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Weide - foto: Edita Uckar

Weide - foto: Edita Uckar

Ponte Tresa - foto: Edita Uckar

Ponte Tresa - foto: Edita Uckar

Tresa - foto: Edita Uckar

Tresa - foto: Edita Uckar

Wald - foto: Edita Uckar

Wald - foto: Edita Uckar

Tresa - foto: Edita Uckar

Tresa - foto: Edita Uckar

Wanderweg - foto: Edita Uckar

Wanderweg - foto: Edita Uckar

Pferdeweide - foto: Edita Uckar

Pferdeweide - foto: Edita Uckar

Kirche - foto: Edita Uckar

Kirche - foto: Edita Uckar

Meridiane Sonnenuhr - foto: Edita Uckar

Meridiane Sonnenuhr - foto: Edita Uckar

Tourenbeschreibung

Bevor sie den Grenzposten in Ponte Tresa erreichen, gehen sie links auf die Hauptstrasse dem Fluss entlang, bis sie zu den Wegweisern kommen, die sie zum Flussweg leiten. Dem Fluss entlang wandern sie durch ein grosses Feld und stossen auf einen Pfad - auf der gegenüberliegenden Seite - welcher sie in den Wald führt. Die Schluchten des Flusses Tresa gehören zu den WWF Smaragd-Kandidatsgebieten, also Gebieten mit einem Reichtum an speziellen Smaragd-Pflanzen- und Tierarten. Neben diesen seltenen Arten begegnen sie vielleicht auch interessanten Vögeln der Feuchtgebiete, wie z.B dem Graureiher. Der Pfad führt über einige Brücken und immer wieder auch hoch zur Hauptstrasse, vor allem in der Umgebung von Madonna del Piano. Von dort führt der Weg wieder hinunter zum Flussbett. Hier befindet sich ein wichtiger ökologischer Korridor für Tiere, allerdings gefährdet die Strasse ihre Wanderungen. Nach einiger Zeit erreichen sie die Monteggio Biotope, von wo aus sie hoch zur Hauptstrasse laufen müssen um das Dorf Molinazzo zu erreichen. Gehen sie an der Tankstelle rechts und folgen sie den Schildern nach Termine. Auf der Asphaltstrasse verlassen sie das Dorf. Nun folgen sie dem Feldweg, der rechts am Weinberg entlang verläuft und dann in ein schönes Dörfchen mit einer kleinen Kirche führt. Der Weg nach Sessia folgt der Hauptstrasse bis zum Lehrpfad „Sentiero dell’acqua ripensata“ (Weg des neuerfundenen Wassers). Nach dem sie einige Bauernhöfe passiert haben, erreichen sie eine Weggabelung und gehen links entlang des Lehrpfades.

Hinter dem Aquädukt macht der Weg eine Linkskurve und führt durch die Bolle-Feuchtgebiete hinunter zum Fluss. Über die Sessa Brücke gelangen sie zur Hauptstrasse. Gehen sie links und dann, nach der Kreuzung, hoch zum Dorf. Auf dem kleinen Dorfplatz weisen die Schilder zu den Wanderwegen und zum Hotel „Grappoli“. Beim Hotelparkplatz angekommen nehmen sie den Pfad zum Fluss. Sie sind jetzt auf dem „Sentiero della vigna“, dem Weinbergweg, der sie nach Beride bringt. Folgen sie der Hauptstrasse durch das Dorf bis sie einen Weg in den Wald erreichen. Gehen sie nun den Schildern entlang nach Bedigliora. Auf dem Dorfplatz können sie eine der schönen Sonnenuhren von Malcantone bewundern. Gehen sie auf der Pflastersteinstrasse hinter dem Platz zwischen den Häusern hindurch. Nach einigen Unterführungen sind sie wieder auf der Hauptstrasse.

Sie verlassen Bedigliora und kommen zum Naturreservat des Cava Rivaccia Weihers. Gehen sie vor der Schule hinunter zur Hauptstrasse und folgen dieser bis zur schönen Kapelle. Dann gehen sie auf der Via Gerò zum Dorfkern. Um auf den Pfad nach Astona und Novaggio zu gelangen, müssen sie die Via Bressanela nehmen.

Wegbeschreibung: Edita Uckar, Manuela Varini



Landschaft:

Die Fläche von Malcantone ist zu 67% bewaldet. Mannigfaltige Landschaftsstrukturen, zusammen mit den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen, begünstigten die Ausbildung einer hohen biologischen Vielfalt.

In den Bergregionen finden sich in erster Linie Buchenwälder und Weideland, sowie ausgedehnte Birkenhaine, die an Lichtungen mit Mehlbeeren angrenzen. In extensiv genutzten Weiden kommen Adlerfarn und Besenginster häufig vor. Ebenfalls weit verbreitet sind saure Trockenrasen mit Borstgras.
Zwei Pflanzengesellschaften, auf 800-1400 m.ü.M. bzw. 1400-1700 m.ü.M., dominieren: Auf sauren Magerböden ist dies die Schnee-Hainsimse. Auf weniger sauren und schattigen Böden dominiert unter den Bäumen der Bergahorn (Quelle: Roland Hochstrasser, Geografia del Malcantone).

