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Schule und Mehrzweckhalle von Vella

Schule und Mehrzweckhalle von Vella

Badesee Davos Munts

Badesee Davos Munts

Casa Cresta, Vignogn

Casa Cresta, Vignogn

Anbau mit Bushaltestelle, Vrin

Anbau mit Bushaltestelle, Vrin

Telefonkabine, Vrin

Telefonkabine, Vrin

Stiva da Morts (Totenstube), Vrin

Stiva da Morts (Totenstube), Vrin

Schlachthof Mazlaria, Vrin

Schlachthof Mazlaria, Vrin

Mehrzweckhalle von Vrin

Mehrzweckhalle von Vrin

Geissenalp Parvansauls, Vrin

Geissenalp Parvansauls, Vrin

Tourenbeschreibung

Diese 16 Kilometer (6 km können auch mit dem Postauto zurückgelegt werden) lange Wanderung führt zu den interessantesten zeitgenössischen Bauten im nach wie vor bäuerlich geprägten Tal des Lichtes. Das Tal überrascht und begeistert mit zahlreichen Werken gleich einiger Vorreiter der international viel beachteten so genannten «Bündner Schule» und ihrem Stil des «Neuen Regionalismus». Mit Peter Zumthor, Gion A. Caminada und dem Architekturbüro Bearth & Deplazes ist nicht nur ein wesentlicher Teil, der aus einem guten halben Dutzend Ateliers bestehenden Vorzeigegruppe der neuen Entwicklung vertreten, sondern mit Zumthor auch deren geistiger Vater. Letzterer hat internationales Renommee erlangt durch Bauten wie der Kapelle Sogn Benedetg oberhalb von Sumvitg, der Therme Vals oder dem Kunsthaus Bregenz, sowie mit Projekten für das Ausstellungs- und Dokumentationszentrum «Topografie des Terrors» in Berlin und dem Diözesanmuseum in Köln.

«Die Bündner Schule»
Obwohl obige Etikettierungen in der Architekturszene umstritten sind, belegt allein ihre Existenz eine äusserst beachtenswerte und auch beachtete Entwicklung der Baustile im Bergkanton seit den frühen 80er Jahren. Experten sprechen von einer der vitalsten Architekturregionen Europas. Ob man nun einen einheitlichen Stil, oder gar eine «Schule» zu erkennen glaubt oder nicht, unbestritten sind diverse Gemeinsamkeiten: Das Eingehen auf landschaftliche Besonderheiten, regionale Lebensstrukturen und die Auseinandersetzung mit lokalen Bautraditionen und –materialien kennzeichnen einen grossen Teil der bemerkenswerten Bündner Neubauten. Viele versuchen an die Tradition anzuknüpfen, ohne sie zu kopieren oder – wie im Chaletstil oft beobachtet – zu verniedlichen. Vielmehr sind die Architekten an einer Weiterentwicklung des Architekturerbes unter Einbezug von internationalen Einflüssen interessiert. Die «neue» Bauart soll als solche zu erkennen sein und auch ihre Wurzeln durchschimmern lassen. Sie ist weit entfernt von der in den siebziger und achtziger Jahren allgemein verbreiteten, protzenden Kontrastarchitektur, welche sich von den traditionellen Bauten vor allem unterscheiden wollte. Oftmals bemerkt man eine Strenge in der Ausformung der Bauten, die keinen Schnörkel erlaubt, die es auch verbietet, die verwendeten Materialien anders zu zeigen, als sie sind, um die ihnen eigentümliche Sinnlichkeit hervorzuheben: der Beton bleibt grau oder schwarz, selten einmal rot lasiert, das Holz möglichst unbehandelt, nur gewachst, der Verputz kaum gefärbt. Die Beschränkung auf die klassischen, «natürlichen» Baustoffe Holz und Beton ist ästhetisch, aber auch wirtschaftlich bedingt.
Die sinnliche Stossrichtung der Architekten hört aber nicht beim Material auf, sondern versucht oftmals «das Leben», «die Lebendigkeit» an sich zu erspüren und in die Baugestaltung einfliessen zu lassen. Ihre Qualität gibt sich in der Fassade ebenso wie in der oftmals originellen inneren Gliederung der Räume und Einbauten zu erkennen. Den Gebäuden soll man ihren Zweck ansehen dürfen, ja, ihn erspüren können bis hin zu einer naturerlebnishaften Empfindung. Gleichzeitig soll sich ihre Funktion an den Bedürfnissen der Bewohner oder Benutzer ausrichten. Keinesfalls will man den Menschen eine Hausform aus ästhetischen Gründen aufzwingen. Das Gebäude soll seine Aufgabe erfüllen, für das Individuum, die Gemeinschaft, die Dorfstruktur, gleichzeitig aber in seiner Funktion durch ästhetische Aspekte beseelt sein.

