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Von Curiglia nach Monteviasco - foto: Summermatter

Von Curiglia nach Monteviasco - foto: Summermatter

Curiglia - foto: Cinzia Summermatter

Curiglia - foto: Cinzia Summermatter

Von Curiglia nach Monteviasco - foto: Summermatter

Von Curiglia nach Monteviasco - foto: Summermatter

Von Curiglia nach Monteviasco - foto: Summermatter

Von Curiglia nach Monteviasco - foto: Summermatter

Von Curiglia nach Monteviasco - foto: Summermatter

Von Curiglia nach Monteviasco - foto: Summermatter

Alpe Cortetti - foto: Cinzia Summermatter

Alpe Cortetti - foto: Cinzia Summermatter

Von Curiglia nach Monteviasco - foto: Summermatter

Von Curiglia nach Monteviasco - foto: Summermatter

Von Curiglia nach Monteviasco - foto: Summermatter

Von Curiglia nach Monteviasco - foto: Summermatter

Kirche Madonna della Guardia - foto:C.Summermatter

Kirche Madonna della Guardia - foto:C.Summermatter

Tourenbeschreibung

Diese Etappe, die ganz auf italienischem Gebiet verläuft, führt Sie durch eines der wildesten und bezauberndsten Täler der Provinz Varese, dem Val Veddasca, mit den Dörfern Curiglia, Viasco und Monteviasco. Die Etappe verläuft grösstenteils auf dem sogenannten „Strà di Caver“ (Ziegenpfad), errichtet und unterhalten von der Comunità Montana delle Valli del Luinese. Er eignet sich auch hervorragend zum Reiten oder Mountainbiken.

Die Etappe beginnt auf einem der eindrücklichsten Berge der Region, dem Monte Lema. Beginnen Sie hier den Abstieg. Der gut beschilderte Weg führt sie zuerst zu den Weiden der „Alpe Arasio“, dann zur Kapelle „Madonna della Guardia“. Vorbei an dem reizenden Gotteshaus führt der Weg nach „Alpone“, einer historischen Alp mit steinernen Gehöften und der Hütte von Madonna della Guardia (nur im Sommer geöffnet). Folgen sie nun den Schildern nach „Alpi del Sasso“ und ignorieren sie die Wegweiser nach „Sarona-Curiglia“. Der Saumpfad wird nun steil und anspruchsvoll. Am Ende des Abstiegs finden sie sich über dem Dorf Curiglia wieder. Sie können einen kurzen Abstecher ins Dorf machen, ohne nachher den gleichen Weg nochmals zurückgehen zu müssen: Folgen sie einfach von der Via Matteotti im Dorfzentrum den Schildern nach „Viasco - Monteviasco“.

Möchten sie lieber die offizielle Route weiterlaufen, gehen sie statt ins Dorf rechts über die Ebene nach „Viasco – Monteviasco“. An der Kapelle führt rechts eine etwas steile Asphaltstrasse nach Viasco. Das Dorf hinter sich lassend kommt man in einen Wald, wo sich die ersten Informationstafeln zum Buchen-Lehrpfad von Viaso nach Monteviasco finden. Auf dem Weg durchqueren sie zwei weitere Lehrpfadgebiete über die Kohlenmeiler und über das regionale Pflanzenleben. Um auf die andere Talseite zu gelangen müssen sie mehrere Flüsschen durchwaten. Von hier führt der Pfad steil aufwärts zu der verlassenen Alpe Cortetti Alphütte, wo sie Informationen über die Felsgravuren finden können und sich in einem der Gehöfte ausruhen können. Etwas weiter dem Weg entlang informiert eine Tafel über die “Cantinotti”. Von dort führt der Pfad leicht ansteigend über eine Ebene und zwei Bäche auf einem schönen Grad über dem Val Veddasca und dem Lago Maggiore. Eine letzte Infotafel beschreibt die geologischen Hintergründe der Region. Wandern Sie runter nach Monteviasco, einem 1950 verlassenem Dorf, das nun wieder einige Bewohner hat. Zurzeit leben dort 12 Menschen ganzjährig.

