Stiftungsbrief anno 1036 erwähnt. Vor 100 Jahren stillgelegt, wird heute wieder in diesem altehrwürdigen Fachwerkbau Dinkel gemahlen. Der Erlebnispark Schongi-Land bietet sich für einen gemütlichen Mittagshalt oder eine Rast an.

Weiter geht’s in rasanter Fahrt nach Fahrwangen, wobei die Kantonsgrenze passiert wird. Der Weg führt nun kurz durch den Kanton Aargau. Auf der Hauptstrasse durchquert man das Dorf und fährt Richtung Hallwilersee. Einen Kaffee gefällig auf der Sonnenterrasse des Hotels Seerose?

Dem See entlang fährt man dann Richtung Aesch. Vor einem breiten sich Wiesen und Äcker aus und Baumgruppen säumen den Weg. Bald sieht man vor sich die katholische Kirche St. Luzia mit dem stilgerecht renovierten Pfarrhaus an seiner Seite. An dieser Kirche kann die sehr schöne Sonnenuhr bewundert werden. Sie erinnert den Menschen an die Zeit – die Zeit der Sonnenenergie ?!

Durch die Kirchgasse und über die Käppelistrasse erreicht man den kleinen Industriebereich von Aesch. Hier wurde Arbeitsbereich mit Wohnqualität optimal kombiniert.

Bei diesem mit besonderem Stil erbauten Wohn- und Gewerbehaus im Käppeliacher Aesch wird die aktive sowie die passive Sonnenenergie genutzt. Mittels den 0 m2 Sonnenkollektoren können an einem schönen Sonnentag 800 Liter Brauchwasser von 10° auf 60° erwärmt werden. Mit dem runden originellen Wintergarten – mittels Holzkonstruktion – wird die angenehme Wärme ins Haus gebracht.

Dann fährt man gemächlich einer weiteren Etappe entgegen. Das vorletzte Ziel ist die Camping-Anlage, Mosen. Ein schöner Platz für Jung und Alt – im Sommer und auch wenn es kalt ist! 43 m2 Sonnenkollektoren erwärmen das Brauchwasser sowie das Duschwasser. Im besonderen in der Übergangszeit kann die gewonnene Wärme auch die Gebäudeheizung unterstützen. Mit einer Jahreseinsparung von etwa 21500 kWh können somit 1800 Liter Öl substituiert werden.

Auf dem Feldweg via Altwis und Ermensee erreicht man Richensee, kurz bevor man zum Ausgangspunkt, dem Bahnhof Hitzkirch, zurückfindet.

Auf dem Flachdach des Geschäfts Velo A-Team, Richensee wurden 18 m2 Sonnenkollektoren mit dem optimalen Neigungswinkel nach Süd-West ausgerichtet und plaziert. Damit wird das Warmwasser für Wohnung und Werkstatt erzeugt.


Variants

Variante A: Da der Sonnenweg ein Rundkurs ist, kann er an beliebiger Stelle begonnen oder beendet werden.
Variante B: Die Tour kann auch in umgekehrter Richtung befahren werden.
Variante C: Wenn der Sonnenweg zu Fuss begangen wird, kann den einzelnen Etappenzielen auch mit dem Bus gefolgt werden.


Note(s)

Bitte bemühen Sie die Anlagebesitzer nicht, Ihnen Fragen zu beantworten. Über Details können Sie sich bei der Projektleitung (Tel. +41 (0)41 917 37 30) umfangreicher informieren lassen.


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Places along the route: Hitzkirch – Gelfingen – Sulz – Müswangen – Schongau – Fahrwangen – Meisterschwanden – Aesch – Mosen – Altwis – Ermensee – Richensee - Hitzkirch


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Tour history (B00390)

First published: Mittwoch, 5. Oktober 2005

Last updated: Mittwoch, 22. Januar 2014

Tour published by: Presented by www.sses.ch

Tour characteristics

Distance: 33.6 km | Time requirement: 2½ h
Ascent: 483 m | Descent: 483 m
Highest point: 820 m.a.s.l.

Printing, information

See also

Zentralschweizerische Vereinigung für Sonnenenergie
Zensol
Tel: +41 (0)41 917 37 30

Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie
SSES
Internet: www.sses.ch

Schweizerischer Fachverband für Sonnenenergie
SOLAR
Internet: www.sofas.ch

Seetaltourismus
Kronenplatz 24
CH-5600 Lenzburg
Tel: +41 (0)62 886 45 46
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