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Freilichtmuseum Ballenberg

Freilichtmuseum Ballenberg

Tourenbeschreibung

Schöne Hügel- und Talwanderung zum Schweizerischen Freilichtmuseum für ländliche Bau- und Wohnkultur, welches in einem parkartigen Gelände von rund 80 ha die wichtigsten Haus- und Siedlungsformen der Schweiz aus vergangenen Tagen vorstellt. Auch der Naturlehrpfad Oberhasli ist in diese Route integriert, die mehrheitlich durch schattigen Wald führt. Den Abschluss der Wanderung bildet ein ausgedehnter Gang durch den Talboden längs der jungen Aare. Längere Hartbelagstrecken auch ausserhalb der Ortschaften.

Brienz, die grösste Siedlung am See, hat sich zu einem bedeutenden Sommerkurort entwickelt. Prächtige Holzhäuser, mildes Klima, schöne Seegärten und eine Strandpromenade verleihen der Ortschaft ihren eigenen Reiz. Die 1844 gegründete, 1928 vom Kanton übernommene Schnitzerschule und die 1944 entstandene Schweizerische Geigenbauerschule trugen dem Ort den Beinamen «Holzschnitzer- und Geigenbauerdorf» ein. Ebenso grosse Attraktionen sind die einzige (zumindest überwiegend) noch mit Dampf betriebene Zahnradbahn der Schweiz und das nahe Freilichtmuseum Ballenberg.
Vom Bahnhof Brienz aus folgt man erst dem Strandweg. Beim Strandbad steigt man zur Hauptstrasse auf und geht auf dem Schutzdamm des Lammbachs am Dorfrand von Kienholz aufwärts. Das Dorf wurde im 15. und 16. Jh. von den angeschwemmten Schuttmassen des Baches vollständig zerstört. Ein weiterer Murgang gab 1896 Anlass zur Verbauung des Lammbachs. Ebenen Wegs quert man die Wiesen von Louwenen und geniesst dabei einen herrlichen Rückblick auf den See und die flankierenden Bergketten.
In Hofstetten folgt man der Strasse bis in die grosse Kurve (zum Westeingang des Freilichtmuseums Ballenberg 5 min). Hier wird bergwärts abgezweigt. Fast ebenen Wegs zieht sich nun ein Strässchen durch das Riitiholz nach Brienzwiler (zum Osteingang des Freilichtmuseums 10 min, nach Brienzwiler/Station 20 min). Hier quert man die Brünigstrasse und durchschreitet dann das stattliche Dorf mit seinem alten Häuserbestand. (Der hiesige Dialekt weist übrigens Walsereinflüsse auf.) Über den Dorfbach gehts im Wald kurz aufwärts zum Beerihubel und unterhalb der Tschingelflue vorbei nach Schwendlen. Über den Naturlehrpfad Oberhasli erreicht man die Talebene von Junzlen. Jenseits der Aare stand früher das Dorf Birglen, das noch 1416 einen Schmelzofen besass. Dorf und Schmelze mussten der Versumpfung weichen.
Zwei Varianten bieten sich für die Fortsetzung des Weges nach Meiringen an: längs dem Hüsenbach (asphaltiert) oder entlang der Bahnlinie und der Aare.


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Orte an der Route: Brienz - Hofstetten - Brienzwiler - Schwendlen - Meiringen


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Geschichte der Tour (B12066)

Erste Publikation: Mittwoch, 15. Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 12. April 2017

Tour publiziert von: GPS-Tracks.com powered by Outdooractive GmbH

Tourencharakter

Distanz: 15 km | Zeitbedarf: 4½ h
Aufstieg: 238 m | Abstieg: 209 m
Höchster Punkt: 740 m.ü.M.

Schwierigkeit T1 Wandern

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