Die Wanderroute
Die Wanderung beginnt in Vella, einem der schönsten Dörfer der Val Lumnezia oder des Lugnez, wie es auf Deutsch genannt wird. Zu besichtigen ist der preisgekrönte («Guter Bau in Graubünden») An- und Neubau des Schulhauses durch Bearth & Deplazes und der Umbau der Ustria de Mont durch Zumthor. Über einen Höhenweg mit herrlichen Ausblicken auf das ganze Tal führt die Wanderung am künstlichen Badesee Davos Munts vorbei nach Vignogn. Ausserhalb des Siedlungsverbandes in hoher, isolierter Aussichtslage an einem steil abfallenden Hügel liegt das im Jahre 2001 von Gion A. Caminada erbaute Haus «Casa Crestas». Hauptmerkmal dieses Objektes ist seine Einbettung in die Topografie. Der Sockel ist als gestufte Betonschale ausformuliert und folgt dem natürlichen Hangverlauf. Weiter unten im Dorf befindet sich das ehemalige Schulhaus, welches in ein Begegnungszentrum umgewandelt wurde. Die «Sentupada, casa da vacanzas, sport e cultura» mit ihrer ausgeprägten schieferartigen Farge erinnert an den Lugnezer Schieferfels. Nach diesem Abstecher ins Dorf wandern Sie auf dem markierten Weg zurück nach Nulaus und von dort auf dem Höhenweg nach Lumbrein (6.5km), wo weitere Um- und Ausbauten zeitgenössischer Architekten besichtigt werden können: Die Casa Communala (Gemeindehaus) und das Wohnhaus Capaul-Donau. Danach bewegt man sich zu Fuss oder per Postauto (Variante A) nach Vrin, dem architektonischen Highlight der Wanderung, wo neben Zumthors Neubauten der Bäckerei und des Café Caminada das umfassende Schaffen Gion A. Caminadas zu besichtigen ist. Das Werk des einheimischen Architekten recht von den zahlreichen Ställen über die Totenstube bis hin zu Schlachthaus und Mehrzweckhalle.

Caminada-Land Vrin
Im Gegensatz zu Zumthor konzentriert sich Caminada stark auf seine Heimatgemeinde, wo er die meisten Bauarbeiten durchführt und nach einer von ihm erstellten Bauordnung koordiniert. Die Qualitäten seiner Eingriffe liegen einerseits in der innovativen, konstruktiven und formalen Weiterentwicklung der traditionellen Holzbauweise, die speziell die Möglichkeiten der lokalen Handwerker und Ressourcen berücksichtigt und andererseits im sensiblen Umgang mit der Landschaft, sowie in der behutsamen Ergänzung und Weiterentwicklung der Dorfstrukturen. Seit Anfang der 90er-Jahre erbringt Caminada den Beweis, dass eine an lokalen Traditionen orientierte und auf die Bewahrung der ortstypischen Identität abzielende Architektur Anforderungen der heutigen Zeit gerecht werden kann und dabei keineswegs ins Folkloristische abgleiten muss. 1998 erhielt Vrin den Wakkerpreis für die vorbildliche Integration neuer landwirtschaftlicher Gebäude ins Ortsbild.



Beschrieb zu den einzelnen Architekturbauten:

Ustria de Mont, Vella
Das Café de Mont wurde 1970 von Peter Zumthor im Auftrag der Schwestern Babetta und Antonia de Mont umgebaut. Zumthor erinnert sich an einen unbeschwerten Entwurf. Decke und Wände sind plastisch gegliedert. Eine abgedrehte, von Brüstungsmauern begleitete Treppe leitet in den rückwärtigen Garten über.


Schulhaus und Mehrzweckhalle in Vella
Die Schulanlage aus den fünfziger Jahren wurde 1997 von den Architekten Bearth und Deplazes um einen Zimmertrakt und eine multifunktionale Turnhalle erweitert, die eine hofartige Mitte ergeben. Die Anlage wurde von den Bündner Fachverbänden 2001 als «Guter Bau in Graubünden» ausgezeichnet.

Der erste Eindruck vom am talseitigen Dorfrand von Vella liegenden Schulkomplex wirkt auf viele wie ein Schock: Zwei gewaltige, fast fensterlose Giebelwände entwachsen unvermittelt dem sanft gewellten, leicht abschüssigen Wiesengelände und ziehen mit Macht die Aufmerksamkeit an sich. Herb mutet die strenge und prägnante Form des klar gegliederten Baukörpers an, rigide die Gleichförmigkeit in der Anordnung der riesigen, tiefliegenden Fenster. Es drängt sich der Eindruck auf, die malerische Umgebung habe die Architekten zu einer heftigen, ja unversöhnlich harten Gegenreaktion provoziert.
Freilich – der erste Eindruck täuscht. Wer ein waches Auge hat, kann in Vella Entdeckungen machen, die ein vorschnelles Urteil nicht bloss abmildern, sondern ins Gegenteil verkehren: Die herbe Anmutung des Gebäudes erklärt sich zum einen aus den funktionalen Anforderungen, die das hier erstmals realisierte Energiekonzept mit sich bringt. Zum anderen griffen Bearth und Deplazes bei der Gestaltung auf Elemente zurück, die einer bedeutenden regionalen Bautradition verpflichtet sind und den zunächst so befremdlichen Bau am Ende doch an den Ort binden. So ist etwa die strenge Form der Dächer, welche auf den im Dorf obligaten, weiten Dachüberstand verzichtet, von den in der ganzen Region verbreiteten jahrhundertealten Steinbauten inspiriert. Umstritten hingegen sind die zwecks Annäherung zwischen alt und neu zurückgestutzten Dächer der alten Schulhäuser.

