Zur Startseite
Die Wanderung führt durch abwechslungsreiche Lands

Die Wanderung führt durch abwechslungsreiche Lands

Rotelsee

Rotelsee

Blick auf Simplon Dorf

Blick auf Simplon Dorf

Beim Hohliecht

Beim Hohliecht

Blick auf Simplon Dorf

Blick auf Simplon Dorf

Tourenbeschreibung

Der Höhenweg Simplon-Süd führt vom Simplon-Hospiz in südöstlicher Richtung zum Rotelsee. Vom See steigt man auf gut markiertem Weg in Richtung Süd. Wir queren die Westflanke des Hübschhorns und eine beeindruckende Alpenflora begleitet uns: Männertreu, Massliebchen, Studentenröschen, Geflecktes Knabenkraut, Arnika, Alpenaster usw. Im Spätfrühling zieht sich ein Teppich von blühenden Alpenrosen bis hinunter zur weiten Passmulde mit dem Baralhaus und Stockalpers Altem Spittel. Vorbei an kleinen Bergseen erreichen wir den Aussichtspunkt Hohliecht mit der Sendeantenne. Hier ist der Wendepunkt für Spaziergänger.
Der Weg biegt nun um eine felsige Kante hinein in die Hohweng, die Südwestflanke des Hübschhorns. Der weite Talkessel südlich des Simplon zieht uns in den Bann. Felsnelken, Bärentrauben, Wacholder und junge Lärchen säumen den typischen Südwalliser Trockenhang. Der Pfad führt dann direkt zwischen den Sockeln eines Starkstrommasten hindurch. Hier muss man den Weg gerade aus wählen. Rechts hinunter führte der alte Weg ins Tal. Mal auf - mal ab - erreichen wir die Schäferhütte bei der Balma und überqueren den Walibach und sind nun in der Alpe Hohmatta, Zeit für eine Rast. Die üppige Vegetation und das Panorama in voller Drehung zwischen Breithorn und Fletschhorn laden dazu ein.
Kurz vor den zwei Holzhütten in der Hohmatta weist ein Wegweiser talwärts (Variante A). Wir ziehen aber weiter in gleicher Richtung Hohbielestaful. Der Weg steigt durch den alten Bergwald leicht an, vorbei am Galibodu und erreicht bald eine Flurstrasse. Sie führt uns von der alten Stockmauer unter die Lawinenverbauungen am Glatthorn und weiter ins Kar der Chesselchumma auf 2200 Meter, den höchsten Punkt der Wanderung. Am Ende der Strasse fällt der schmale Fussweg nach unten. Beim Wegweiser am Südostfuss des künstlichen Lawinenschutzwalls ziehen wir in gleicher Richtung weiter zum Hobielustaful. In der trockenen Steinlandschaft überrascht uns plötzlich ein erfrischender Brunnen. Weiter geht's zum Rastbalkon Hobielustaful. Die üppige Alpenflora geht hier unter dem Anblick der Fletschhorn-, Lagginhorn- und Weissmiesflanken mit den drohenden Hängegletschern fast verloren. Diesen Bergriesen zu Füssen öffnet sich das Laggintal und bietet seine einsame Schönheit für die weitere Tageswanderungen an.
Wer hier noch die Energie aufbringt, steigt den Weg weiter hinauf zur Felskante am Alpjerbidi hoch über der gähnenden Gondoschlucht (Wanderzeit 35 min. Aufstieg 180m). Die zusätzliche Anstrengung lohnt sich. Der Ausblick in die Schlucht und in das benachbarte Ossola ist beeindruckend.
Wir kehren um und gehen auf dem gleichen Weg zurück bis Hobielustaful und weiter auf dem guten Zickzackweg durch den Chastelbergwald. Auf zirka 1700m quert der Wanderweg eine Forststrasse. Kurz vor dem Erreichen der Nationalstrasse in der letzten Linkskehre nimmt man die neu erstellte Abkürzung hinunter auf die Brücke der Zufahrtsstrasse nach Simplon Dorf. Dies stiehlt dem Wanderer die letzte Waldschlaufe hinunter in die Wiesenlandschaft, erspart ihm aber 1 km Asphaltstrasse und den Wiederaufstieg vom Chrummbach ins Dorf. Eine Stärkung in einem der preiswerten Restaurants ist in jedem Fall verdient.


Variante(n)

Variante A: In Hohmatta, kurz vor den zwei Holzhütten, weist uns ein Wegweiser talwärts. Der Weg fällt nun über die Flurstrasse hinunter zum Weiler Egga gegenüber dem Stausee. Vor den Maiensässtafeln Ta und Bodumatta findet man wohltuende Abkürzungen durch den Bergwald hinunter zum Weiler Egga mit einer Postautohaltestelle. Es lohnt sich aber den letzten Teil über den Stockalperweg nach Simplon Dorf zu wandern. Gesamtstrecke: 10.5 km, Gesamtdauer: 3.5 h, Gegenrichtung: 4 h.

