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Pizzo dei Tre Signori - foto: Martegani

Pizzo dei Tre Signori - foto: Martegani

Heuschrecke - foto: Bianchi

Heuschrecke - foto: Bianchi

Androsace vandelli - foto: Ferranti

Androsace vandelli - foto: Ferranti

Auerhahn - foto: Scieghi

Auerhahn - foto: Scieghi

Larix decidua - foto: Ferranti

Larix decidua - foto: Ferranti

Weg Homo Salvadego - foto:P. Orobie Valtelliniesi

Weg Homo Salvadego - foto:P. Orobie Valtelliniesi

Homo Salvadego - foto: Martegani

Homo Salvadego - foto: Martegani

Casa del Tempo - foto: Parco Orobie Valtellinesi

Casa del Tempo - foto: Parco Orobie Valtellinesi

Bitto-Käse - foto: Parco Orobie Valtellinesi

Bitto-Käse - foto: Parco Orobie Valtellinesi

Tourenbeschreibung

Dieser Weg überschneidet sich mit der Gran Via delle Orobie (GVO), der wichtigsten Route im Parco Orobie Valtellinesi. Die GVO ist ein 130 km langer Höhenweg, welcher auf 1800m über Meer liegt und von Andalo im Lesinatal bis nach Aprica führt.

Folgen sie dem markierten W. Corti-Vogelweg‘ bis zur Alpe Giuf (oder Combanina) (1732 m.ü.M.). Nun folgt man den Wegweisern und durchquert in südlicher Richtung eine flache Strecke. Schliesslich biegt man in einen wunderschönen Lärchenwald ein. Nach einiger Zeit steigt der Weg während ca. 200 Metern an. Gehen sie an der Weggabelung vorbei und lassen den nach links führenden Weg hinter sich. Der Weg führt nun am Combanatal vorbei zum Gehöft Combana (1810 m.ü.M.). Man verlässt die Alp und folgt den Wegweisern. Schliesslich erreichen sie den Weg der in südwestlicher Richtung dem Bergrücken folgt. Man erreicht die Alpe Stavello (1944 m.ü.M.), auf der sich ein Gehöft und ein Kreuz befinden. Erfahrene Bergwanderer können die Tour bis zur ‚Bocchetta di Stavello‘ (2201 m.ü.M.) fortsetzen. Von dort aus kann man das Fraina-Hochtal, ein Seitental des Varrone-Tals, sehen. Während des ersten Weltkrieges war dies der Endpunkt der Cadorna-Route, auf der Artillerie zu den noch immer sichtbaren Befestigungsanlagen in der Schlucht transportiert wurde.

Vom Gehöft aus nimmt man den gut markierten, zum Teil in den Fels gehauenen Pfad und folgt diesem links bis zum tiefsten Punkt. Folgen sie den steilen Haarnadelkurven der Vai di Pai, bis sie die Holzbrücke (1500 m.ü.M.) erreichen. Nun lässt man den Uferweg hinter sich, geht einige Meter aufwärts und nimmt den Saumpfad. Dieser führt über viele Steigungen und Senkungen durch das steile Waldstück bis zu einem befestigten Feldweg. Biegen sie vom Saumpfad links in den Feldweg ein. Zuerst führt der Weg abwärts, anschliessend eben entlang der Ravizze Alpweiden. An der Kreuzung mit einer grösseren Strasse biegen sie rechts ab und folgen der Strasse bis sie die ersten Häuser von Laveggiolo (1471 m.ü.M.) erreichen, einem sehr hübschen Dörfchen am nördlichen Eingang des Vedrano-Tals.

Nun nimmt man den neuen, fast ebenen Weg ins Vedrano-Tal. Folgen sie den GVO-Wegweisern, welche dem Fluss Vedrano entlang führen, verlassen dann den Weg und betreten den Wald. Treffen sie dort wieder auf den Waldweg und gehen links zu den Lichtungen der Alp Furscela (1725 m.ü.M.). Nun verlässt man das Vedrano-Tal und biegt Richtung GVO-Markierungspunkt 5 ins Valle della Pietra („Tal des Steines“) ein. Sie sind nun oberhalb der Baumgrenze und wandern bis zur Alp Trona Soliva, wo sich die Hütte Casera di Trona Soliva (1907 m.ü.M.) befindet.

