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Tourenbeschreibung

Beim Stadtturm beginnt einer der drei Rundgänge von Baden. Dieser Weg führt Sie durch die mittelalterlichen Gassen vorbei an typischen Cafés die Sie zum Geniessen von Badener Spezialitäten wie Spanischbrödli, Badener Chräbeli oder Badener Steine einladen.

1 Stadtturm
Der Stadtturm aus dem 15. Jh. mit seinen farbig glasierten Dachziegeln in den Stadtfarben weiss, rot und schwarz, ist das Wahrzeichen von Baden und einer der imposantesten mittelalterlichen Türme der Schweiz. Er steht unter Eidgenössischem Denkmalschutz. Von 1846 -1984 wurde der Turm als Gefängnis verwendet.

2 form + wohnen, ehemaliger Gasthof Engel
Das alte Wirtshausschild erinnert an den Gasthof Engel. Hier wurden die Pferde versorgt, die zusätzlich gemietet und vorgespannt werden konnten, um die schweren Fuhrwerke von der Holzbrücke über den steilen Aufstieg der Unteren und Oberen Halde in die Stadt hinaufzuziehen.

3 Löwenplatz
Der Platz leitet seinen Namen vom ehemaligen Gasthaus Löwen ab (heute Zigarrengeschäft). Der klassizistische Brunnen erhielt die Löwenskulptur erst 1918 vom Badener Künstler Hans Trudel. Einst fand auf dem Platz der Fischmarkt statt und im Mittelalter wurden hier auch die öffentlichen Gerichtsverhandlungen abgehalten.

4 Weite Gasse
Die Weite Gasse war Marktplatz und gutbürgerlicher Wohnraum und wurde vom Stadtbach durchflossen. Im Mittelalter wurden Haus- und Gewerbeabfälle einfach auf die Gassen und Plätze oder in den Stadtbach geworfen. Der Bach diente deshalb auch der Stadtreinigung, in dem man ihn staute und ihn nachher die Gasse überfluten liess.

5 St. Niklausstiege
Die Stiege ist die kürzeste Verbindung zwischen der Stadt und der Ruine Stein.

6 Ruine Stein
Die Ursprünge des Schlosses gehen auf das Jahr 1000 zurück und es war nach den Kyburgern ab 1263 im Besitz der Habsburger. Bei der Eroberung des Aargaus 1415 durch die Eidgenossen ging die Burg in Flammen auf. Von 1658 - 1670 wurde die Ruine von den Badener Bevölkerung gegen den Widerstand Zürichs nochmals stark ausgebaut. 1712, im Laufe des 2. Villmergerkrieges, musste Baden unter dem Druck der reformierten Siegermächte Zürich und Bern das Schloss schleifen. Zur Demütigung der katholischen Stadt Baden wurde aus den Steinen dieses Wahrzeichens die reformierte Kirche beim Bahnhofplatz errichtet.

7 St. Niklauskapelle
Die Kapelle war Hofkapelle der Habsburger. Sie blieb bei der Eroberung des Aargaus erhalten. Bei der zweiten Eroberung 1712 wurde sie von den abgefeuerten Kugeln der Zürcher erheblich beschädigt und dann wieder saniert.
Noch immer wird hier eine Messe gefeiert, am 6. Dezember, dem «Samichlaustag».

8 Haus Zum Wilden Mann
Das Haus ist eines der ältesten Steingebäude der Stadt und birgt im Kern ein mittelalterliches, turmartiges Wohnhaus. Im 15. Jh. wurde es nach Osten und Süden erweitert sowie einige Wohnräume mit Wandmalereien geschmückt.
Das Haus war einst Absteigequartier der kaiserlichen Gesandten. Später verlor es seinen Glanz und wurde offizielle Herberge für durchziehende Handwerksgesellen.

9 Ehemaliges Reformiertes Pfarrhaus
Der ursprünglich traufständige, spätgotische Bürgerbau wurde 1725/26 durch die regierenden Berner mit einem Schaugiebel versehen. Es war das Wohnhaus des ersten ansässigen reformierten Pfarrers von Baden.