Das sonnige Lokalklima erlaubte es, ein innovatives, die Sonnenwärme passiv ausnutzendes Energiekonzept zu realisieren. Da die Grundlage des Konzeptes in möglichst viel unverkleideter, Wärme speichernder Masse im Inneren und einer effektiven äusseren Wärmedämmung kombiniert mit einer grossflächigen Öffnung des Gebäudes für die Nutzung der Sonnenstrahlung liegt, konnte auf eine konventionelle Heizung verzichtet werden. Eine einfache mechanische Luftumwälzung genügt selbst im Winter.
Zwingenderweise bestimmen diese funktionalen Anforderungen die äussere wie innere Gestalt des Gebäudes. Die Architekten demonstrieren aber darüber hinaus, wie Gestaltungswille und Zweckdienlichkeit ineinander greifen können. Als Paradebeispiel hierfür darf die multifunktionale Rippendecke aus Beton im Schulhaustrakt dienen: Die Rippenstruktur vergrössert Oberfläche und Volumen, um Sonnenwärme ideal aufzunehmen und zu speichern, verbessert gleichzeitig die Raumakustik und schlägt auch noch eine formale Brücke zu den traditionellen Holzbalkendecken. Die abgeschrägten, weiss gestrichenen Fensterlaibungen verweisen plakativ auf trichterförmige Fensterformen alter Bündner Steinhäuser und verstärken die plastische Wirkung der schlichten Gebäudeblöcke. Mit ihrem Farbkontrast zum ockerfarben lasierten Wandverputz kennzeichnen sie ihn als dünne Haut, welche die massive innere Betonstruktur durchscheinen lässt. Vor allem aber verlängert die Abschrägung der Fensterlaibungen die Einstrahldauer des Sonnenlichtes. Dieses wird bei Bedarf von innenliegenden Jalousien mit umgekehrt angebrachten Lamellen an die wärmespeichernde Decke reflektiert. Im Sommer schützen helle, äussere Segeltuchstoren vor zu viel Sonnenwärme.
Zu den überzeugenden Aspekten der Schulanlage zählen auch die Auswahl, Komposition und Behandlung der verwendeten Materialien. Besonders im Inneren entwickelt das spröde Gebäude dadurch unversehens einen Charme, dem man sich kaum entziehen kann. Das Beton mit seiner feinen, fast samtigen Oberfläche, der graugrüne Gneis aus Restposten des nahen Valser Thermalbadbaus als Natursteinboden und das Holz für Fensterrahmen, Bänke, Treppengeländer, Türen und Wandschränke bilden einen Materialdreiklang, der dem Schulhaustrakt ein bisweilen heimeliges Gepräge gibt.


Badesee Davos Munts, Degen
Mit der Realisierung des künstlichen, aber naturnahen Badesees Davos Munts oberhalb von Vattiz ist 1995 eine Sommerattraktion entstanden, die im Kanton Graubünden als einmalig gelten darf. In Absprache mit Umweltschutzorganisationen wurde ein Badesee in einem Feuchtbiotop angelegt. Davos Munts heisst so viel wie «hinter den Hügeln» und nicht etwa «hinter dem Mond». Der See ist behutsam in eine geschützte Geländekammer mit herrlicher Aussicht eingebettet. Mit seinen über 4000m2 ist er nur das Herzstück einer aussergewöhnlichen Erholungsanlage mit Sportmöglichkeiten für Jung und Alt. Davos Munts lädt ein zum Schwimmen und Sonnenbaden, zum Spielen und Verweilen, zum Picknicken und Promenieren, aber auch zum nächtlichen Zeltabenteuer. Selbst ausgesprochenen Naturfreunden wird eine breite Palette von Möglichkeiten angeboten, denn die Badeanlage grenzt an ein Naturschutzgebiet mit verzweigten Wasserläufen, Flachmooren, Magerwiesen und einem Feuchtbiotop. Neben dem Badeplausch ist auch das Zelten im oberen Teil der Liegewiese zu einer Attraktion geworden.

Der künstliche Badesee zeigt, wie sich Tourismus ökologisch und ökonomisch sinnvoll fördern lässt. Bei seiner Realisierung wurden der wirtschaftliche Nutzen und der Schutz der Alpen gleichwertig gewichtet.