Der Naturpark von Monte Caslano ist ein Schutzgebiet, in dem 600 Pflanzenarten und 150 Moos- und Leberblümchenarten gedeihen. Aus diesem Grund wurde er in das Bundesinventar der schützenswerten Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (1805 IPF) und 1975 in die Liste der kantonalen Schutzgebiete aufgenommen. Auf Gemeindeebene ist der Naturpark als kommunales Schutzgebiet ausgeschieden. Der Park ist in zwei Zonen aufgeteilt: Ein Kerngebiet mit hohem Schutzstatus und die umliegende Zone mit geringerem Schutz (Quelle: caslano.ch/monte.asp).


Fauna und Smaragdarten:

Fische: Finte (Alosa fallax lacustris), Frauennerfling (Rutilus pigus), Italienische Nase (Chondrostoma soetta)
Amphibien: Italienischer Springfrosch (Rana latastei), Alpen-Kammmolch (Triturus carnifex)
Vögel: Habicht (Accipiter gentilis), Gebirgsstelze (Motacilla cinerea), Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus), Alpensteinhuhn (Alectoris graeca), Kuckuck (Cuculus canorus), Birkhuhn (Tetrao tetrix), Wanderfalke (Falco peregrinus), Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapillus), Turmfalke (Falco tinnunculus), Uhu (Bubo bubo), Eisvogel (Alcedo atthis), Wasseramsel (Cinclus cinclus), Schwarzmilan (Milvus migrans), Grünspecht (Picus viridis), Schwarzspecht (Dryocopus martius), Sperber (Accipiter nisus), Dorngrasmücke (Sylvia communis), Haubentaucher (Podiceps cristatus), Wendehals (Jynx torquilla)
Fledermäuse: Grosse Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum), Grosses Mausohr (Myotis myotis)

Fauna und Smaragdarten im Smaragd-Kandidatsgebiet Croglio
Astacus astacus, Gomphus vulgatissimus, Onychogomphus forcipatus, Oxygastra curtisii, Oedipoda caerulescens, Everes argiades, Barbus meridionalis, Blennius fluviatilis, Cobitis taenia, Rutilus pigus, Rutilus rubilio, Salmo trutta

Weitere interessante Arten:
Säugetiere: Fuchs, Dachs, Gämse, Rothirsch, Wildschwein


Weitere Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt der Region:

- Roland Hochstrasser, Geografia del Malcantone: Studie über Natur und Landschaft der Region (regionemalcantone.ch/pdf/geografia.pdf)


Schutzgebiete, WWF-Smaragd-Kandiatsgebiete, NATURA2000:

- Croglio, Schlucht des Tresa-Flusses (Smaragdkandidatsgebiet)
- Monteggio Biotope
- Cava Rivaccia Weiher (Naturschutzgebiet)
- Die Region ist ein prioritäres Schutzgebiet des europäischen Alpenprogrammes des WWF (panda.org/about_wwf/where_we_work/europe/what_we_do/alps/index.cfm)



WWF Tipps für Wanderer:

Wanderer sollten über eine Karte im Massstab 1:25’000 verfügen und jede Etappe sorgfältig planen. Empfohlen ist leichte, aber robuste Bekleidung und Ausrüstung. Sie sollten ausreichend Verpflegung und Getränke mit sich führen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, regionale und biologische Produkte von Bauernbetrieben oder Restaurants entlang des Weges zu probieren. Hinterlassen Sie keinen Abfall, pflücken Sie keine Blumen, nehmen Sie keine Steine mit und verlassen Sie die sicheren, markierten Wege nicht, damit die empfindliche Tier- und Pflanzenwelt nicht gestört wird.


Hinweis(e)

Sehenswürdigkeiten:

Museum der Region Malcantone
6986 Curio
Tel. 0041 91 6063172


Weitere Etappen

Anschlussetappe: Smaragdweg Tessin-Provinz Varese: Etappe 12
Vorgängeretappe: Smaragdweg Tessin-Provinz Varese: Etappe 10


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Orte an der Route: Ponte Tresa - Molinazzo - Ponte Cremenaga - Termine - Sessa - Bedigliora - Novaggio. Bitte folgen sie den offiziell gekennzeichneten Wegen: - Monteggio - Termine - Beride - Bedigliora - Astano - Novaggio


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Geschichte der Tour (B01380)

Erste Publikation: Freitag, 18. April 2008

Letzte Aktualisierung: Freitag, 27. Februar 2015

Tour publiziert von: Presented by www.gps-tracks.com