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Gubel

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Moränen

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Menzingen

Menzingen

Tourenbeschreibung

Die erste gesicherte Erwähnung des Namens Menzingen findet man im Einsiedler Urbar von 1217/22: Meincingin. Bevor die vielen versprengten Höfe und der Weiler zum Dorf wurden, sprach man schlicht vom Berg und von den Leuten vom Berg. Alois Staub schildert in seinem Buch erlebtes und geschichtliches aus seinem Heimatdorf. Von der Prägung durch das Christentum, von Schlachten und der Besetzung durch Franzosen, von der Entstehung des Dorfkerns mit der Strassenbahn, welche Menzingen mit Zug verbunden hat, von der Qualität als Kurort mit ehemaligem Urseeli sowie von Sagen und Hexengeschichten ist die Rede. Das Buch ist bei der Gemeindekanzlei Menzingen erhältlich.

Menzingen: Im Dorfkern lädt die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, erbaut 1625, zum Besuch ein. Besonders sehenswert sind Deckenund Altargemälde, Chrützen (mit Wappen versehene Plätze der Menzinger Geschlechter), Rieger-Orgel sowie das kunstvoll geschnitzte Renaissance-Hauptportal des Gotteshauses.

Frohbüel – Bumbachmatt: Wegkreuze sollen hauptsächlich an die Endlichkeit des Menschen erinnern und zu einem kurzen Gebet auffordern. Der praktische Wert liegt in der Orientierungshilfe. Oft hiess es zum Beispiel: Gehen Sie geradeaus bis zum zweiten Kreuz, dann links/ rechts abbiegen. Die Kreuze sind von verschiedener Beschaffenheit und Ausgestaltung. Meist wurden Jesus, Symbole der Liebe oder Wappen als Schmuck gewählt.

Bolzli: Das alte Bildstöckli, versteckt zwischen zwei Kastanienbäumen, wurde durch ein Neues ersetzt, wo die ursprüngliche Madonnenfigur wieder eine Heimat fand.

Kreuzweg zum Gubel: Der Ende 19. Jahrhundert errichtete Kreuzweg wurde 1981 restauriert. Die Bronze-Reliefs von Sr. Caritas Müller, Cazis GR, begleiten Sie auf dem Weg zum Gubel mit seiner historischen Bedeutung und grossartigen Aussicht.
Kloster Maria Hilf, Gubel – Findlingsgarten: Im Kapuzinerinnen-Kloster Maria Hilf leben Schwestern ihre religiöse Berufung in einem Leben des Gebets. Die Klosterkapelle mit ihren schönen Malereien ist öffentlich. Läuten Sie an der Klosterpforte und erstehen Sie Klosterkrapfen, hausgemachten Likör, gesegnete Kerzen oder weitere Andenken. Der dazugehörige Bauernhof verkauft Geissenkäse und andere Produkte im Hofladen. Beim Gasthof befindet sich ein Findlingsgarten, der die Wanderschaft der Steine während der Vergletscherung der Menzinger Landschaft dokumentiert. (Broschüren im Gasthaus)

Rotenbach – Bergli: Der Weg führt nun talwärts entlang mehrerer Wegkreuze. Obwohl diese manchmal mitten im Feld stehen, verlief einstmals ein wichtiger Verbindungsweg daran vorbei und ist deshalb von verkehrshistorischer Bedeutung. Oft sind Wegkreuze zum Dank vor abgewehrtem Unglück oder Verschonung vor Krankheiten von Privatpersonen gestiftet worden. Auch wurde ihnen Schutz vor bösen Geistern nachgesagt. Ein Naturweg bis zur Kiesgrube «Betlehem» bietet eine spektakuläre Aussicht auf den Zugersee. Nach Überqueren der Kantonsstrasse folgen Sie der Fahrstrasse durch den Wald zum Lassalle-Haus.

Bad Schönbrunn – Lassalle-Haus: Das einstige Kurhaus mit mineralreichem Quellwasser wurde 1929 als Exerzitienhaus des Jesuitenordens übernommen. Seit dem Neubau ist das Lassalle-Haus Ort lebendiger Spiritualität und Bildungsstätte für interreligiösen Dialog und für verantwortungsvolles Handeln. Der Zutritt zur Kapelle ist – mit Ausnahmen – möglich. Die sehenswerte Parkanlage mit seltenem Baumbestand lädt zum Verweilen ein. (Cafeteria mit Selbstbedienung, Buchladen)

St. Bartholomäuskapelle Schönbrunn: Hinter dem alten Kurhaus Bad Schönbrunn steigt ein schmaler Fussweg zur St. Bartholomäuskapelle an. Diese wurde vermutlich Ende des 13. Jahrhunderts neben einem Nonnenkloster erbaut. Eine spannende Geschichte um einen Schatz zur Gründung und weitere historische Angaben finden sich in der Kapelle. Die wunderschöne Aussicht auf die Stadt Zug und die Lorzentobel-Brücke, welche von einem Sandsteinkreuz am ehemaligen Säumerweg nach Baar bewacht wird, ist einmalig.

Hündlital – Edlibach: Ein Pfad führt durch saftige Wiesen mit geschwungenen Hügeln und Senken, die typisch für Menzingens Moränenlandschaft sind. Weiter geht’s zum Weiler Hündlital und Edlibach.(Restaurants)


Hinweis(e)

Fahrstrassen und Naturwege. Kinderwagen möglich,
schwierig Bergli bis Betlehem.
Keine Beschilderung vorhanden. Der Weg führt über Privatgrund.
Wir bitten um entsprechende Rücksichtnahme.


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Orte an der Route: Menzingen - Frohbüel - Bumbachmatt - Bolzli - Kreuzweg zum Gubel - Kloster Maria Hilf, Gubel - Findlingsgarten - Rotenbach - Bergli - Bad Schönbrunn - Lassalle-Haus - St. Bartholomäuskapelle - Schönbrunn - Hündlital - Edlibach


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Geschichte der Tour (B04172)

Erste Publikation: Dienstag, 15. Februar 2011

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 12. April 2017

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by Outdooractive GmbH