Casa Crestas, Vignogn
Das 1999-2001 erstellte Wohnhaus wurde mit dem Architekturpreis «Gute Bauten in Graubünden 2001» ausgezeichnet. In ihrer Würdigung schrieb die Jury:
«Das Gebäude liegt ausserhalb des eigentlichen Dorfverbandes in hoher, heute noch isolierter Aussichtslage an einem steil abfallenden Hang. Das bekannte Bild des Chalets wird mit einem Haus gebrochen, das den Strickbau neu interpretiert. Dem alpinen Klima setzt es Schutzdächer und Schiebeläden entgegen. Beheizbare und kalte Räume lösen sich ab; die Loggien können bei guter Witterung dank verschiebbarer Glasfenster über das Jahr hin genutzt werden. Bemerkenswert ist die ideenreiche Erschliessung des viergeschossigen, breit gelagerten, giebelständigen Gebäudes mit überraschenden Ausblicken und Raumfolgen. Grundlage ist ein «raumplanerisches» Konzept, wie es von Adolf Loos her bekannt ist. Auch der Innenausbau manifestiert und versammelt eindrücklich und in grosser Differenziertheit das Wissen, das sich der Architekt mittlerweile in Sachen Holz und Holzbau angeeignet hat.» Mit räumlichen und konstruktiven Strategien wurde hier versucht, eine Begegnung des Gebäudes mit der Topographie entstehen zu lassen. Die Bezüge zwischen Raum und Landschaft überschneiden sich in horizontalen und vertikalen Ebenen. Es bleibt einem selbst überlassen, über welchen Weg man den höchsten Punkt des Hauses erreichen will. An mehreren Orten besteht die Möglichkeit «hinauszusteigen». In einem kompakten Körper ist sowohl die Stube als auch die Garage untergebracht. Beheizte und kalte Räume wechseln sich ab. Eine Herausforderung bestand darin, die Tücken des Strickbaus in dieser anspruchsvollen Lage zu meistern. Bewusst wurde die skulpturale Ausdruckskraft der Konstruktion eingesetzt: Die Idee des Hauses als Schatztruhe.


Sentupada, Casa Lumnezia, Vignogn
Keine Frage, was dem Betrachter an der Sentupada in Vignogn, dem neuen Ferienhaus für Sport und Kultur, als Erstes auffällt: die beinahe schwarze Fassade des früheren Schulhaustraktes, ein kräftiger Kontrapunkt, den Architekt Gion A. Caminada und Mitarbeiter Timon Reichle da mit ihrer neuen Farbgebung für das Gebäude in die Dorflandschaft gesetzt haben. Ungewöhnlich und mutig – aber Mut war in Vignogn auch nötig, als es darum ging, eine Zweckänderung für das seit 2003 nicht mehr genutzte Dorfschulhaus zu bestimmen. Im Februar 2004 genehmigte die Einwohnerschaft ein Projekt für knapp 1,7 Millionen Franken. Im Juni starteten die Bauarbeiten, und dieses Wochenende nun konnte die Sentupada, das Ferienhaus für Sport und Kultur, eröffnet werden, nach Kirche und Gemeindehaus «das drittwichtigste Gebäude im Dorf», wie Gemeindepräsident Robert Casanova ausführte. Natürlich sei die Gemeinde dabei auch ein Risiko eingegangen – die Investition ist kein Pappenstiel, und trotz grosszügiger auswärtiger Hilfe hat man das Finanzierungsziel gemäss Casanova bis jetzt nicht erreichen können. «Wir hoffen nun, dass die Sentupada auch genutzt wird» – als Tagungs-, Veranstaltungs- und Ausstellungsort. Was man im Ferienhaus für Sport und Kultur alles nutzen kann, zeigt ein Rundgang durch das Gebäude. Schulzimmer sind zu Seminar- und Essräumen umgebaut worden, im Dachgeschoss finden sich Schlafsäle, in einem neu eingefügten Verbindungsbau zwischen dem Schulhaus und der benachbarten Gemeindehalle hat Caminada zusätzliche Schlafzimmer und sanitäre Einrichtungen untergebracht, und die Halle selbst verfügt jetzt über eine fest eingebaute Bühne, die auch von den Dorfvereinen benutzt wird. Eine neue Küche wird später ebenfalls zur Ausrüstung des Hauses gehören.
Gut 40 Personen können in der Sentupada nächtigen, rund 40 bis 60 haben in den Essräumen Platz. «Wir können hier Bedürfnisse abdecken, wie es sonst in der Val Lumnezia nicht möglich ist», erklärt Caminada. Was ihm an der Sentupada aber besonders gefällt, ist die neue Einheit, in der sich der Bau von aussen präsentiert: Aus einem heterogenen Komplex ist ein homogenes Gebäude mit einer charakteristischen, an eine Bergkette erinnernden Silhouette geworden. Zur starken Farbe gesellt sich eine starke Form. Und, wenn der Mut der Einheimischen denn mit zahlreichen Sentupada-Gästen belohnt wird, bald auch neue Stärke für die Kleingemeinde Vignogn.


