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Blick über die Wiesen - foto: Manuela Varini

Blick über die Wiesen - foto: Manuela Varini

Blick auf Ceresio vom Monte Lema - foto: M. Varini

Blick auf Ceresio vom Monte Lema - foto: M. Varini

Aussicht vom Monte Lema - foto: Manuela Varini

Aussicht vom Monte Lema - foto: Manuela Varini

Aussicht vom Monte Lema - foto: Manuela Varini

Aussicht vom Monte Lema - foto: Manuela Varini

Gleitschirmfliegen vom Berggipfel - foto: M.Varini

Gleitschirmfliegen vom Berggipfel - foto: M.Varini

Häuschen zum Ausruhen - foto: Manuela Varini

Häuschen zum Ausruhen - foto: Manuela Varini

Blick auf den Lago Maggiore - foto: Manuela Varini

Blick auf den Lago Maggiore - foto: Manuela Varini

Wanderweg - foto: Manuela Varini

Wanderweg - foto: Manuela Varini

Blick über die Wiesen - foto: Manuela Varini

Blick über die Wiesen - foto: Manuela Varini

Tourenbeschreibung

Diese Etappe führt sie durch bezaubernde Naturlandschaften mit atemberaubender Sicht auf den Lago di Lugano und Lago Maggiore, entlang der italienischen Täler Luinese und Veddasca und der Täler um Locarno und Lugano in der Schweiz. Von Bellinzona oder Lugano kommen sie per Bus nach Miglieglia und nehmen von dort die Luftseilbahn auf den Monte Lema. Planen sie die Rückreise im Voraus, es sei denn, sie möchten in Indemini oder Monteviasco übernachten. Die Seilbahn bringt sie auf den Gipfel des Monte Lema, wo sie ein Restaurant und Übernachtungsmöglichkeit vorfinden. Wandern sie von hier Richtung Gradiccioli und Monte Tamaro. Dieser Streckenabschnitt gewann den sogenannten Wander-Oscar 2006/2007 als bester Wanderweg der Schweiz, und er ist Teil der berühmten Route Lema-Monte Tamaro. Auf ihm kommen sie durch das bezaubernde Dörfchen Indemini und erreichen Monteviasco. Der Weg bietet eine uneingeschränkte Aussicht auf den Lago di Lugano und Lago Maggiore. Auch Liebhaber der Fun-Sportarten kommen auf ihre Kosten, so z.B. Mountainbiker oder Paraglider.

Etwas weiter den Hang entlang treffen sie auf eine Berghütte, in der Getränke angeboten werden. Am Monte Gradiccioli vorbei geht es zur Bassa Montoia. An der Weggabelung gehen sie nicht Richtung Monte Tamaro, sondern links zur Alpweide Sciaga. Sie verlassen nun den Hauptweg und kommen auf den „Berg und Seepfad“, beschrieben von der Comunità Montana delle Valli del Luinese und dem Tourismusbüro von Gambarogno. Der Weg durch die Weiden von Sciaga liegt in der Region von Gambarogno, auf Schweizer Boden. Sciaga umschliesst ein weitläufiges Gebiet von Weide- und Farmland mit einer interessanten, ländlichen Siedlung: Die Häuser sind dem Geländerelief entlang gebaut, was der Siedlung den typischen Charakter gibt. Unterwegs treffen sie auf Indemini, einem perfekt restaurierten mittelalterlichen Weiler. Trotz andauernder und umfassender Restaurationsarbeiten hat Indemini sein ursprüngliches Selbst nicht verloren und repräsentiert das Schweizerische Modellbergdorf, harmonisch eingebunden in die Landschaft, mit Gebäuden aus lokalen Materialien und architektonischer Konsistenz. Sie können in Indemini übernachten oder weiter zum Val Veddasca (Italien) wandern, den Schildern nach Piero folgend. Wirtschaftlich stützt sich Piero übrigens auf Ziegenhaltung, traditionelle Herstellung von Käse und Rauchfleisch sowie Tourismus.

Weiter unten im Dorf, in der Giona-Ebene, treffen sie auf die Überreste alter Wassermühlen aus dem 18. und 19. Jhd. Die Mühlen von Piero, aus lokalem Holz und Stein gebaut, waren von wirtschaftlich strategischer Bedeutung für das ganze Tal. Bei der Piero Brücke (Ponte di Piero), in der Nähe des Parkplatzes, befindet sich die Seilbahnstation. Falls sie nicht 1350 Treppenstufen, entlang eines 375m tiefen Abhanges besteigen wollen, nehmen sie von hier die Seilbahn nach Monteviasco (über Fahrzeiten bitte im Voraus informieren). Unterwegs kommen sie an der Kapelle Madonna di Lourdes vorbei, errichtet im späten 19. Jhd. Anschliessend sehen sie die Schuster Kapelle und die antike Cappella del Redentore. Trockenmauern und Kastanienhaine sind die Kulisse auf dem Weg nach Monteviasco. Bevor sie dort ankommen treffen sie noch auf die Wallfahrtskirche von Serta. In Monteviasco können sie in das Labyrinth von Gassen, Alleen und Dorfplätzen eintauchen.

