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Flugbrunnen am Aufstieg zum Bantiger

Flugbrunnen am Aufstieg zum Bantiger

Tourenbeschreibung

Kurzweilige Wanderung durch die Bauerndörfchen Flugbrunnen und Bantigen zum Fernmeldeturm auf dem Bantiger, von wo eine prächtige Rundsicht zu geniessen ist. Mehr als 200 Gipfel zwischen Pilatus und Genfersee sollen von hier aus ersichtlich sein. Der Abstieg an den heute noch bewohnten Fluehüsli vorüber bietet interessante Tiefblicke. Vorsicht auf dem schmalen Gratweg Richtung Krauchthal! Hartbelag einzig im Siedlungsbereich.

Hinter der Station Bolligen führt ein Treppenweg hangaufwärts und schliesslich zum hochgelegenen Schulhaus. Nur wenige Schritte von hier befindet sich auf erhöhtem Platz die von schönen Bäumen umgebene Kirche. An der altbernischen Campagne Lindenburg vorüber erreicht man das Dörfchen Flugbrunnen, dessen Riegbauhäuser sich unterhalb des Stockerenwaldes an die sonnige Halde lehnen. Steil gehts nun zum Waldrand hinauf und auf Forst- und Fahrwegen ins heimelige Bantigen, von dessen Terrassenlage man eine prächtige Sicht übers Worble- und Aaretal hinweg zu den Bergen geniesst. Die Richtung ist vorgegeben, da der mächtige Sendeturm den Horizont dominiert. Dem Waldrand entlang gehts steil hinauf zur waldumschlossenen Stierenweid. Unterwegs prächtiger Rückblick auf Stadt und Agglomeration Bern. In der Lichtung des Bantigenhubels (nach Sädelbachhüttli-
Krauchthal 1h10; nach Sädelbachhüttli-Ittigen 1h45) steigt man erst innerhalb, dann ausserhalb des Waldsaums weiter an zur langen Treppe, die beim Signal auf das Plateau des Bantigers mündet (nach Ferenberg-Stettlen 1 h). Ein Abstecher zur Aussichtsterrasse des Bantigerturms lohnt sich sehr, ist die Rundsicht doch schlichtweg unvergleichlich.
Der Abstieg vom Bantiger erfolgt vorerst auf dem Strässchen. Wo dieses sich stark talwärts senkt, schwenkt man nordwärts um und erreicht - stets der Grathöhe folgend - die Waldhütte Mülistei, wo früher Mühlensteine gebrochen wurden. Hart an der Hangkante zum Lindental gehts nun auf schmalem Weg abwärts. Die bewaldeten Talflanken mit den eindrücklichen Sandsteinflühen stehen unter Naturschutz, so auch die gegenüber aufragende Geismeflue. Der Weg mündet nun in die Forststrasse, die sich zur grossen Lichtung der Chlosteralp senkt. Hier weidete einst das Vieh der Mönche vom Thorberg. Ein Pfad folgt der Hangkante und senkt sich in einen Sattel, der von einer mächtigen Felswand überragt wird. Viele Stufen führen durch eine steile Kehle des Lindentalhangs hinab unter die Sandsteinwände, dann gehts auf ebenem Pfad zu den heute noch benutzten Höhlenwohnungen, den Fluehüsli. Der folgende Abstieg über den schmalen Felsausläufer zwischen Lindental und Hueb erfordert Vorsicht und gutes Schuhwerk (gefahrlose Abstiegsvariante ins Tal vorhanden)! Beim Austritt aus dem Wald liegt das Dorf Krauchthal direkt voraus, flankiert vom Thorberg und der mächtigen Chrüzflue.


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  • Eindrückliche Wanderung, Seite Krauchthal neben imposanten Sandsteinfelsen. An einzelnen Stellen geht es über einen schmalen Grat, ist aber mit Seilen gesichert. Der Wegpunkt "Höhlenwohnungen Fluehüsli" ist falsch eingezeichnet. Die Höhlen befinden sich ca 100m weiter südlich, dort wo der Wanderweg vom Tal bzw. die private Standseilbahn hochkommt (49.99831 / 7.55240).



Orte an der Route: Bolligen - Bantigen - Bantiger - Fluehüsli - Krauchthal


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Geschichte der Tour (B12034)

Erste Publikation: Mittwoch, 15. Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Montag, 12. Juni 2017

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by Outdooractive GmbH

Tourencharakter

Distanz: 10.1 km | Zeitbedarf: 3¼ h
Aufstieg: 454 m | Abstieg: 404 m
Höchster Punkt: 946 m.ü.M.

Schwierigkeit T1 Wandern

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