Wohnhaus Capaul-Donau, Lumbrein
Das Wohnhaus für eine Bauernfamilie liegt im Dorferweiterungsgebiet des östlichen Siedlungsrandes. Der zum Betrieb gehörige Grossstall steht unweit des Wohnhauses. Das Gebäude orientiert sich in Volumetrie, Grundrissanlage und Erscheinung an den Formen des traditionellen Hausbaus. Die konsequente formale Zurückhaltung und sorgfältige konstruktive Ausbildung machen dieses Haus zu einem Beispiel unprätentiösen Bauens.


Casa communala, Lumbrein
1983 verkaufte Duri Capaul der Gemeinde ein verlassenes Wohnhaus, das zum Gemeindehaus umgebaut wurde. Die Auflagen des Verkäufers waren unter anderem eine Architekturverpflichtung von Peter Zumthor und die Schaffung eines Kulturraumes. Das 1987 eröffnete Gebäude ist ein markanter Beitrag zum Thema Alt und Neu geworden. An der Eingangsfassade und im vorderen Teil des Gebäudes ändert sich, abgesehen vom neuen Eingang, wenig. Der gemauerte Bereich in der Mitte könnte Überrest eines ehemaligen Wohnturms sein. An der rückwärtigen Fassade bringt eine grosse, annähernd quadratische Fensteröffnung Licht in den zum Foyer umgebauten Gebäudeteil hinein. Dieses Foyer ist auch für die Aufnahme kleinerer Ausstellungen bestimmt. Ein vergrösserter Eingang auf der einen und grosse Fensteröffnungen auf der anderen Seite zeichnen das ehemalige Wohnhaus als nunmehr öffentlichen Bau aus.


Caminada-Stall am Rand von Vrin
Am Anfang von Caminadas Arbeit stand das Bemühen um die Erhaltung des Ortsbildes und um den Schutz der Kulturlandschaft. Die enormen Umwälzungen, welche die Entwicklung des Agrarsektors seit Jahrzehnten prägen, sind an Vrin – selbst wenn es dem auswärtigen Besucher zunächst anders erscheinen mag – nicht spurlos vorübergegangen. Die Vergrösserung der landwirtschaftlichen Betriebe, ihre zunehmende Technisierung und Mechanisierung, weckt auch hier das Bedürfnis nach neuen, modernen und meist grösseren Ökonomie- und Stallgebäuden. Statt diese nun aber, wie an so vielen Orten geschehen, irgendwie - mit den billigsten Baumarkt-Materialien und ohne den geringsten architektonischen Anspruch - und irgendwohin - in der Regel ausserhalb der alten Dorfstruktur inmitten der Landschaft - zu bauen, versuchte man in Vrin seit Anfang der neunziger Jahre einen anderen Weg zu gehen und die Bauern im Dorf zu halten. Es zeigte sich, dass viele der bestehenden Ökonomiegebäude durch Umnutzung und Erweiterung den neuen Bedürfnissen der Landwirtschaft angepasst werden konnten. Unvermeidliche Neubauten hingegen errichtete man unmittelbar am Ortsrand und verhinderte so eine planlose Zersiedelung der umgebenden Landschaft. 1998 zeichnete der Schweizer Heimatschutz die Gemeinde für ihre vorbildliche Ortsplanung mit dem Wakker-Preis aus.

Der Architekt Caminada beschäftigt sich regelmässig mit modernen Weiterentwicklungen des traditionellen Strickbaus. Wände aus massiven, horizontal geschichteten Balken, deren Enden sich überkreuzen und durch diese feste Verbindung für die Aussteifung des Gebäudes sorgen, sind dessen Merkmale. Für den Stallbau hat er seit 1996 einen Systembau entwickelt, der neben Vrin auch in weiteren Dörfern der Talschaft Anwendung findet. Auch dieser Systembau basiert auf dem «Strick», beziehungsweise auf seiner früher im Stallbau üblichen Variante, bei der aufeinander geschichtete Rundhölzer bis auf den Eckverbund mit vertikal angeordneten Brettern verschalt wurden. Die wesentlichen Merkmale der alten Bauweise, das Prinzip des Schichtens und das Spannungsverhältnis zwischen Wandverschalung und der an den Ecken sichtbaren Konstruktion, versuchte Caminada zu erhalten und in ein flexibles, einfaches und preiswertes Baussystem zu transformieren. Die Rundhölzer ersetzte er durch einen aus Holzbalken gefertigten, 1.25 Meter hohen und bis zu 12 Meter langen Rahmen, der das Grundelement seines neuen Systems bildet. Im Gebäudeinneren wird die aufeinander geschichtete Rahmenkonstruktion mit Spanplatten verkleidet, die einerseits der Aussteifung dienen und andererseits eine geschlossene Wandfläche ergeben. Die Aussenhülle entsteht, wie bei den alten Ställen und Scheunen, durch Verkleidung der Systemelemente mit rohen Brettern.