10 Cordulaplatz
Hier stand der Mellingerturm, der Südausgang der Stadt, welcher 1874 abgebrochen wurde. Während des Zürichkrieges am 22. Oktober 1444, dem Namenstag der Hl. Cordula, versuchte eine Vortruppe der Zürcher, Baden einzunehmen. Die mutige Badener Bevölkerung schlug jedoch den Feind in die Flucht. Heute findet zu Ehren der Hl. Cordula jedes Jahr eine Gedenkfeier statt.

11 Haus Zum Paradies
Der Bau entstand Anfang des 17. Jh.. Das Paradies war Treffpunkt hoher ausländischer Diplomaten. So beispielsweise 1714 während des europäischen Friedenskongresses, der nach dem Spanischen Erbfolgekrieg in Baden stattfand. Im Innern des Hauses gibt es grossartige Renaissance- und Frühbarockstuben mit Kassettendecken, Getäfer und Buffets. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

12 Bernerhaus
Der giebelständige Barockbau wurde 1676 als Machtdemonstration von den Bernern erbaut. Bis 1798 war er Absteigequartier der Berner Tagsatzungsgesandten.

13 Kirchplatz
Auf dem Kirchenvorplatz stand bis 1864 das von der ungarischen Königin Agnes um 1349 gegründete Hl. Geist-Spital. Königin Agnes war die Tochter des Habsburger Königs Albrecht, der 1308 in Königsfelden ermordet wurde.
Ein prachtvolles, spätgotisches Holzkreuz erinnert an den Friedhof, der bei der Kirche war. Auf der Nordseite der Kirche befindet sich ein bemerkenswertes, zweigeschossiges Renaissance-Gehäuse mit einer vollplastische Ölbergdarstellung von 1624. Das Gehäuse ist jedes Jahr nur zwischen Karfreitag und Auffahrt geöffnet.

14 Sebastianskapelle
Die Sebastianskapelle, die dem Pestheiligen St. Sebastian geweiht ist, wurde Anfang des 16. Jh. als Totenkapelle über einer bestehenden Beingruft gebaut. Die Kapelle war in die alte Stadtmauer einbezogen.

15 Katholische Kirche «Mariae Himmelfahrt»
Die Kirche wurde auf den Grundmauern einer spätkarolingischen und einer romanischen Anlage in den Jahren 1457 - 1460 und 1490 erbaut. Der Chor und das Turmuntergeschoss stammen aus dem 14. Jh. Die erste Barockisierung fand 1612 - 1617 statt. Aus dieser Zeit sind das bedeutende Hochaltarbild und die Passionsbilder erhalten. Die zweite Barockisierung fand von 1696 - 1698 statt. Aus ihr stammen die Stuckaturen und Prophetenbildnisse an den Hochwänden. Die klassizistischen Stuckatur Decken, die Altäre, Beichtstühle, Bänke sowie die Kanzel sind von 1813/14 und 1829.

16 Ehemaliges Zeughaus
Das Haus wurde 1614 gebaut. Das monumentale Renaissanceportal mit Reliefschmuck ist von Bartholomäus Cades, der auch die Ölbergdarstellung und das Kirchhofkreuz bei der katholischen Kirche schuf. Die ziervolle Bogenvergitterung und die Beschläge der Türflügel sind Arbeiten von Badener Schlossmeistern des 17. Jh..

17 Rathaus
Das Gebäude wurde 1497 an Stelle eines älteren Ratsgebäudes errichtet. Im zweiten Obergeschoss befindet sich der Tagsatzungssaal der alten Eidgenossenschaft.

18 Amtshaus
In der zweiten Hälfte des 16. Jh. wurde das Haus auf dem Unterbau eines im 14. Jh. erbauten Doppelgebäudes (Markthaus und Salzspeicher) errichtet. Die spätklassizistische Fassadengliederung (1878) stammt vom Badener Architekten Kaspar Joseph Jeuch. 1985 - 1987 wurde das Haus völlig ausgekernt. Hinter der Fassade verbirgt sich ein moderner, neuer Innenaufbau. evtl. streichen.


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Orte an der Route: Stadtturm - Löwenplatz - Ruine Stein - St.-Niklaus-Kapelle - Cordulaplatz - Sebastianskapelle - Stadthaus - Amtshaus


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Geschichte der Tour (B05132)

Erste Publikation: Donnerstag, 26. Januar 2012

Letzte Aktualisierung: Dienstag, 31. März 2015

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH