Zur Startseite Gratis-Tourenführer mit über 7500 GPS-Touren und Karten-Overlays (MTB, Alpin, Ski, Transalp, Bike, Wandern, Velo, Mountainbike, ...)
Luftaufnahme von Fehraltorf

Luftaufnahme von Fehraltorf

Flugplatz Speck ca. 1960

Flugplatz Speck ca. 1960

Das Hungerseeli

Das Hungerseeli

Rütihof 1924

Rütihof 1924

Der südliche Blaupfeil

Der südliche Blaupfeil

Typisches Fabrikensemble

Typisches Fabrikensemble

Der Staldenweiher

Der Staldenweiher

Tourenbeschreibung

Fehraltorf ist nicht nur eine aufstrebende Agglomerationsgemeinde von Zürich. Unser Dorf besitzt eine lange und ereignisreiche Geschichte, die in vielen Häusern ihre Spuren hinterlassen hat. Wir haben auch sehenswerte Erholungs- und Naturschutzgebiete.

Die Natur- und Heimatschutzkommission der Gemeinde sowie die kantonale Denkmalpflege haben in den letzten Jahren zahlreiche bauliche Zeitzeugen Hinweistafeln geschaffen. Die Naturschutzgebiete sind einzig mit den bekannten grünen Begrenzungsmarkierungen versehen.

Erleben Sie Fehraltorf von einer neuen Seite. Nehmen Sie sich Zeit für einen grossen Rundgang um unser Dorf.

Vom Restaurant auf dem Flugplatz Speck (nicht Späck, Ziit-Spuure Tafel 33), der römische Gutshof (Tafel 39) lag auf dem Hügel unmittelbar hinter dem Hangar), fahren wir zunächst ca. 200 m gegen den Weiler Speck, um dann scharf rechts ins Maggiried abzuzweigen. Hier wurde im I. und II. Weltkrieg Torf abgebaut. Heute ist das Gebiet vollständig bewaldet. Bei der 3. Kreuzung biegen wir scharf rechts ab und fahren an der Waldlichtung Gsiig (Zeichen V) vorbei, einem Wasseraufstoss in einer Geländesenke (Tümpel ist heute meist ausgetrocknet und bedeckt durch ein Hochmoor). Wir setzen die Fahrt weiter und gelangen zu den Grabhügeln Lochweid (Tafel A, s. Foto 2), einer Begräbnisstätte aus der jüngeren Eisenzeit (Hallstattzeit). Am Hungerseeli vorbei, einem Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung (s. Foto 3), weiter zum 300-m-Schützenhaus gelangen wir schliesslich zum Pistolenschützenhaus am Burghügel und damit zur ehemaligen Burg Rüti, die sich auf der heute bewaldeten Kuppe befand (Tafel B, s. Foto 4). Details dieser Holzburg aus dem 10./11. Jahrhundert sind noch nicht erforscht worden. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Burg vom Edlen «Ruodigher» bewohnt wurde, dem Namensgeber für den alten Namen von Fehraltorf, nämlich «Rüegglisaltdorf». Über den Weiler Rüti (Ziit-Spuure Tafel 44, s. Foto 5) radeln wir gegen das Dorf über den Bahnübergang. Beachten Sie bitte auch den Sodbrunnen im Weiler Rüti auf der anderen Strassenseite, wenn Sie auf der Zürcherstrasse nach rechts abzweigen. Unmittelbar nach der Brücke über die Kempt biegen wir nach links in die Undermülistrasse ab, an der die ehemalige Undermüli stand. Von ihr ist aber nichts mehr sichtbar (Ziit-Spuure Tafel 22, Tafel an der Mülistrasse). Die Kläranlage rechter Hand (Ziit-Spuure Tafel 23) passieren wir und fahren weiter, bis wir am Ende des Industriequartiers angelangt sind. Dann wenden wir uns auf dem Feldweg nach rechts der Kempttalstrasse zu. Auf ihr fahren wir 100 m gegen das Dorf, um schliesslich von der viel befahrenen Strasse links zum Bauernhof «Im Brand» abzuzweigen. Auf der ansteigenden Strasse fahren wir nur ca. 50 m weit und nehmen halblinks (nicht erster Weg links) den Säumerweg, welcher weiter zum Brandholz aufsteigt. Der Säumerweg hat mit dem Transport auf Esels oder Pferdes Rücken nichts zu tun. Die lokale Flurbezeichnung Säumer stammt von «Saum = Rand» und weist darauf hin, dass bereits im Mittelalter in diesem Gebiet sich ein Waldrand befand. Achtung: Kurz nach der ehemaligen Kiesgrube halblinks in den kurz aufsteigenden Brandholz Weg fahren. Die Fahrt geht weiter durch das Brandholz, fällt ab in die Ebene des Brand (weist auf Brandrodungen hin) und folgt dem Mesikerbach bis zur Kiesgrube Mesikon, einem wichtigen Lebensraum für Libellen und Amphibien (s. Foto 6). Auf der Fehraltorferstrasse, welche von der Gemeindegrenze (der Mesikerbach bildet die Gemeindegrenze zur Stadt Illnau-Effretikon) an auf Fehraltorfer Gebiet Mesikerstrasse heisst, durchfahren wir Mesikon (Ziit-Spuure Tafel 45) und kommen am Gehöft Ziegelhütte (Ziit-Spuure Tafel 24) vorbei, der ursprünglich «Äusseren Ziegelhütte». Die «Innere Ziegelhütte» befand sich beim heutigen Tennisplatz, unmittelbar bei der Linde neben dem Bahnhof. Hier, in der äusseren Ziegelhütte, wurden zwischen 1797/98 und 1914 Ziegel gebrannt . Auf der Weiterfahrt ins Dorf taucht linker Hand nach ca. 700 m, hinter den Bäumen halb versteckt, das Zelgliquartier, Fehraltorfs grösstes zusammenhängendes Einfamilienhausquartier, auf. Über den nach links abzweigenden Feldweg gelangen wir zur «Fabrik» einem Industrieensemble, das ursprünglich eine Wollspinnerei bzw. Wolltuchfabrik, später eine Zündholzfabrik beherbergte (Fabrik in der Au , Ziit-Spuure Tafeln 25a, 25 b; für 25a s. Foto 7). Wir umfahren den Komplex nördlich und gelangen entlang des Wildbaches zum Staldenweiher, unter den Einheimischen Fischerweiher genannt in Anlehnung an die Familie Fischer, welche die Zündholzfabrik lange Jahre betrieb und diesen Stauweiher wie ihre Vorgänger zur Energiegewinnung für die Fabrik nutzte (Zeichen Z, s. Foto 8). Ein Naturlehrpfad rund um den Staldenweiher macht uns hier auf vielerlei Wissenswertes über das Leben in und am Wasser sowie die Pflanzen rund um den Weiher aufmerksam. Unser Fahrrad stossen wir über den Damm und tragen es beim Ausfluss des Weihers über die wenigen Treppenstufen der Betonbrücke (Papi hilft sicher gerne!). Hier ist der Rundgang zu Ende. Für die Rückkehr an den Flugplatz Speck können wir einen längeren Weg durch das Weierholz und das Eggenförli, vorbei am Bauernhof Buchhalde, zum Haldenholz, weiter Richtung Kinderheim Ilgenhalde (Ziit-Spure Tafel 26) und über die Bauernhöfe «Im Brästberg» und «Im Burenbüel» wählen. Dabei erreichen wir anschliessend über die Russikerstrasse, die Feldstrasse und den Veloweg entlang der Kempttalstrasse mit Fortsetzung durch das Stadacherquartier die Wermatswilerstrasse. Wir überqueren die Kempttalstrasse auf dem Fussgängerstreifen (bitte Velo stossen). Es gibt aber auch einen direkteren Weg über die Weierholzstrasse, auf der wir (Achtung Strassenschwellen) bis ca. 50 m nach dem Verlassen des Zelgliquartiers sausen. Dann nehmen wir das schmale Weglein links ab zu den Schulanlagen über die Felder. Wir fahren an der Feuerwehr vorbei, um die Primarschulanlage herum und biegen in die Neugrundstrasse ein. Auf der Grundstrasse erreichen wir den Frohsinnkreisel, überqueren die Kempttalstrasse auf dem Fussgängerstreifen (bitte Velo stossen) und erreichen auf der Alten Wermatswilerstrasse hinter dem Rest. Frohsinn hindurch die Wermatswilerstrasse. Beide Wege vereinigen sich hier und führen uns gemeinsam auf der Wermatswilerstrasse über den Bahnübergang aus dem Dorf. Wir fahren eine Weile über Feld gegen Wermatswil und biegen vor der 2. Feldscheune links zum Flugplatz Speck ab, dem Ausgangsort des Rundganges.