Anbau mit Bushaltestelle, Vrin-Cons
Der 1997 erstellte Anbau an ein traditionelles Strickhaus dient zugleich als öffentliche Bushaltestelle. Er ist eines von vielen Beispielen im Dorf für die moderne Adaption des Strickbaus durch den ansässigen Architekten Gion A. Caminada. Seit Anfang der neunziger Jahre erbrachte er hier mit einer Reihe von Bauten den Beweis, dass eine an lokalen Traditionen orientierte und auf die Bewahrung der ortstypischen Identität abzielende Architektur Anforderungen der heutigen Zeit gerecht werden kann und dabei keineswegs ins Folkloristische abgleiten muss.
Wie bei den meisten seiner Bauten arbeitet Caminada auch bei diesem Anbau mit Holz und muss sich hierbei nicht einmal auf die Tradition berufen. «Holz», so sagt er, «ist eben da» und hat sich hier seit Jahrhunderten bewährt. Als einziger Baustoff, der in der Umgebung gleichsam natürlich vorkommt, steht es preiswert und in ausreichender Qualität zur Verfügung. Zudem wissen sowohl die einheimischen Handwerker, als auch die Bauern damit umzugehen. Und schliesslich sind in Vrin dank der geringen Luftfeuchtigkeit die klimatischen Voraussetzungen für seinen Gebrauch erwiesenermassen besonders günstig.
Bei seinen Holzbauten greift Caminada – soweit möglich und sinnvoll – auf die überkommenen und altbewährten Konstruktionen zurück. Allerdings belässt er es nicht bei einer blossen Imitation. Ein Neubau soll sich zwar harmonisch in sein Umfeld einfügen, den Menschen durch Material und Konstruktion vertraut erscheinen, trotzdem aber, auch formal, als solcher erkennbar bleiben.


Telefonkabine bei der Post, Vrin
Ein Beispiel für die Kleinarchitektur von Gion A. Caminada ist die Telefonkabine inmitten des Dorfes. Entsprechend den übrigen Bemühungen im Dorf errichtete er statt eines Normgehäuses eine astreine Holzkonstruktion, die übers Eck gefügt und gestrickt ist und setzte sie auf einen Betonsockel. Der Zugang mit der Brüstung und das vorkragende Dach erinnern typologisch an Kirchenkanzeln der Mitte des 20. Jahrhunderts – unbeabsichtigt wie der Architekt sagt. Zufällig dürfte diese Konstruktion dennoch kaum sein, sondern – wie alle seine Bauten - ein Resultat von Caminadas Beobachtungen selbst der allerkleinsten Bedürfnisse und Gewohnheiten der Vriner Dorfbevölkerung. Mit seinen Bauten will er diesen Bedürfnissen Rechnung tragen und ihre Befriedigung unterstützen. Im Fall der Telefonkabine erhält das Telefonieren dank dem Zugang über das kanzelartige Balkonchen eine bewusstere, vielleicht schon rituelle Note. Dank seiner für Telefonkabinen gänzlich unüblichen Zweiteiligkeit aus Balkonchen und Telefonraum entwickelt das Häuschen - im Gegensatz zu den weit verbreiteten Glaskabinen - einen echten Charakter mit eigenem Ambiente. Die Holzwände schützen den Telefonierenden vor neugierigen Blicken und gönnen ihm etwas Privatsphäre. Die verglaste Türe hingegen erlaubt den Blick aus der Kabine auf das Zifferblatt des Kirchturms.


Stiva da morts (Totenstube), Vrin
Wie kann man die Vriner Tradition des Trauerns mit den heutigen Lebens- und Sterbensumständen verbinden? Mit der «Stiva da morts», der Totenstube unweit der Kirche von Vrin, hat Gion A. Caminada 2003 eine architektonische Antwort auf diese Frage formuliert.
An einem Gesprächsabend mit dem Architekten in der Entwurfsphase hat sich die Vriner Dorfbevölkerung gewünscht, einen Ort zu erhalten, der einen Wandel im Umgang mit den Toten in einer Zeit der Todesverdrängung unterstützen würde. Ein Paradeauftrag für Caminada, der immer wieder betont, dass ein Architekt in Abhängigkeit seiner Umwelt handeln sollte. Er ist davon überzeugt, dass nur wer sich auf die gesellschaftlichen Realitäten einlässt, diese auch steuern kann.
Erstes Ziel war es in Vrin also nicht, ein Haus fürs Abschiednehmen zu bauen, sondern einen gesellschaftlichen Wandel im Dorf hervorzurufen. Die Architektur dient Caminada in diesem Falle als Medium, um gesellschaftliche Realitäten zu überlisten. Er will, dass die Menschen wieder ein normales Verhältnis zum Tod aufbauen können, dass beispielsweise in der Trauer neben Momenten des Weinens auch Momente des Lachen möglich sind. Deshalb bietet seine «Stiva» unterschiedliche Eingänge und unterschiedliche Räume für das gemeinschaftliche Trauern: Im vom Friedhof her direkt zugänglichen oberen Geschoss liegt ein Aufenthaltsraum mit Küche. Hier ist bei einem Kaffe das Reden über den Tod möglich, aber auch das Lachen über die eine oder andere Anekdote aus dem Leben des Menschen, der diesmal hat gehen müssen. Eine kleine Treppe führt in den unteren Stock, wo sich der auch von der Strasse her zugängliche Aufbahrungsraum befindet, wo die Lebenden in Zwiesprache mit dem treten können, der da liegt.
Die «Stiva da morts“ ist eben mehr als nur eine Stube: Sie bietet die Möglichkeit des Rückzugs einerseits und der Gemeinschaftlichkeit andererseits. Die «Stiva» bietet Raum für die Toten und die Lebenden. Mit ihrer neuartigen Raumabfolge, macht die Totenstube einen Wandel in der Umgangsweise mit dem Tod erst möglich.

