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Der Sommernutzen der Alpberechtigten

Der Sommernutzen der Alpberechtigten

Tourenbeschreibung

Bergwanderweg bis Hinterstberg. Kürzester Übergang aus dem hinteren Eriz zum eindrücklichen Bergsattel der Sichle und durch das beidseits von jäh aufragenden Felsbändern begrenzte Justistal an die lieblichen Gestade des Thunersees. Im Justistal langer Abschnitt auf Hartbelag.

Von der Bus-Endstation Innereriz/Säge den Talgrund auf dem rechts abzweigenden Strässchen nach Geissegg queren. Den wuchtigen Talabschluss bilden die jähen Felsbänder am Hohgant im Osten und die Solflue im Süden. Ein etwas ruppiger Weg führt durch Wald und über Weiden durch die Flanke des Sulzigrabens steil aufwärts über Under Schöriz zur Hütte von Ober Schöriz. Bei Pkt.1470 am Fuss des Burstmassivs leitet ein rauer Pfad, mehrere Runsen querend, direkt zum längst sichtbaren Passübergang hinauf. Faszinierend ist die eigenartige Gesteinsschichtung der Sieben Hengste mit der dunklen Molasse im tiefer gelegenen Teil und dem darüber liegenden hellen Kalkgestein. Die Sage erzählt von den tierischen Helfern des hl. Beatus -sieben feurigen Hengsten - die eines Tages wild durchs Justistal geprescht seien. Alle Ermahnungen des Heiligen zur Mässigung hätten nicht gefruchtet. Da hätte sich der fromme Mann bekreuzigt, den Hengsten einen Felsblock entgegen geschleudert und mit Donnerstimme gerufen: «Halt - e Ritz!» (eine Rüfe, eine Mure), worauf die Pferde zu Stein erstarrt seien - und das Eriz seinen Namen erhalten hätte. Die Form der Sichle verkörpert ihren Namen. Die Sattelung wurde zur Eiszeit von einem Seitenarm des Aaregletschers trogförmig ausgeschliffen. Prächtiger Ausblick zum Niesen im Süden und nordwärts ins waldreiche Eriz. Durch lockeren Baumbestand und über offene Alpweiden fällt der Passpfad zum schön gelegenen Oberhofner hinunter. Ein asphaltiertes Alpsträsschen führt in den Talboden des Justistales nach Hinterstberg, wo nach der Legende der hl. Justus, ein Begleiter des hl. Beatus, als Einsiedler gelebt haben soll. Immer nahe des Grönbachs gehts nun durch den von mächtigen Felsbändern flankierten Talboden über Gross Mittelberg talauswärts. Bei den verzierten Käsespeichern des Spicherbergs findet jeweils Ende September der berühmte, viel besuchte Käseteilet statt. Von der Grönhütte aus quert die Waldstrasse zweimal den Bach, bevor sie sich an der rechten Talflanke zum Gütsch hinunter zieht. Hier geniesst man einen wunderschönen Ausblick über den Thunersee. Wieder hält der Weg bachwärts und führt diesem entlang hinunter nach Merligen am Thunersee.


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Orte an der Route: Innereriz - Ober Schöriz - Sichle - Grönhütte - Merligen


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Geschichte der Tour (B12074)

Erste Publikation: Mittwoch, 15. Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 12. März 2015

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH