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Eichbühl bei Grossdietwil

Eichbühl bei Grossdietwil

St.Urban

St.Urban

Das weltbekannte Chorgestühl von St.Urban

Das weltbekannte Chorgestühl von St.Urban

Unterwegs im Rottal

Unterwegs im Rottal

Die Rottaler Wässermatten, letzte Vertreter ...

Die Rottaler Wässermatten, letzte Vertreter ...

... dieser uralten Bewirtschaftungsform

... dieser uralten Bewirtschaftungsform

Grossdietwil

Grossdietwil

Zell

Zell

Tourenbeschreibung

Vor der eindrücklichen Barockfassade des ehemaligen Zisterzienserklosters St. Urban beginnt die Wanderung durch das Rottal der drei Kantone. (Eine Führung durchs Kloster, die prachtvoll renovierten Gebäude mit dem Festsaal, der Klosterbibliothek, dem herrlichen Treppenaufgang und so weiter, sollten Sie sich für später vormerken.)

Der erste Teil der Route verläuft auf dem Grenzpfad Napfbergland, einem 85 Kilometer langen Fernwanderweg, der von St. Urban über den Napf bis auf das Brienzer Rothorn führt. Durch das Tor neben dem Gasthof Löwen führt der Weg vorbei an den Türmen der Kirche durch das Klosterareal. Einen kurzen Abstecher in die Kirche mit dem weltberühmten geschnitzten Chorgestühl sollten Sie sich jedoch nicht entgehen lassen.
Vorbei an den Weihern und einem kurzen Stück entlang der Kantonsstrasse geht es hinauf zum Gutsbetrieb Gross Sonnhalden. Auf der Höhe öffnet sich Ihnen der Blick ins Tal der Rot und gegen den Norden zur Jurakette. Im Grosswald folgen Sie dem Grenzpfad durch einen tief eingeschnittenen historischen Hohlweg. Nach dem Waldausgang befindet sich rechts die rundliche Kuppe Isehuet, eine eiszeitliche Geländeform der Sie noch mehr begegnen werden. Sie sollten sich die Zeit für einen kurzen Abstecher auf die Kuppe nehmen.
Hier verlassen Sie den Grenzpfad und wandern weiter durch den Grosswald zum Sagenloch. Nach dem steilen Aufstieg durch den Stempechwald – hier gibt es Felsen mit Versteinerungen zu finden - können Sie die bequeme Höhenwanderung geniessen. Über Ärpolingen gelangt man zum Hof Bellevue, wo man, wie der Name sagt, bei klaren Verhältnissen eine gute Sicht vom Säntis bis zu den Berner Alpen und zum Jura geniesst. Über den Toteboden steigen Sie durch den Wald hinunter nach Grossdietwil. Halten Sie die Augen offen, vielleicht entdecken Sie am Wegrand Waldorchideen.
Vorbei am bekannten und markanten Gasthof Löwen führt der Weg durch den Talboden und dann wieder hinauf auf die Höhe des Steinbären. Hier steht ein riesiges steinernes Kreuz. Nun folgt der zweite Teil der Höhenwanderung. Sie führt Sie in vielen Kehren durch Feld und Wald in südlicher Richtung bis zum Weiler Schönentüel. Kurz vor Ende des Mühliwaldes steht das Jagdhaus «Thürst» mit Brätelstelle.
Zwischen Schönentüel und Zeller Wald liegt bei der noch jungen Linde die sagenumwobene Steinige Welle, welche erst vor wenigen Jahren wieder aus dem Bernbiet an ihren angestammten Platz zurückgeholt wurde. Von da aus beeindruckt die Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Richtung Nord-Westen sieht man die Hohwacht und weitere Hügel des Oberaargaus. Durch den Zellerwald geht es hinunter zum Bahnhof Zell.


Sehenswürdigkeiten:

Kloster
Klosteranlage St. Urban, erbaut 124-1526, Wiederaufbau nach Feuersbrunst ab 1513; Barockkultur ab Mitte 17. Jh., Klosteranlage mit Kapitelsaal, Bibliothek, grossem Festsaal und Orangerie, Kirche mit weltberühmtem geschnitztem Chorgestühl.

Matten
Die Rottaler Wässermatten gehören zu den letzten Vertretern dieser uralten Bewirtschaftungsform in der Schweiz. Sie sind im Bundesinventar der schützenswerten Landschaften enthalten.

