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Pescegallo-See - foto: Paolo Erba

Pescegallo-See - foto: Paolo Erba

Bergsee - foto: Paolo Erba

Bergsee - foto: Paolo Erba

Trona-See - foto: Paolo Erba

Trona-See - foto: Paolo Erba

Ziegen - foto: Paolo Erba

Ziegen - foto: Paolo Erba

Bergsee - foto: Paolo Erba

Bergsee - foto: Paolo Erba

Hochmoor - foto: Paolo Erba

Hochmoor - foto: Paolo Erba

Alpen Landschaft - foto: Paolo Erba

Alpen Landschaft - foto: Paolo Erba

Calecc - foto: Martegani

Calecc - foto: Martegani

Val Gerola - foto: Martegani

Val Gerola - foto: Martegani

Tourenbeschreibung

Dieser Weg überschneidet sich mit der Gran Via delle Orobie (GVO), der wichtigsten Route im Parco Orobie Valtellinesi. Die GVO ist ein 130 km langer Höhenweg, welcher auf 1800m über Meer liegt und von Andalo im Lesinatal bis nach Aprica führt.

Von der Hütte Casera di Trona Soliva (1907 m.ü.M.) führt der Pfad leicht bergab und verbreitert sich dann bis zum Fusse des Tales, am Staudamm des Lago di Trona (1805 m.ü.M.). Gehen sie zur anderen Seite des Tals und nehmen den breiten Saumpfad links, bis sie das Val Tronella sehen können. Grade nach der Wasserscheide gehen sie links bis zum Fluss. Nun lässt man den Weg nach Pescegallo links hinter sich und nimmt den Pfad am Hang der Denti della Vecchia. Schliesslich geht man hinunter zur Talmulde Foppe di Pescegallo, in welcher sich die Salmurano-Hütte befindet.

Von der Hütte aus läuft man abwärts und wandert auf halber Höhe des Hanges zwischen Lawinenverbauungen und Erlenhainen hindurch, bis man zu den Weiden der Käserei Casera di Pescegallo (1778 m.ü.M.) gelangt. Überqueren sie den Staudamm des Lago di Pescegallo (1865 m.ü.M.) und wandern zuerst dem östlichen Ufer entlang. Anschliessend nehmen sie den steilen Weg, der aufwärts zur engen Schlucht des Forcellino (2050 m.ü.M.) führt. Von dort aus geniesst man einen wunderschönen Ausblick auf das beschauliche Valle die Bomino. Nun läuft man abwärts, der gegenüberliegenden engen Schlucht entlang, bis es möglich ist nach rechts zum Weiher Verrobbio zu gelangen. Steigen sie nun auf zum Verdobbopass (2026 m.ü.M.) und folgen dann abwärts auf der Seite von Bergamo einer relativ komfortablen alten Militärstrasse mit vielen Haarnadelkurven. Schliesslich erreicht man die Alpweiden von Acqua Nera. Von dort geht es weiter zur Senke des Passo San Marco (1992 m.ü.M.). Auf diesem Pass befindet sich eine Säule mit dem Löwen des heiligen Markus, dem Symbol der Republik Venedig, die an dessen frühere Herrschaft über diese Täler erinnert.

Entlang dem Weg findet man “Calecc“, typische Einrichtungen die noch heute benutzt werden um den regionalen, aber sehr bekannten Bitto-Käse herzustellen. Die Gegend hat übrigens eine sehr reiche Tierwelt.

Anmerkung: Dieser Abschnitt kann durch Übernachtung in der Salmurano-Hütte, welche sich auf halber Strecke befindet, verkürzt werden.

Wegbeschreibung: Regionalpark Orobie Valtellinesi



Landschaft:

Der Wanderweg verläuft komplett im Gebiet des Orobie Valtellinesi Regionalparks. Die ersten Bergzüge, auf die sie während der Wanderung von der Po-Ebene Richtung Norden treffen, gehören zu den orobischen Alpen. Diese erstrecken sich über die Ortschaften Bergamo, Brescia, Lecco und Sondrio. Der südliche Hang ist sanfter, und die Tal-Morphologie abwechslungsreicher als der nördliche im Valtellina (dt. Veltlin). Im letzteren fallen die Hänge steil zur Adda ab, mit tiefen und fast parallel verlaufenden Schluchten. Der Regionalpark Orobie Valtellinesi liegt auf der Nordseite, im Veltlin. Der Park wird im Norden durch die Provinz Sondrio begrenzt, entlang der von West nach Ost verlaufenden Wasserscheide auf dem Monte Legnone in Richtung Aprica Pass. Die untere Grenze liegt etwa auf 1000 m.ü.M. (parcorobievalt.com)

Auf dem Weg durch den Park durchkreuzen sie auch die Natura2000-Gebiete Valle del Bitto Albaredo, Valtorta und Valmoresca.

Für weitere Informationen kontaktieren sie bitte:
Consorzio Parco delle Orobie Valtellinesi
via Toti 30C, 23100 Sondrio
tel. +39 0342 211236
fax +39 0342 210226


Fauna und Smaragdarten:

Vögel: Aegolius funereus, Alectoris graeca, Aquila chrysaetos, Bonasa bonasia,
Bubo bubo, Dryocopus martius, Glaucidium passerinum, Lagopus mutus, Lanius collurio, Pernis apivorus, Tetrao tetrix , Tetrao urogallus

Fledermäuse: Rhinoluphus ferrumequinum, Myotis blythi, Myotis myotis

Zusätzliche Informationen:
Details und Biologie der Natura2000-Arten in der Provinz Sondrio


Schutzgebiete, WWF-Smaragd-Kandidatsgebiete, Natura2000:

- Regionalpark Orobie Valtellinesi
- Valle del Bitto di Albaredo, Natura2000-Gebiet
- Valtorta und Valmoresca Natura2000-Gebiet



WWF Tipps für Wanderer:

Wanderer sollten über eine Karte im Massstab 1:25’000 verfügen und jede Etappe sorgfältig planen. Empfohlen ist leichte und angepasste Wanderausrüstung (Bergschuhe, Regenjacke, Feldstecher,…). Sie sollten ausreichend Verpflegung und Getränke mit sich führen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, regionale und wenn möglich biologische Produkte von Bauernbetrieben oder Restaurants entlang des Weges zu probieren. Hinterlassen Sie keinen Abfall, pflücken Sie keine Blumen, nehmen Sie keine Steine mit und verlassen Sie die sicheren, markierten Wege nicht, damit die empfindliche Tier- und Pflanzenwelt nicht gestört wird.


Hinweis(e)

Sehenswürdigkeiten:

- Überrreste der Linea Cadorna Schützengräben
- Calecc (traditionelle Steinhütten, wo der für die Region typische Bitto-Käse hergestellt wird)


Weitere Etappen

Anschlussetappe: Smaragdweg Graubünden-Lombardei: Etappe 15
Vorgängeretappe: Smaragdweg Graubünden-Lombardei: Etappe 13


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Orte an der Route: Alpe Trona Soliva - Tronella - C. di Pescegallo - Foppe di Pescegallo - C.ra Pescegallo Lago - Il Forcellino - Verrobbie - Piano dell Acqua nera - C.ri di Cul - Passo San Marco. Bitte folgen sie den offiziell gekennzeichneten Wegen.


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Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit Dezember 2015)

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Geschichte der Tour (B01366)

Erste Publikation: Dienstag, 18. März 2008

Letzte Aktualisierung: Dienstag, 11. Februar 2014

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH