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Tourenbeschreibung

Der Wehratal-Erlebnispfad begleitet den Fluss von der Quelle bis zur Mündung und behandelt in mehr als 30 Stationen die mit der Wehra verbundenen Phänomene. Die Bandbreite reicht von der Biologie, Geologie und Ökologie über die Forstwirtschaft, Verkehrsgeschichte und den Tourismus bis hin zur gewerblichen Nutzung des Wassers. Sogar Aspekte der Volksfrömmigkeit und die reiche Sagentradition sind thematisiert.

Die erste Station befindet sich bei der Quelle der Wehra auf einer Höhe von 1100 m im Berglewald am Südwesthang des Schwarzen Stocks.
Da die obere Hohwehraschlucht nicht begehbar ist, macht der Erlebnispfad einen kleinen Umweg zur Station 2, zum sogenannten Ibacher Kreuz. Es zeugt von der Todtmooser Wallfahrtstradition.

Der Erlebnispfad führt dann hinab in die reizvolle Hohwehraschlucht. An deren Ausgang liegt die Station 3, die sich um Bierbrauer, Färber und Weber dreht.

Der Wehratal-Erlebnispfad folgt dem Wanderweg durch die attraktive Wallfahrts- und Tourismus-Gemeinde Todtmoos. Die Wallfahrtskirche mit ihren barocken Türmen, die historischen Wallfahrtsstände und die gepflegten Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Es lohnt auch ein Blick in das am Rande des Erlebnispfades liegende Museum «Heimathus». Die Station 4 zum Thema Wallfahrt und Tourismus befindet sich im Neuen Kurpark.

Weiter geht es bis zum Sportplatz. Man sieht hoch oben das neue «Reha-Zentrum Todtmoos – Klinik Wehrawald» (Station 5 zur Geschichte des Todtmooser Kurwesens). Im Todtmooser Ortsteil Glashütte erinnert eine Schautafel des Glasträgerwegs an die Geschichte der Schwarzwälder Glasproduktion (Station 6).

Das nächste Ziel ist Todtmoos-Au. Beim Sägewerk Zumkeller befasst sich die Station 7 mit Holzfällern und Köhlern. Todtmoos-Au ist aber auch der Heimatort des Schwarzwald Pioniers Gottfried Zumkeller. An ihn erinnert am südlichen Ortseingangsschild die Station 8.

Unterhalb von Todtmoos-Au beginnt die Wehraschlucht mit ihren bizarren Felsformationen. Hier liegt ein Bannwaldgebiet, das zu den attraktivsten Waldlandschaften zählt (Station 9, Ehwaldhütte). Erklärungen zur Geologie und dem Gamswild findet man auf der Tafel zur Station 10 bei der Felsenhütte, über Natur- und Landschaftsschutz bereichtet die Station 11 an der Heuelhütte und Interessantes über die Geschichte des Bannwaldes erfährt man an der Station 12 bei der Sandhütte.

Ein Seiteneinstieg kann von der Landstrasse Wehr-Todtmoos (Parkplatz Ehwaldbrücke) erfolgen. Hier handelt die Station 13 vom Bau der Wehratalstrasse um 1850. Den besten Einstieg in den Ehwaldbereich bietet die am Wanderparkplatz neben dem Damm des Wehra-Stausees gelegene Station 14 mit der allgemeinen Information über den Bannwald.

Die Station 15 zur Funktionsweise des Kavernen- und Pumpspeicherwerks der Schluchseewerk AG liegt auf der Krone des Staudamms. Unterhalb des Stausees informiert am Vereinsheim des Angelsportvereins Wehr Station 16 über den Fischbestand in der Wehra. Im Stadtgebiet von Wehr beginnt die intensive Nutzung der Wehra durch Industrie und Gewerbe. Den Anfang macht die Färberei Hummel (Station 17). Es folgt rasch die Station 18 über Webteppiche aus Wehr.

Die Station 19 liegt bei der Weberei der BRENNET AG. Sie behandelt den Übergang vom alten Wehrer Eisenwerk zur Textilproduktion Mitte des 19. Jahrhunderts. Wem die Informationen nicht ausreichen, kann über den Storchensteg in die Wehrer Innenstadt bummeln und einen Blick in das Werksmuseum der Brennet AG (Öffnungszeiten und Gruppenführungen beim Kultur- und Verkehrsamt Wehr) werfen.

Am Storchensteg zweigt ein Weg ab zur Burgruine Werrach. Er führt zum Sagenpfad am Schlössle, der als Station 20 auf 13 mannshohen Stahlreliefs Sagen aus dem Wehratal präsentiert. Vom Storchensteg führt der Wehratal-Erlebnispfad zum Alten und Neuen Schloss der Herren von Schönau mit dem Stadtmuseum, dem Walther-von-Klingen-Brunnen und dem Glockenspiel.

Die Station 21 liegt hinter der alten Eisenbahnbrücke. Hier hat die Papierfabrik Lenz 1912 ein Kleinkraftwerk erbaut. Vorbei am bäuerlichen Wehrer Stadtteil «Enkendorf» führt der Wehratal-Erlebnispfad zum alten Stauwehr der Färberei Herosé (Station 22), wo 1835 die Geschichte der fabrikmässigen Textilproduktion im Wehratal begann.
Über einen kleinen Umweg geht es hinauf zum Dinkelberg. Seine Bedeutung als Natur- und Kulturraum wird an der Station 23 beschrieben. Es folgt die Station 24 in der Knebelhalde, wo bis 1955 Gibsabbau betrieben wurde. Weiter abwärts liefert die Station 25 Einsichten in die Geologie des Dinkelberges.

Ganz in der Nähe verläuft der Brennet-Kanal mit der Station 26 zum Thema «Das Kanalsystem der Wehra». Nun gelangt man zum Humbelaufstieg. Gleich am Beginn steht die erste Granitsäule des Kreuzweges am Humbel (Station 27).

Bis zur Mariengrotte (Station 28) fallen der Kreuzweg und der Wehratal-Erlebnispfad zusammen. Ganz in der Nähe malte Hans Thoma eine Ansicht des Dorfes Öflingen.

Die Station 29 oberhalb der Brennet AG handelt von einem Pumpspeicherwerk, das Anfang der 1920er Jahre auf dem Humbel erbaut wurde. Der Erlebnispfad führt hinunter zu den Fabrikgebäuden der Buntweberei Brennet AG mit der Station 30.

Die letzte Station 31 liegt im Natur- und Vogelschutzgebiet an der Mündung der Wehra in den Hochrhein.


Hinweis(e)

Um Orientierungsprobleme zu vermeiden und eine einfache Streckenplanung zu ermöglichen, ist der Wehratal-Erlebnispfad von der Quelle bis zur Mündung ausgeschildert.

Der Erlebnispfad ist fast durchgängig mit Kinderwagen befahrbar (außer zwischen Station 2 und 3 sowie zwischen Station 8 und 15).
Für Rollstuhlfahrer gibt es einige befahrbare Strecken. Bitte erkundigen Sie sich bei den Tourist Infos. Sie erhalten dort nähere Auskünfte.


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Orte an der Route: Wehraquelle - Ibacher Kreuz - Todtmoos - Glashütte - Au - Wehraschlucht - Pfeifershöhe - Ehwaldhütte - Wehra Stausee - Wehr - Ölfingen - Brennet Wehramündung


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Geschichte der Tour (B01726)

Erste Publikation: Mittwoch, 22. Oktober 2008

Letzte Aktualisierung: Dienstag, 18. Februar 2014

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by GEO-Tracks GmbH