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Der Burgäschisee bei Herzogenbuchsee

Der Burgäschisee bei Herzogenbuchsee

Tourenbeschreibung

Abwechslungsreiche Wanderung durch Wälder, weite Matten und über aussichtsreiche Höhen zum grossen Findling auf dem Steinhof und zum Siedlungsort des Altsteinzeit-Menschen am Burgäschisee. Die zu jeder Jahreszeit begehbare Route ist nicht allein naturhistorisch und historisch interessant, sie bietet dank Badegelegenheit am Burgäschisee auch sonst viel Kurzweil. Selbst politisch Interessierte kommen auf ihre Rechnung, bildet der solothurnische Steinhof doch eine Enklave im bernischen Gebiet. Wenig Hartbelag ausserhalb der Ortschaften.

Vom Bahnhof Herzogenbuchsee durch Bahnhof- und Ringstrasse in die Maria-Waser-Strasse. Dieser Strassenname verweist auf die Schriftstellerin, die in Herzogenbuchsee ihre Jugendjahre verbrachte. Nun in den nahen Löliwald einbiegen. Als natürlicher Laubengang zieht sich ein schöner Spazierweg durch den lichten Buchenwald südwärts. Ruhebänke laden zum Geniessen der schönen Durchblicke ins Freie ein. Am Waldrand über Strasse und Bahntrasse zu den Häusern von Matten. Herrlich ist der Blick über die heckenbestandene Önzebene zum Kirchturm von Aeschi und zum Jura. In Matten gehts wieder längs der Bahnlinie weiter. Dabei wird die Önz überschritten. Kaum glaubt man, dass dieses harmlose Wässerchen nach Gewittern zum reissenden Fluss anschwellen kann. Der früher stark gewundene Bachlauf wurde darum (leider) begradigt und verbaut.
Beim Gehöft Rain die Richtung beibehalten und dem Waldrand entlang weiter, danach wieder zur Önz und dem Bachlauf folgen. Bei Hermiswil wird ins kleine solothurnische Dörfchen Steinhof abgezweigt. Links, unweit des wappengeschmückten Löschmagazins, steht der riesige erratische Block, die «Grossi Flue». Von ihr hat wohl nicht allein der Ort den Namen erhalten, sondern auch das Geschlecht derer von Stein, deren Wasserburg am Burgäschisee stand.
Zurück im Ortszentrum, hält man westwärts und steigt recht steil an den Waldrand hinunter. Dem Waldsaum entlang (und wieder der Kantonsgrenze folgend), später die Strasse Aeschi-Seeberg querend, fast ebenen Wegs ins Hinterholz (nach Seeberg 25 min) und dann an die Landstrasse hinunter. Diese überschreiten und zum nahen Burgäschisee hinab. Durch Verlandung und Absenkung des Seespiegels im Jahre 1943 ist der Ursee zum bescheidenen Becken geworden. Dadurch kamen die zwei sogenannten Pfahlbaustationen Ost und West zum Vorschein, nachdem bereits eine solche Siedlung am Nordufer bekannt gewesen war. Das Strandbad bietet gegen den Schluss der Wanderung eine willkommene Gelegenheit zur Erfrischung.
Vom nahen Weiler Burgäschi (nach Aeschi 20 min) am Burghölzli und Eichwald vorbei nach Niederönz und zum Ausgangspunkt Herzogenbuchsee zurück.


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Orte an der Route: Herzogenbuchsee - Steinhof - Burgäschisee - Niederönz - Herzogenbuchsee


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Geschichte der Tour (B12120)

Erste Publikation: Montag, 19. März 2012

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 12. April 2017

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by Outdooractive GmbH