Quellen:
- E. Riva, M. Marcozzi, Monte Lema, dal Tamaro al Campo dei Fiori, mille chilometri di sentieri, Salvioni Edizioni, 2001.
- Tra Monti e Lago, sentiero montano, Interreg IIIA Italia – Svizzera, Comunità Montana delle Valli del Luinese, Ente Turistico del Gambarogno.



Landschaft:

Das Val Veddasca befindet sich im nördlichsten Teil der Provinz Varese. Es ist ein abgeschiedenes, wildes Tal mit zahlreichen Spuren einer ländlichen Berggemeinschaft. Archäologische Funde und prähistorische Wandmalereien deuten darauf hin, dass das Tal schon vor sehr langer Zeit besiedelt war (Quelle: ilvaresotto.it). Das ganze Val Veddasca ist ein NATURA2000-Gebiet (SIC IT2010016, Karte der Lebensräume, Beschrieb des Gebietes).


Fauna und Smaragdarten:

Insekten und Krebstiere: Cerambyx cerdo, Lucanus cervus, Euphidrias aurinia, Euplagia quadripunctaria, Astropotamobius pallipes
Fische: Barbus plebejus, Cottus gobio, Leuciscus souffia, Rutilus pigus
Vögel: Pernis apivorus, Milvus migrans, Circaetus gallicus, Circus cyaneus, Aquila chrysaetos,
Falco peregrinus, Tetrao tetrix, Alectoris graeca, Caprimulgus europaeus, Dryocopus martius, Anthus campestris, Lanius collurio, Emberiza hortulana, Bonasia bonasia

Fledermäuse: Myotis emarginatus


Weitere interessante Arten:
Säugetiere: Fuchs, Dachs, Gämse, Rothirsch, Wildschwein


Weitere Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt der Region:

- Roland Hochstrasser, Geografia del Malcantone: Studie über Natur und Landschaft der Region (regionemalcantone.ch/pdf/geografia.pdf)


Schutzgebiete, WWF-Smaragd-Kandiatsgebiete, NATURA2000:

- NATURA2000-Gebiet Val Veddasca
- Die Region ist ein prioritäres Schutzgebiet des europäischen Alpenprogrammes des WWF



WWF Tipps für Wanderer:

Wanderer sollten über eine Karte im Massstab 1:25’000 verfügen und jede Etappe sorgfältig planen. Empfohlen ist leichte, aber robuste Bekleidung und Ausrüstung. Sie sollten ausreichend Verpflegung und Getränke mit sich führen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, regionale und biologische Produkte von Bauernbetrieben oder Restaurants entlang des Weges zu probieren. Hinterlassen Sie keinen Abfall, pflücken Sie keine Blumen, nehmen Sie keine Steine mit und verlassen Sie die sicheren, markierten Wege nicht, damit die empfindliche Tier- und Pflanzenwelt nicht gestört wird.


Hinweis(e)

Sehenswürdigkeiten:

- Siedlungen von Monti Sciaga
- Die Mühlen von Piero
- Häuser in Indemini
- Häuser in Monteviasco
- Serta-Heiligtum in Monteviasco


Weitere Etappen

Anschlussetappe: Smaragdweg Tessin-Provinz Varese: Etappe 14
Vorgängeretappe: Smaragdweg Tessin-Provinz Varese: Etappe 12


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Orte an der Route: Monte Lema - Piano del Poncione - M. Magno - Passo d'Agario - Bassa di Montoia - Alpe di Montoia - Monti Sciaga - Indemini - Monteviasco. Bitte folgen sie den offiziell gekennzeichneten Wegen: - Alpe Arasio - Madonna della Guardia - Alpone - Alpi Ca del Sasso - Curiglia - Viasco – Monteviasco oder 3V Pfad oder Comunità Montana Valli del Luinese Lehrpfad


Webcams

Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit Dezember 2015)

2770

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2255

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Begehungen

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Popularitäts-Index

Verglichen mit allen anderen Wanderungen in der Region Ticino

Geschichte der Tour (B01383)

Erste Publikation: Mittwoch, 16. April 2008

Letzte Aktualisierung: Freitag, 27. Februar 2015

Tour publiziert von: Presented by www.gps-tracks.com