St.Johannes
Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, 1880/81 erbaut; ältester Teil des romanischen Turms von 1315.

Loewen
Gasthaus Löwen, 1810 erbaut, erstmals erwähnt 1415.

Burgruine
Die Burg Grünenberg war im Mittelalter eine imposante Anlage und beeindruckt noch heute. 1992 bis 1998 wurden die Mauerreste auf dem Schlossberg saniert, und der wertvolle Boden der Burgkapelle aus St.-Urban-Backsteinen erhielt einen neuen Schutzbau.

St.Martin
Pfarrkirche St. Martin, 1801-1803 erbaut.

Pfarrhaus
Pfarrhaus 1683 erstellt, barocke Gartenanlage.


Variante(n)

Variante A: Sie folgen beim Isehuet weiter dem Grenzpfad Napfbergland und gelangen hinunter in den Talboden des Rotbaches. Die Wässermatten an der Rot gehören zu den Landschaften von nationaler Bedeutung. Der natürliche mäandernde Lauf der Rot, durchgehend mit dichter Baumhecke bestockt, bildet exakt die Kantonsgrenze Luzern/Bern. Beim Punkt 528 befindet sich ein Rastplatz. Sie folgen weiter dem Grenzpfad hinauf und durch den Wald bis zum Babeliplatz. Ein kleiner Abstecher zur Burgruine Grünenberg lohnt sich auf jeden Fall. Beim Babeliplatz, einer grossen Waldlichtung, befindet sich ebenfalls ein Rastplatz. Hier verlassen Sie den Grenzpfad und folgen dem Wanderweg hinunter nach Grossdietwil wo Sie wieder auf die Hauptroute stossen. Entweder Sie folgen dieser oder steigen an der Haltestelle ins nächste PostAuto.

Variante B: Wenn Sie die Wanderung abkürzen möchten, zweigen Sie beim Punkt 739 Schwandmatt ab und folgen dem markierten Wanderweg hinunter nach Fischbach. Hier ist eine Postautohaltestelle.


Hinweis(e)

Für den PW-Benützer befindet sich vor dem ehemaligen Kloster ein grosser gebührenfreier Parkplatz. Vom Endpunkt der Wanderung in Zell erreichen Sie - falls nötig - mit dem PostAuto bequem wieder den Ausgangspunkt der Wanderung in St.Urban.


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Orte an der Route: St.Urban - Sonnhalden - Berghof - Sagenloch - Ärpoldingen - Riken - Grossdietwil - Steinbären - Schönentüel - Zell


Webcams

Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit Dezember 2015)

10511

Einblendungen

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1404

Detail-Tourenaufrufe

Anzeige der Detailinformationen der Tour (z.B. diese Seite)
23

Begehungen

Bezüge des Tourenblattes
45

Mobile-Bezüge

Mit der GPS-Tracks iPhone oder Android App

Popularitäts-Index

Verglichen mit allen anderen Wanderungen in der Region Luzern

Geschichte der Tour (B00465)

Erste Publikation: Donnerstag, 8. Dezember 2005

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 22. Januar 2014

Tour publiziert von: Presented by www.willisau-tourismus.ch

Tourencharakter

Distanz: 24 km | Zeitbedarf: 7 h
Aufstieg: 534 m | Abstieg: 534 m
Höchster Punkt: 762 m.ü.M.

Schwierigkeit T2 Bergwandern

Drucken, Daten

Siehe auch

Regionales Verkehrsbüro
Hauptgasse 10 / Postfach 3241
6130 Willisau
Tel: +41 (0)41 970 26 66
www.willisau-tourismus.ch
info@willisau-tourismus.ch

Viele Informationen zum Grenzpfad finden Sie im Kultur- und Landschaftsführer oder unter www.grenzpfad.ch
Dort können Sie den Führer und weitere Unterlagen bestellen. Erhältlich sind der Führer und weitere Unterlagen beim Regionalen Verkehrsbüro Willisau. Das Büro hält auch Unterlagen zum Rottal und zu St. Urban für Sie bereit. Informationen zu St. Urban, zum Rottal und zur Burg Grünenberg finden Sie auch unter www.st-urban.ch
www.lebendigesrottal.ch
und www.gruenenberg.ch