Der Bau ist, wie in der Gegend üblich, als moderner Strickbau ausgeführt. Caminada hat ihn als doppelten Strickbau mit doppelt ausgebildeten Eckkonstruktionen gebaut. Er gibt zwar zu, dass diese Konstruktionsart viel Holz verbraucht, doch, argumentiert der Architekt, das Holz stamme aus den Wäldern nahe Vrin und wurde von den eigenen Handwerkern in den Werkstätten im Dorf verarbeitet. Der Vriner Kreislauf ist damit geschlossen.
Das Besondere an diesem Bau manifestiert sich auch in der Behandlung der Aussenwände. Caminada hat sie mit Kasein, einer Mischung aus Quark und Kalk, bestreichen lassen. In mattem Weiss steht die Stiva da morts nun im Licht. Sie nimmt farblich nicht nur den Ton der nahen Kirche auf, sondern schimmert auch in jenem Madonnaweiss, das man von den Kirchenstatuen nicht nur in der Surselva kennt. Auch diese Holzstatuen wurden mit Kasein veredelt, dem Marmor der armen Leute. Eine Schellack-Lackierung der edel-rohen, warm anmutenden Räume sorgt für Kontrast zur kühlen Fassade.


Schlachthof «Mazlaria», Vrin
Zwei Ställe und der neue Schlachthof sitzen auf einer Hangkante unterhalb des Dorfs. Sie neigen ihre mit Blech gedeckten Pultdächer talwärts und stehen da, wo sie hingehören. 1998 erhielt Vrin den Wakkerpreis für die vorbildliche Einordnung neuer Landwirtschaftsgebäude ins Dorfbild.
Wegen ihrer dezentralen Lage ausserhalb des Dorfes suchte Architekt Caminada nach Möglichkeiten, den Gebäuden einen Bezug zum Kerndorf zu geben. Er fand sie im Material: Selbstverständlich im allgegenwärtigen Holz, aber auch im Bruchstein, der überall im Dorf anzutreffen ist. Daraus baute er 1998 das sockelartige Erdgeschoss des Schlachthauses. Dieses hebt die «Mazlaria» von den Ställen ab und zeigt das andere Innenleben an. Im Sockelgeschoss schlachtet der Metzger, zerlegt und kühlt das Fleisch, im hölzernen Obergeschoss wird es getrocknet. Caminada erkämpfte sich den Verzicht auf die für einen Schlachtraum sakrosankten, weissen Boden- und Wandfliesen und gestaltete ihn als glatten Betonkern.
Die Mazlaria erlaubt den Bauern, ihre Tiere vor Ort zu schlachten, den teuren Zwischenhandel zu umgehen und Fleischspezialitäten im Direktverkauf autonom anzubieten, die von A bis Z als einheimisch gelten dürfen. Die Vriner setzten nicht nur auf ein stimmiges Dorfbild, das sie selber, die Kulturtouristen und Greinawanderer erfreut, sondern sie wollen hier auch wohnen und arbeiten und stopfen deshalb ihre eigenen saftigen Würste.


Mehrzweckhalle, Vrin
1996 wurde die Mehrzweckhalle eröffnet, die Gion A. Caminada zusammen mit dem Churer Ingenieur Jürg Conzett entwickelt hat. Auf einer Hangkante gelegen, schliesst sich der mit einem Satteldach versehene Holzbau parallel an die gemauerte Schulanlage aus dem Jahre 1963 an. Die Halle erhebt sich über einem Betonsockel. Für die Binderkonstruktion wählten die beiden ein unterspanntes System, bei dem nur zwei Knotenpunkte – die Anschlüsse des Zugbandes – grosse Zugkräfte übertragen müssen. Die leicht gebauchte Anordnung des Zugbandes mit den dichten Ständern drückt die Binderstreben im Randbereich nach oben und reduziert dadurch die Biegemomente beträchtlich. Die Zugbänder bestehen aus je fünf Brettern von 24 mm Stärke, die sich problemlos in die gekrümmte Form biegen lassen. Das Äussere der grossen, von Schindeln ummantelten Kubatur ist schlicht gehalten. Bandförmige Fenster öffnen sich auf die Landschaft; vortretende, weiss gestrichene Kastenfenster gliedern die Längsfassaden.