Variante B: In der Hohmatta, kurz vor den zwei Holzhütten, weist ein Wegweiser talwärts (Variante A). Wir ziehen aber weiter in gleicher Richtung nach Alpjerbidi. Der Weg steigt durch den alten Bergwald leicht an, vorbei am Galibodu und erreicht bald eine Flurstrasse. Sie führt uns von der alten Stockmauer unter die Lawinenverbauungen am Glatthorn und weiter ins Kar der Chesselchumma auf 2200 Meter, den höchsten Punkt der Wanderung. Am Ende der Strasse fällt der schmale Fussweg nach unten. Beim Wegweiser am Südostfuss des künstlichen Lawinenschutzwalls wählen wir den aufsteigenden Weg nach links zum Alpjerbidi. Der schmale Gebirgspfad ist gut markiert und wanderfreundlich. Nach mündlichen Überlieferungen soll hier oben der erste Weg über den Simplon geführt haben. Ziemlich genau in südöstlicher Richtung der Höhenkurve 2200 folgend gelangen wir über die anmutige Rot Chumma zum Alpjerbidi. Die üppige Alpenflora geht auf diesem Wegstück unter dem Anblick der Fletschhorn-, Lagginhorn- und Weissmiesflanken mit den drohenden Hängegletschern fast verloren. Diesen Bergriesen zu Füssen öffnet sich das Laggiital und bietet seine einsame Schönheit für weitere Tageswanderungen an. Doch beim Aussichtspunkt Alpjerbidi erscheint plötzlich eine neue Welt. Vor unseren Füssen öffnet sich die über 1000 m tiefe Gondoschlucht, wo nur mehr Adler, Steinböcke und Gämsen ihr zu Hause haben. Auch wenn es beim ersten Tiefblick unmöglich scheint, durch diese Felswände führt ein gut begehbarer Gebirgspfad. Seine Benützung erfordert jedoch Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Wer zweifelt, nehme lieber den Weg zurück über Hohbielestaful nach Simplon Dorf, wie in Variante C beschrieben. Der Bergweg führt in nordöstlicher Richtung vorerst fast ebenen Weges verlaufend durch die Alpjerwäng bis nach zirka 700 m der kurze aber steile Zickzackweg hinunter nach Alpjen/Egga führt. Hier mündet der Weg in eine asphaltierte Alpstrasse. Auf diesem Strässchen steigt man nun hinunter zur Postautohaltestelle Alte Kaserne (Museum) an der Simplonstrasse. Teilweise kann der alte Saumpfad als Abkürzung benutzt werden (Wegweiser beachten). Gesamtstrecke: 16.5km, Gesamtdauer: 6.5 h, Gegenrichtung: 7.5 h.

Variante C: Abstecher von der Hauptour auf das Alpjerbidi. Vom Aussichtspunkt nehmen Sie den unteren Weg zurück in Richtung Simplon Dorf (Abstecher ca. 1 h).


Erstelle einen eigenen Tourenbericht

Wie froh wäre man selbst schon gewesen, man hätte von einer Tour oder einem Gebiet einen Tipp oder Hinweis gehabt.

Sei die erste Person, die zu dieser Tour einen Bericht verfasst! Ein Bericht ist in 3 Minuten erstellt - Du kannst damit eine Tour entscheidend aufwerten und Anderen helfen.



Orte an der Route: Simplonpass - Hohliecht - Hohmatta - Hohbielestafel - Simplon Dorf


Webcams

Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit November 2017)

13050

Einblendungen

Listen-Anzeige (ohne GEO-Map) der Tour zusammen mit anderen Touren
1562

Detail-Tourenaufrufe

Anzeige der Detailinformationen der Tour (z.B. diese Seite)
74

Begehungen

Bezüge des Tourenblattes
19

Mobile-Bezüge

Mit der GPS-Tracks iPhone oder Android App

Popularitäts-Index

Verglichen mit allen anderen Wanderungen in der Region Wallis

Geschichte der Tour (U00588)

Erste Publikation: Dienstag, 21. Februar 2017

Letzte Aktualisierung: Dienstag, 18. April 2017

Tour publiziert von: Presented by www.brig-simplon.ch

Tourencharakter

Distanz: 11.9 km | Zeitbedarf: 3½ h
Aufstieg: 451 m | Abstieg: 974 m
Höchster Punkt: 2199 m.ü.M.

Schwierigkeit T2 Bergwandern

Drucken, Daten

Siehe auch

Brig Simplon Tourismus AG
Bahnhofstrasse 2
3900 Brig
Tel.: +41 (0)27 921 60 30
E-Mail: info@brig-simplon.ch
Internet: www.brig-simplon.ch