Variante(n)

Variante A: Abgekürzte Tour mit Rückkehr durchs oder ins Dorf (Auslassen von Kinderheim Ilgenhalde).


Hinweis(e)

Rundgang mit Fahrrad, geeignet auch für Kinder und Familien.


Erstelle einen eigenen Tourenbericht

Wie froh wäre man selbst schon gewesen, man hätte von einer Tour oder einem Gebiet einen Tipp oder Hinweis gehabt.

Sei die erste Person, die zu dieser Tour einen Bericht verfasst! Ein Bericht ist in 3 Minuten erstellt - Du kannst damit eine Tour entscheidend aufwerten und Anderen helfen.



Orte an der Route: Flugplatz Speck - Gsiig - Grabhügel Lochweid - Burg Rüti - Rüti - ehemalige Undermüli - Kläranlage - Kiesgrube Mesikon - Äussere Ziegelhütte - Fabrik in der Au - Staldenweiher - Kinderheim Ilgenhalde - Flugplatz Speck


Webcams

Kennzahlen der letzten 12 Monate (seit Oktober 2016)

19101

Einblendungen

Listen-Anzeige (ohne GEO-Map) der Tour zusammen mit anderen Touren
2147

Detail-Tourenaufrufe

Anzeige der Detailinformationen der Tour (z.B. diese Seite)
23

Begehungen

Bezüge des Tourenblattes
19

Mobile-Bezüge

Mit der GPS-Tracks iPhone oder Android App

Popularitäts-Index

Verglichen mit allen anderen Fahrrad-Touren in der Region Zürich

Geschichte der Tour (B05300)

Erste Publikation: Mittwoch, 24. Oktober 2012

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 29. Januar 2014

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by Outdooractive GmbH

Tourencharakter

Distanz: 15.4 km | Zeitbedarf: 2½ h
Aufstieg: 101 m | Abstieg: 101 m
Höchster Punkt: 580 m.ü.M.

Drucken, Daten

Siehe auch

Gemeindeverwaltung Fehraltorf
Kempttalstrasse 54
8320 Fehraltorf
Tel: +41 (0)43 355 77 77
Fax: +41 (0)43 355 77 76
E-Mail: gemeindeverwaltung@fehraltorf.ch
Internet: www.fehraltorf.ch