Wegbeschreibung: Regionalpark Orobie Valtellinesi



Landschaft:

Der Wanderweg verläuft komplett im Gebiet des Orobie Valtellinesi Regionalparks. Die ersten Bergzüge, auf die sie während der Wanderung von der Po-Ebene Richtung Norden treffen, gehören zu den orobischen Alpen. Diese erstrecken sich über die Ortschaften Bergamo, Brescia, Lecco und Sondrio. Der südliche Hang ist sanfter, und die Tal-Morphologie abwechslungsreicher als der nördliche im Valtellina (dt. Veltlin). Im letzteren fallen die Hänge steil zur Adda ab, mit tiefen und fast parallel verlaufenden Schluchten. Der Regionalpark Orobie Valtellinesi liegt auf der Nordseite, im Veltlin. Der Park wird im Norden durch die Provinz Sondrio begrenzt, entlang der von West nach Ost verlaufenden Wasserscheide auf dem Monte Legnone in Richtung Aprica Pass. Die untere Grenze liegt etwa auf 1000 m.ü.M. (parcorobievalt.com)

Auf dem Weg durch den Park durchkreuzen sie auch das Valle del Bitto di Gerola Natura2000-Gebiet.

Für weitere Informationen kontaktieren sie bitte:
Consorzio Parco delle Orobie Valtellinesi
via Toti 30C, 23100 Sondrio
tel. +39 0342 211236
fax +39 0342 210226


Fauna und Smaragdarten:

Vögel: Aegolius funereus, Alectoris graeca, Aquila chrysaetos, Bonasa bonasia,
Bubo bubo, Dryocopus martius, Glaucidium passerinum, Lagopus mutus, Lanius collurio, Pernis apivorus, Tetrao tetrix , Tetrao urogallus

Fledermäuse: Rhinoluphus ferrumequinum, Myotis blythi, Myotis myotis

Besonderes: felsige Rundhöcker aus Verrucano-Gestein, Vorkommen von Androsacea Randelli und Androsacea brevis.

Zusätzliche Informationen:
Details und Biologie der Natura2000-Arten in der Provinz Sondrio


Schutzgebiete, WWF-Smaragd-Kandidatsgebiete, Natura2000:

- Regionalpark Orobie Valtellinesi
- Valle del Bitto di Gerola, Natura2000-Gebiet



WWF Tipps für Wanderer:

Wanderer sollten über eine Karte im Massstab 1:25’000 verfügen und jede Etappe sorgfältig planen. Empfohlen ist leichte und angepasste Wanderausrüstung (Bergschuhe, Regenjacke, Feldstecher,…). Sie sollten ausreichend Verpflegung und Getränke mit sich führen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, regionale und wenn möglich biologische Produkte von Bauernbetrieben oder Restaurants entlang des Weges zu probieren. Hinterlassen Sie keinen Abfall, pflücken Sie keine Blumen, nehmen Sie keine Steine mit und verlassen Sie die sicheren, markierten Wege nicht, damit die empfindliche Tier- und Pflanzenwelt nicht gestört wird.


Hinweis(e)

Sehenswürdigkeiten:

- Bauerndörfchen Laveggiolo
- Ruinen der Linea Cadorna Schützengräben
- Naturerlebnispfad: Sesto senso dell’Homo Salvadego


Weitere Etappen

Anschlussetappe: Smaragdweg Graubünden-Lombardei: Etappe 14
Vorgängeretappe: Smaragdweg Graubünden-Lombardei: Etappe 12


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Orte an der Route: Baita dal Pfäle - Alpe Ciol - Alpe Combana - Alpe Stavello - Laveggiolo - Alpe Trona Soliva. Bitte folgen sie den offiziell gekennzeichneten Wegen.


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Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit Dezember 2015)

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Geschichte der Tour (B01365)

Erste Publikation: Mittwoch, 19. März 2008

Letzte Aktualisierung: Dienstag, 11. Februar 2014

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH