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Tourenbeschreibung

Eine sehr eindrückliche Route vom Talboden ins Hochgebirge. Die Tour sollte insbesondere aufgrund der nicht immer einfachen Wegfindung nicht unterschätzt werden. Zuerst über den gut ausgebauten Weg der Kraftwerke (T3). Es ist wohl angebracht die KW zu informieren (Tel. auf Schilder angebracht),dass man sich im Limmerentobel befindet, nicht dass die durchspülen. Der Schlucht, die wegen der Stromproduktion praktisch kein Wasser führt, folgen bis zu einem grossen, in den Boden eingelassenen Metallrechen. Hier startet der Birchgang mit gut erkennbaren Trittspuren. Weiter geht es in einfachem Wandergelände vom Birchli weiter in Richtung Luegboden. Hier verlieren sich die Trittspuren der Route im Wildwechsel. Hier folgt meiner Meinung nach die Schlüsselstelle der Tour, extremstes Wandergelände (T6): Über Felsstüfchen, steile Grashänge und –bänder geht es aufwärts bis zum im SAC-Führer erwähnten Markierungszeichen der Kraftwerke. Über eine kurze Rinne bzw. Stufe (III) erreicht man den mit Edelweiss gesäumten Luegboden. In wieder einfacherem Wandergelände geht es leicht westlich haltend unter die grossen Felswände. Zuerst versteckt, eröffnet sich eine einfache Rinne mit Schrofengelände hoch zum Grat (T5) Nun immer am Grat entlang in sehr leichtem, aber brüchigen Klettergelände (I-II) aufwärts bis zum ersten markanten, gelblichen Aufschwung. Dieser wird wiederum etwas rechts über gut gestuften, steileren Fels erstiegen (II-III). Nun leichter bis zum Goldenen Horn, ein markanter Aufschwung der östlich umklettert wird um auf das markante Geröllband zu kommen. Das nächste Felsband ist die klettertechnische Schlüsselstelle (III), die aber durch Bohrhaken sehr komfortabel abgesichert. An der Gratkante startend wird die Stufe fast horizontal nach Osten auf einem abdrängenden Band durchstiegen. Nun über schuttbedeckte Bänder und einige Stüfchen auf den Ostgrat hinaus. Unter dem markanten Aufschwung ca. 50m nach Osten bis zu einem grossgriffigen, kaum brüchigen Kamin (III+, keine Fixpunkte), oberhalb schräg links aufwärts bis zu einem zweiten, weniger markanten Kamin (BH, II). Nun steht man in den Schuttbändern unter dem Gipfelaufbau, den man von Norden angeht. Eine kurze Kaminstufe westlich führt auf den Gipfelgrat (Südgrat), den man in wenigen Klettermetern (II) ersteigt.

Ab hier sind es noch 4h Wanderung zur Bifertenhütte mit nur noch einer nennenswerten Schlüsselstelle am P2772 vom Vorder Selbsanft. Gutgriffige II-Kletterstelle.

Am 2. Tag empfielt sich eine Route am Bifertenstock (Track ist Normalroute). Gibt auch interessante Nordwandtouren, bei uns liessen es die Verhältnisse leider nicht zu


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Orte an der Route: Tierfehd - Vorder Selbsanft - Hinter Selbsanft - Bifertenhütte


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Geschichte der Tour (E06150)

Erste Publikation: Montag, 1. Februar 2016

Letzte Aktualisierung: Montag, 21. März 2016

Tour publiziert von: pangolin