Gemeindehaus, Vrin
Das Gemeindehaus, das 1991durch Gion A. Caminada umgebaut wurde, war ehemals ein Wohnhaus mit angebautem Stall. Der Stallteil wurde abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. So besteht das neue Gebäude aus einer alten und einer neuen Hälfte. Während das jüngere, helle Holz sich immer mehr dem bestehenden, von der Sonne dunkel gebrannten angleicht, werden die Unterschiede in Konstruktion und Grösse der Fenster bleiben und so von der neuen Nutzung zeugen.


Caffè und pasternaria, Vrin
Vom Dezember 1982 datieren die Pläne für den Neubau der Bäckerei und des Caffè Caminada in Vrin. Diese Pläne stammen vom Architekturbüro Peter Zumthor in Haldenstein. Nach diesen Plänen wurde nur die Grundstruktur des Gebäudes ausgeführt. Die Balkonbrüstungen und der Innenraum entstanden nach den Entwürfen Dritter.


Die Geissenalp Parvansauls, Vrin
Der 1992/93 von Gion A. Caminada erbaute Ziegenstall «stalla da cauras Parvansauls» wurde 1994 von den Bündner Fachverbänden mit dem Architekturpreis «Gute Bauten» ausgezeichnet. In ihrer Würdigung schreibt die Jury:
«Im Allgemeinen wird ein Ziegenstall als reine Nutzbaute betrachtet, die kaum einem Architekten anvertraut wird, wie dies bei Schuppen, Einstellhallen, Übergängen, Stützmauern und anderen Bauwerken der Fall ist, die nicht genügend vornehm sind, um eine ästhetische und gestalterische Qualität anstreben zu können.
Die Gemeinde Vrin und der Architekt Gion A. Caminada haben hingegen bewiesen, dass auch eine bescheidene Unterkunft für Geissen ein gutes Niveau erreichen kann, sei dies in der Einfügung ins Gelände, in der Einteilung und Gestaltung, wie auch in Bezug auf Funktion, Form und Material.
Der Geissenstall Parvansauls ist ein gültiger und zeitgemässer Beitrag an die Alpenarchitektur, sowohl in der ideologischen Haltung, wie auch in der planerischen und gestalterischen Ausführung. Er hat Beispielcharakter für all jene, die ähnliche Bauwerke zu realisieren haben. So kann verhindert werden, dass sich in den Bergen die Banalität der vulgären Nützlichkeit und der alpin-internationale Kitsch ausbreiten.»

Die Anlage besteht aus zwei deutlich getrennten Baukörpern. Die Unterteilung Wohnen und Oekonomie entspricht der tradierten Dorfstruktur. Der Stall, als eigentlicher Schutzbau für die wetterwendischen «cauras», schmiegt sich als langer Riegel mit Pultdach an den Hang. Das Satteldach der Hütte soll Wohnen repräsentieren, der Giebel schafft die Beziehung zum Tal.
Treue zum Ort: Holz und Stein sind die relevanten Materialien. Der Stall ist eine Stützenkonstruktion aus Rundholz, die unbehandelten Bretter haben Windschutzfunktion. Der Unterbau ist ein eigentliches Betonskelett, das die Geometrie des Gebäudes aufnimmt: Die Zwischenräume sind gefüllt mit Bruchsteinmauerwerk. Aber beides ist exakt getrennt: das Statische und das Füllende.


Variante(n)

Variante A: Von Lumbrein nach Vrin ist es fast angenehmer mit dem PostAuto zu fahren (erübrigt 6.4km langes marschieren entllang der Hauptstrasse).
Variante B: führt zum Geissenstall und zur Bushaltestelle Vrin-Cons (zusätzliche 4.5km und 219 Höhenmeter).


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Geschichte der Tour (B00624)

Erste Publikation: Mittwoch, 24. Mai 2006

Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 31. März 2016

Tour publiziert von: Presented by www.surselva.info

Tourencharakter

Distanz: 15.6 km | Zeitbedarf: 5 h
Aufstieg: 649 m | Abstieg: 649 m
Höchster Punkt: 1562 m.ü.M.

Schwierigkeit T2 Bergwandern

Drucken, Daten

Siehe auch

Surselva Tourismus AG
Info Val Lumnezia
Palius 32 D
CH-7144 Vella
Tel.: +41 (0)81 931 18 58
E-Mail: vallumnezia@surselva.info
Internet: www.surselva.info

Informationen erhalten Sie:
Bauen in Graubünden, Gantenbein Köbi, 1999
Bauwelt, April 1998
Gute Bauten in Graubünden 2001, Bündner Vereinigung für Raumplanung, BVR-Infomaitionen 2/01
Gute Bauten 1994 Graubünden, 1994
Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden, Erwin Poeschel Band IV, 1975
Kulturführer Val Lumnezia und Vals, Duri Blumenthal und al. 2000
Im Holzbauland Graubünden, Hochparterre, 10.2004, www.hochparterre.ch
Val Lumnezia, Haus-Siedlung-Landschaft, Fachhochschule beider Basel, 2005
Südostschweiz, Tageszeitung, 2002 und 2003, 2005

Weitere kulturell und historisch bedeutsame Bauten können Sie ersehen unter:
www.regiun-surselva.ch/Natur-Kulturfuehrer.122.0.html