Wegbeschreibung: Cinzia Summermatter



Landschaft:

Das Val Veddasca befindet sich im nördlichsten Teil der Provinz Varese. Es ist ein abgeschiedenes, wildes Tal mit zahlreichen Spuren einer ländlichen Berggemeinschaft. Archäologische Funde und prähistorische Wandmalereien deuten darauf hin, dass das Tal schon vor sehr langer Zeit besiedelt war (Quelle: ilvaresotto.it). Das ganze Val Veddasca ist ein NATURA2000-Gebiet (SIC IT2010016, Karte der Lebensräume, Beschrieb des Gebietes).


Fauna und Smaragdarten:

Insekten und Krebstiere: Cerambyx cerdo, Lucanus cervus, Euphidrias aurinia, Euplagia quadripunctaria, Astropotamobius pallipes
Fische: Barbus plebejus, Cottus gobio, Leuciscus souffia, Rutilus pigus
Vögel: Pernis apivorus, Milvus migrans, Circaetus gallicus, Circus cyaneus, Aquila chrysaetos,
Falco peregrinus, Tetrao tetrix, Alectoris graeca, Caprimulgus europaeus, Dryocopus martius, Anthus campestris, Lanius collurio, Emberiza hortulana, Bonasia bonasia

Fledermäuse: Myotis emarginatus

Weitere interessante Arten:
Säugetiere: Fuchs, Dachs, Gämse, Rothirsch, Wildschwein


Weitere Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt der Region:

- Roland Hochstrasser, Geografia del Malcantone: Studie über Natur und Landschaft der Region (regionemalcantone.ch/pdf/geografia.pdf)


Schutzgebiete, WWF-Smaragd-Kandiatsgebiete, NATURA2000:

- NATURA2000-Gebiet Val Veddasca
- Die Region ist ein prioritäres Schutzgebiet des europäischen Alpenprogrammes des WWF



WWF Tipps für Wanderer:

Wanderer sollten über eine Karte im Massstab 1:25’000 verfügen und jede Etappe sorgfältig planen. Empfohlen ist leichte, aber robuste Bekleidung und Ausrüstung. Sie sollten ausreichend Verpflegung und Getränke mit sich führen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, regionale und biologische Produkte von Bauernbetrieben oder Restaurants entlang des Weges zu probieren. Hinterlassen Sie keinen Abfall, pflücken Sie keine Blumen, nehmen Sie keine Steine mit und verlassen Sie die sicheren, markierten Wege nicht, damit die empfindliche Tier- und Pflanzenwelt nicht gestört wird.


Hinweis(e)

Sehenswürdigkeiten:

- Kirche “Madonna della Guardia” bei Alpone
- Tronchedo-Heiligtum in Curiglia
- Serta-Heiligtum in Monteviasco
- Häuser in Monteviasco

Eine Legende aus dem 16. Jhd. erzählt, wie das Dorf Monteviasco entstanden ist. Zu dieser Zeit war die Lombardei in Besitz der spanischen Krone. Vier Deserteure waren auf der Flucht und suchten Zuflucht im Valle del Monte Polà, wo sie anfingen Steinhäuser zu bauen. Den vier Junggesellen Delea, Morandi, Ranzoni und Casina fiel es schwer, allein und enthaltsam zu leben. Sie entschieden sich deshalb, für jeden von ihnen eine Jungfrau zu entführen. Dies jedoch führte dazu, dass die wütenden Bewohner von Curiglia gegen die Soldaten loszogen, um ihre Töchter zu befreien. Doch sie erlebten eine grosse Überraschung, als sie die jungen Frauen als Beschützerinnen der Häuser ihrer Entführer vorfanden. So wurde wieder Frieden geschlossen, der mit einem typischen Dorffest besiegelt wurde.
(Quellle: itinerariesapori.it/itinerario_valli_luinese/curiglia_monteviasco.htm)


Weitere Etappen

Anschlussetappe: Smaragdweg Tessin-Provinz Varese: Etappe 14
Vorgängeretappe: Smaragdweg Tessin-Provinz Varese: Etappe 12


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Orte an der Route: Monte Lema - Curiglia - Alpe Cortetti - Alpe Fontanella - Monteviasco. Bitte folgen sie den offiziell gekennzeichneten Wegen.


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Geschichte der Tour (B01384)

Erste Publikation: Dienstag, 15. April 2008

Letzte Aktualisierung: Freitag, 27. Februar 2015

Tour publiziert von: Presented by www.gps-tracks.com